Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1571679
HOB. 
775. 
277 
7) St. Joseph mit dem Blüthenzweig in der linken Hand, und an 
der rechten den Jesuskxiaben führend. Auf dem Boden liegen Zimmer- 
manns-Werkzeuge, und oben links ist das Zeichen, 8. 
8) Christus am Oelberge. Er kniet in der Mitte des Blattes mit 
gefalteten Händen nach dem oben erscheinenden Engel. Im Grunde 
links schlafen die drei Jünger, und von der Ferne her kommen die 
Kriegsknechte. Oben rechts ist das Zeichen, welches aber erst später 
in eine dem J. Binck nicht anvehörende Platte gestochen worden zu 
Seyn scheint. H. 2 z. e L. B? 1 z. 9 1.. 
 91 Chrlstll? amdireuze, in dem Momente, wie ihm Longinus die 
äeit; gdnietil Llgllts änzhalber Höhe des Blattes bemerkt man das Zeichen. 
10) Die hl. Catharina stehend gegen rechts, wie sie in der rechten 
Hand das SChWCFt, und in der linken ein Buch hält. Zu ihren Füssen 
liegt ein Fürst, und das Bild umgibt eine Einfassung von Arabesken. 
Unten links das Zeichen und eine Eidechse. H. 4Z.4L. Br. 3Z. 1 L. 
Dieses sehr seltene Blatt beschreibt R. Weigel, Kunstkatalog 
No. 20 270. 
11l St. Christoph mit dem Jesuskinde auf der Schulter. Er unter- 
stützt es mit der linken Hand, _und halt mit der rechten einen langen 
Stgck. Reähtä mähen] 181g da; Z?Clä(3l17, Iund der Grund horizontal über- 
ar eitet.  .1.   r.   
J h Dilslses glattdhat für Binckhetwas Fremdartiges. Es ist mit der 
a rza 15 0 o er 1536 verse en. 
12) Der trunkene Silen, rechts liegend. Um ihn sind vier Bacchus- 
kinder bei zwei Fässern und Bäumen. H. 4 Z. 2 L. Br. 5 Z. 
b Dieses Blatt ist ohne Zeichen, es gehört aber zu den fleissigen 
Ar eiten des Meisters.   
13) Das tanzende Bauernpaar. Der Bauer. hat einen Pallasch au 
der Seite, und" erfasst mit der rechten Hand das Weib beim Tanze. 
Links oben steht die Jahrzabl 1524. H. 2 Z. 1 L. Br. 1 Z. 5 L. 
R. Weigel, Kunstkatalog No. 19,598, schreibt dieses Blatt dem 
J. Binck zu. Bartscb X. p. 148 No. 12 zählt es zu den Produkten 
unbekannter Meister, und ist gegen Heinecke, welcher für H. S. Beham 
entscheidet. Das Blatt ist sehr gut gestochen, aber wahrscheinlich 
nicht von Binck. Es weicht von seiner Behandlungsweise ab. 
14) Fünf Bauern von wildem Ansehen mit zwei Weibern und einem 
rechtisöäeäiendgn KnabetnEUnten bänegkt manl das Zeichenä quijäk 
er auer m1 iern 1m or e wecien er in er in eu 
trägt. Oben rechts das Zeichen des Künstlers. H. 2 Z. Br. 1 Z. 4 L. 
16) Zwei spielende Soldaten in Gegenwart eines Fähndrich, welcher 
links mit der Fahne steht. Hinter den Spielern steht ein Soldat mit 
der Hellebarde, und rechts oben am Baums hängt ein Täfelchen mit 
dem Zeichen. H. 2 Z.  L. Br. 1 Z. 111], L. 
C Von diesem schönen und sehr seltenen Blatte ist in W. Y. Ottley's 
ollection of Fac-simils eine schöne Copie. 
17) Der Soldat und sein Liehchen. B. N0. '72. 
Im zweiten Drucke sind die Figuren im Hintergründe mit Gras- 
halmen bedeckt. 
18) Der Soldat mit dem Spiesse'in der rechten Hand, stehend 
von vorn gesehen, wie er die linke an die Seite stützt. Unten rechts 
das Zeichen. H. 2 Z. 9 L. Br. 1 Z. 9 L. 
19) Der Soldaltämä der Hellebarde, stehend nach linkls geweiidet, 
wie er die linke an an die Hüfte levt. Er hat einen angen art 
und trägt Federn auf dem Hute. Rechtsb nach unten ist ein Täfelchen 
mit dem Zeichen. H. 2 Z. 81], L. Br. 1 Z. 91], L.
        

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