Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1571713
HOB 
HGD. 
7801 
9783. 
281 
Blatt mit dem gegebenen Zeichen stellt ein grosses Turnier und Rennen 
in Rom unter Papst Pius IV. vor. Der Platz ist von hohen Gebäuden 
umgeben, und im Hintergrnnde sieht man einen 'l'hei] der im Bau be- 
griffenen St. Peterskirche. Oben im Cartonche steht: [Vlostra della 
giostra fata nel Teatro di Palazz-o ridottq in questa forma della 
S?" IV. S. Pio  come s-i vede nella slampa della pianla, con le 
sue mesure. Unten rechts auf einem Fussgesteile bemerkt man das 
Zeichen, und links ist die Adresse: Anloni Lafhervf Formis. Im 
zweiten Drucke steht in der Mitte auch noch: G. H. Formis. Diese 
Vorstellung ist auf zwei Platten radirt. H. 16 Z. 3 L. Br. 21 Z. 6 L. 
 Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1590 in Holland 
thätig war. Das gegebene Zeichen Hndet man auf einem Blatte 
E68 in der Weise des Crispin van Queeboorn, welches die Büste des 
KÖnigS Heinrich IV. von Frankreich in einem verzierten Ovale vor- 
stellt, In den Nischen der Einfassung ist links die Justitia, rechts 
die Prudentia. Die Umschrift lautet: Henricus IIII. borbonicus dei 
gratia rew Francorum et Navarrae 1595. Links in halber Höhe 
ist das Zeichen. H. 4 Z. 5 L. Br. 5 Z. 6 L. 
781- Unbekannter Kupferstecher, welcher um dieMitte des 17. Jahr- 
l hunderte. in Amsterdam gelebt zu haben scheint. Von ihm ist das 
ß Titelblatt zu Biarincfs L'Ad0ne. Poema. Amstelodami 1651, 12. 
Dieses Blatt stellt die Venus vor, wie sie den am Fusse eines Baumes 
sitzenden Adonis krönt. 
782. Unbekannter Radirer, welcher um 1575 in Holland thätig 
Qjx war. Das gegebene Zeichen findet man 
aä)  '3- x auf einem grossen Blntte, welches die 
X Anbetung der hl. drei Könige vorstellt, 
 angeblich nach einer Composition von 
let;  e! Franz Floris. Maria kniet links vor 
dem in der Krippe liegenden Jesnskinde. Rechts vom Kinde kniet 
einer der Könige in Anbetung, während der zweite zwischen ihm und 
der hl. Jungfrau ein Kistchen mit Geschenken aus der Hand des Pagen 
nimmt. Von der Mitte des Vorgruudes her kommt der dritte König 
heran. Gegen rechts, und im Hintergrunde sieht man das Gefolge der 
drei Weisen mit ihren Pferden und beladenen Kameelen. Die Fahne 
eines Mannes reicht bis an den oberen Brand. Den Grund schliessen 
reiche Gebäude, und links ein grosser Bogen. Das Monogravmm ist 
unten in der Mitte des Vorgrundes, und links steht auf einem Steine: 
MATTHE II. H. 14 Z. 9 L. Br. 20 Z. 8 L. 
Franz 
wahr- 
Wie bemerkt, will man die Composition dieses Blattes dem 
Floris zuschreiben, welcher aber 1570 starb. Das Blatt ist 
scheinlich von einem Schüler des F. Floris. 
783 Unbekannter Maler, welcher um 1670 in Deutschland, viel- 
11b leicht in Nürnberg lebte. Herr Börner kennt eine leicht colorirte 
Federzeichnung mit diesem Monogramme und der Jahrzahl 1672. 
Das Blättchen stellt" eine Bäuerin mit dem Milchkruge vor, in der 
Tracht der Nürnberger Bäuerinnen, welche sich lange unverändert er- 
halten hatte. Ngch äl Anfang dieses Jahrhunderts sah man grauen in 
der alterthümlic en rac t mit verbrämter Haube, so wie ie Mi c  
frau in der Zeichnung erscheint.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.