Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1571846
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828  834. 
828. Unbelrannter Maler, welcher um 1590 in Deutschland thätig 
H D war. Seiner erwähnt Heller, wir kennen aber kein Bild mit 
 diesen Initialen. Wenn sie auf Bildnissen vorkommen , so 
können sie von Hans Donauer in München herrühren. Doch gibt es 
zwei Künstler dieses Namens, wie wir unter dem Monogramm N0. 805 
bemerkt haben. 
829. Heinrich Dettmar, Maler in Oopenhagen, welcher nach 1677 
H VD starb, zeichnete einige Portraite und Genrebilder mit den 
  Initialen des Namens, 
830. Unbekannter Formschneider oder Zeichner, welcher in Prag 
gelebt haben könnte. Nach Brulliot II. N0. 1173 ß- findet man 
H D' diese Buchstaben auf Holzschnitten einer böhmischen Ausgabe 
der Bibel, welche 1570 bei Georg Melantrichius ab Aventinum gedruckt 
wurde. Die Holzschnitte sind 4 Z. 6 L. hoch, und 6 Z. 6 L. breit. 
831. Heinrich Dein, Kupferstecher in Nürnberg um 1780-1800, 
copirte Blätter von Dietrich, und zeichnete sie DS. Die 
HDTEC gegebenen Buchstaben findet man auf radirten Ansichten 
aus und um Nürnberg. 
832. Hans Drommel soll der Formschneider heissen, welcher 
ä Blätter mit dem gegebenen Zeichen versah. Sie sind ohne 
H D- Kunstwerth, und daher mögen sie diesem unbekannten Künstler 
angehören. Die Initialen kommen aber auch ohne den mittleren Bei- 
satz vor. In diesem Falle kann auch Hans Diebel Theil haben. 
Er war um 1626 Illuminirer und Universitäts-Formschneider in Wien. 
833. Unbekannter Goldschmied, dessen Lebenszeit die beigefügte 
H50 Xvlm Jahr-zahl andeutet. Man hat von ihm eine Folge von 
 '12 Blättern, welche Ornamente und Figürchen auf Schnör- 
761? keln und Linien sitzend vorstellen. Die Figuren sind 
zu ihrer Länge sehr mager gehalten, theils schwarz und mit lichteren 
Stellen in den stärkeren Körpertheilen, welche aber mit einem grauen 
Ton überzogen sind, da diese Stellen mit der trockenen Nadel über- 
schnitten wurden, und der Grat stehen blieb. Hie und da bemerkt 
man Dessins, deren Juweliere sich bedienen konnten. Es sind diess 
Blumen und Schmucksachen, welche zum Theil durch Edelsteine ge- 
bildet werden. Auf dem ersten Blatte steht oben in einer Rundung: 
S1: nnvs i PRO: NOBlS 1 QVIS CONT 1 RA' NOS  gelesch du mich l gun 
ich dich. Unten auf einem Postamente liest man: EEHR. VOR: ACHT l 
ALS; GEMACHT. Auf dem Untersatze sitzen links und rechts nackte 
Männer mit Thierköpfen, und in der Mitte steht ein geflügelter Mann 
mit einem Wappenschilde. Ueber dem Wappen stehen die Buchstaben 
H: D XVIIII, und unter diesem die Jahrzahl 1615. Die Blätter sind 
3 Z. 5-6 L. hoch, und 2 Z. 8 L. breit. 
Frenzel nennt im Catalog Sternberg II. N0. 2013 ebenfalls sechs 
Blätter mit Goldschmiedsverzierungen, schwarz auf weissem Grunde, 
und mit dem Titel: Si Deus pro nobis etc. Er fügt aber auch noch 
das Wort Hamborgh bei, welches auf dem Titel der obigen Folge nicht 
vorkommt, 12. 
334. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte 
des 17. Jahrhunderts tbätig war. Das gegebene Zeichen findet 
nwßw! man auf einem Blatte mit der Ansicht von Göttingen in Vogel- 
Perspektive. Rechts vorn steht ein Mann und ein Weib vor dem Zeichner, 
und im Cartouche unten liest man: Gottingen. H. 6 Z. Br. 8 Z. 11 L.
        

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