Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1571565
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7491 
750. 
1) Ein Thüringer Bauer mit Gewehr. Unten das Monogramm mit 
der Jahrzahl 1840, 8.    
2) Ansicht der Ettersburg bei Weimar. Unten gegen rechts im 
landschaftlichen Vorgruude das zweite Zeichen ohne Jahrzahl, kl. qu.4. 
Diese Ansicht kommt im zweiten Drucke in Weimafs Album zur" vierten 
Säcularfäier der Buchdruckerkunst 1840 vor. Ueber die grössere Platte 
mit 13 roquis im Rande von F. Preller s. II. N0. 2330, 12. 
3) Zwei Ziegen unter Bäumen, nach N. Berchem. Links unten 
das Zeichen mit 1820, 4. 
4) Eine Gruppe von drei Schafen, und zwei Ziegenköpfe, nach 
Dietrich. Links oben das Zeichen mit 1820, qu. 8.  
5) Ein Ziegen- und ein Schafskopf, nach Dietrich. Mit dem 
Zeichen, qn. 12. 
6) Der Leyerspieler mit dem Knaben. P. Polier P. 1636. 
7) Eine singende Frau mit dem Knaben. Das Gegenstück zu 
obigem Blatte. Mit dem Zeichen und 1820. 
8) Ein uralischer Kosacke in einer Landschaft zu Pferd. Links 
unten das Zeichen.  
9) Ein Flurschütze mit Pfeife und Flinte. bMit dem Zeichen 
und 1840, 8. 
10) Ansicht von Alt-Runkel. Ein Schloss mit Brücke und Wehr 
am Flusse. Mit dem Zeichen, qu. fol.  
11) Sechs radirte Blätter nach Zeichnungen von Goethe, heraus- 
gegeben von C. A. Schwerdgeburth in Weimar. Nebst Gedichten von 
Goethe. Magdeburg s. a., fol. 
Die Radirungen sind von Holdermann und C. Lieber. 
749. Oarl BOB, Knpferstecher zu Frankfurt a. M., radirte das 
78 H 2 Bildniss des Malers Friedrich Overbeck nach einer Zeich- 
j nung des Jullus von Schnorr, Büste in Profil. Auf diesem 
Blatte kommt das gegebene Zeichen vor, gr. 4. Brulliot App. I. N0.165 
erwähnt dieses Künstlers, welcher sicher mit dem Kupferstecher und 
Lithographen Nikolaus Heil" in Beziehung steht. 
750. Hans Gollaert, Zeichner und Kupferstecher, wurde 1545 
  zu Antwerpen geboren, und von seinem Vater Adrian 
iTGLELH unterrichtet. Seine Blätter sind sehr zart gestochen, und 
unterscheiden sich dadurch wesentlich von jenen des Vaters. Doch 
hatte Hans Collaert auch einen gleichnamigen Sohn, welcher von 
1582 an in derselben Weise arbeitete. Der Vater scheint 1581 ge- 
storben zu seyn, da. eine unten erwähnte Folge von Goldschmieds- 
mustern 1581 als Opus postremum bezeichnet ist. Man nimmt aber 
gewöhnlich nur Einen Hans Collaert an, und dehnt seine Lebenszeit 
bis 1622 aus. Brulliot I. N0. 1276 gibt seine Zeichen zu gross, und 
bringt dann N0. 1277 das abweichende erste Monogramm bei, Welches 
im Winklefschen Catalog I. S. 533 dem Hans Liefrinck zugeschrieben 
wird. Dieser H. Liefrinck ist nur der Verleger der Blätter des älteren 
H. Collaert. Letzterer, oder vielleicht eher sein Sohn, zeichnete auch 
H. 0., wie wir No. 762 sehen. Dann wird ihm auch ein aus HCF ge- 
bildetes Monogramm zugeschrieben, auf welches aber auch Hermann 
Coblent, der Schüler der Collaerts, Anspruch hat. Folgende Blätter 
sind von den beiden Hans Collacrt, wie jene No. 762. ' 
i) Eine Folge von 12 Blättern in Friesform mit verschiedenen 
Gattungen von Vögeln. Sie tragen das zweite und dritte Zeichen, 
meist mit verkehrtem C. Auf einem Blattel ist unten ein Cartouche 
mit der Schrift: HANS. LIEFRINCK, und mit dem Künstlerzeichen. 
 
        

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