Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1571477
710 
711. 
257 
Medaille mit demBildnisse des Herzogs Johann Friedrich von Würtem- 
berg, und dem Wappen mit drei Heimen. 
Hans Becker, Münzmeister des Ohurfürsten von Brandenburg, war 
um 1650-1652 in Halberstadt thätig. 
Heinrich Bonhorst bediente sich gewöhnlich eines aus H B be- 
stehenden Monogramms, und daher haben wir seiner unter diesem 
N0. 690 erwähnt. Er war in Clausthal thätig, und starb daselbst 1711 
als Münzdirektor. 
Unbekannter Medailleur, welcher zu Anfang des 18. Jahrhunderts 
thätig war. Sein Werk ist die schöne Medaille mit dem Brustbilde 
des Herzogs Joseph Clemens von Bayern auf dessen Consecration zum 
Erzbischof von Cöln 1707. Am Arme stehen die Buchstaben H. B. 
Eine andere Medaille mit diesem Brustbilde ist ohne Datum. Den 
Revers ziert eine Landschaft mit Regenbogen. 
Johann Boltschauser, Medailleur, geb. zu Altenklingen in der 
Schweiz "1754, wurde 1780 in Mannheim angestellt, und starb daselbst 
1812 als Wardein. Er zeichnete etliche Medaillen H. B. Darunter ist 
eine solche mit dem sehr erhaben geprägten Kopfe des Johann Wolf- 
gang Goethe und dem auffliegenden Adler. Auch der Conventionsthaler 
des Churfürsten Garl Friedrich von Baden 1803 ist H. B. gezeichnet. 
Im Unklaren sind wir mit der Medaille mit dem Bildnisse des Königs 
Friedrich Wilhelm II. von Preussen als Restitutor Concordiae Bel- 
gicae 1787. Diese Medaille könnte von Baldenbach herrühren. Sein 
Name kommt auf dem schönen Medaillen vor, welcher die Bildnisse 
des Königs Friedrich Wilhelm II. und des Kaisers Franz II. von Oester- 
reich 1792 enthält. 
Heinrich Bubert, Stempelschneider in Berlin seit 1851. 
7m. Unbekannter Maler, welcher in der ersten Hälfte des 16. Jahr- 
H B 1512 hunderts in Deutschland lebte. In der St. Moriz- 
   kapelle zu Nürnberg ist ein Gemälde mit der Dar- 
H.B. 1522i stellung Mariä im Tempel H. B. 1512 gezeichnet. 
Dieses Bild wird dem Hans Burgkmair zugeschrieben, es ist aber als 
rohe Fabrikarbeit zu betrachten. Dieser Meister würde es verschmäht 
haben, solche Bilder mit den Initialen des Namens zu versehen. In 
der Sammlung des Bankiers Michael Wolff in Berlin befand sich bis 
1857 das Portrait eines Ordensobern mit H. B. 1522. Man konnte es 
dem Hans Burgkmair nicht zuschreiben. 
Dann Endet man auch alte Federzeichnungen mit H. B., gewöhn- 
lich historischen Inhalts. Auf diese könnte Hans Baldung Grün An- 
spruch machen. Wir haben auch im Artikel des H. Burgkmair nach- 
zuweisen gesucht, dass Baldung Grün Holzschnitte H.B. gezeichnet 
habe. Doch auch Burgkmair selbst kann Zeichnungen mit H. B. hinter- 
lassen haben. Wir kennen zwei grosse Federzeichnungen mit Heiligen 
und den Buchstaben H B. 1522, und möchten sie dem Hans 
"Burgkmair zuschreiben. Letzterer fertigte seine Zeichnungen gewöhn- 
lich auf die Holzplatten zum Schnitte, und daher kommen sehr selten 
Zeichnungen auf Papier vor. 
711. Hieronymus jBölmann, Kupferstecher, war in der ersten Hälfte 
1T {I ß B ß des 18. Jahrhunderts in Nürnberg thätig. Die gegebenen 
F s o Buchstaben stehen auf Blättern einer Folge von Land- 
schaften mit Thieren, welche aus den Zeichnungen des Melchior oder 
Heinrich Roos, P. V. H. u. A. entnommen sind. Im Unterrande eines 
dieser Blätter steht: Unterschiedliche nach Roose cerfertigte Vieh 
Monogrammisten Bd. III. 1-7
        

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