Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1571731
HOF 
HCH. 
787 
789. 
283 
787. Haäis Ogälaert, Zeiclgig End Kupfersäecher, isä ohgn unter 
em onogramm 0. 750 un unter en nitialen 
 H. C. N0. (1672 eingeführt, und wir haben auch bemerkt, 
   dass ihm ie mit diesen Initialen versehenen Blätter nicht 
H O AFE alle angehören dürften, sondern dass sie eher von Her- 
  man Coblent herrühren könnten, da. dieser Meister 
auch aus den Buchstaben H C F ein Mouogramm bildete. Die grösseren 
Stiche biblischen und allegorischemliihalts nach Crispin van den Broek, 
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figürliche Darstellungen H. C. F. gezeichnetliaheii. Wir (lailaläteii irilhhr 
mehr an Hermlan Coblent,d obgleich die Initialen H. C. F. dem Hans 
Collaert zugesc rieben wer en. 
Schöne, sehr sorgfältig gestochene und H. C. F. gezeichnete Blätter 
findet man in folgendem Werke: Thesaurus Sacrarum Hislor-iaruma 
Veleris (etNovi) Testament-i. Antoerpiae, Gerhard de Jode 1585, fol. 
Mehrere H. C. F. bezeichnete Blätter illustriren das Buch der Könige, 
Lucas 'X. 6 n. 19 und Matthäus IX. Auf einem Blatte mit der Be- 
kehrung des Paulhs steht HC. F. Die Kupferstiche zu Daniel XIII. 
sind mit einem aus HCF gebildeten Monogrammc versehen. Dann 
keimen wir auch ein schönes Blatt, welches Christus bei der Hochzeit 
in Cana vorstellt, und HC. F. gezeichnet ist. H. 5 Z. 5 L. Br. 3Z. 9L. 
Ein fast gleich grosses Blatt stellt David und Saul vor. 
Ein grosses allegorisches Blatt mit H. C. F. bezieht sich auf die 
Eroberung Belgiens. Das Land ist unter einer weiblichen Figur vor- 
gestellt, welche von vier Soldaten misshandelt wird. [Tuter dieser Figur 
steht: Belgica. _Links sitzt ein Weib mit der Aufschrift  Ambitio, 
und rechts legt eine Alte Geld in die Kasse. Unter dieser Figur steht: 
Avaritia. Oben bemerkt man drei andere allegorische Ffuren mit 
einem Stricke, an welchem 17 Wappenschilde hängen. Ue er diesen 
Gestalten steht: Diffidentia. Fiducia et Inuidia. Im landschaftlichen 
Grunde stehen Dörfer und Städte in Flammen. In Mitte des oberen 
Randes liest man: BELGICAE DELACFJRATAE LAMENTATIO. Links: Be; 
klaghnighe der Nederlantsche eerwoestinghe, und _recht-s: Com- 
plaintes des desoles pays-bas. Im unteren Rande stehen lateinische 
und holländische hVersg: g [Nieder-laut waer sydy loe ghelromen etc. 
Rechts unten ste en ie uc staben H. C. F. H. 11 Z. 3 L." ohne 
Rand. Br. 17 Z. 1 L. Dieses Blatt wollte man dem Hieronymus 
Cock zuschreiben; welcher zäher in einer ganz anderen Manier arbeiäete. 
Brulliot na in es 'ür Hans ol aert in Anspruch gesteht aber ass 
der Stich nicht ganz für ihn spreche. Wir schreiben das Blatt dem 
Herman Coblent zu, welcher in der Weise der Collaert gearbeitet hat. 
783. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte 
des 16. Jahrhunderts in Deutschland thatig war. Ein Blatt mit 
IG dem gegebenen Zeichen stellt die Lukretia vor, wie sie sich mit 
der linäxend Hang den lPcilch in die Brust stösst, undhzugliich mit dem 
Gewan e iese e ver ü lt. Links am Piedestal ste t: ucretia um 
romanae pudiciliae etc. Den Grund schliessen einige Gehaude ab, 
und links oben bemerkt man das Monogramm. H. 2Z.9L. Br. 1 Z..9 L. 
789. Heinrich Christoph llille, Münzmeister und Medailleur, 
H C H arbeitete 1684 in Clettenberg, 1685 in Arnstadt, und von 
'  ' 1689 an in Braunschweig. Er zeichnete Gepräge H. C. H., 
und starb 1729.  
        

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