Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1571411
708. 
251 
beschreibt diese Vorstellung No. 62 unter den Holzschnitten Burgk- 
mairis, sie ist aber von Hans Baldung Grün. 
68) Das Buch Granatapfel. Von J. Gailer von Kaysersperg. 
Augsburg 1510, fol. 
Der auf der Rückseite des Titels befindliche Holzschnitt stellt 
Christus bei Lazarus, Maria und Martha vor. Die Buchstaben H. B. 
deutet Bartsch N0. 16 auf Hans Burgkmair, wir schreiben (aber das 
Blatt dem Hans Baldung Grün zu. 
69) Predigen, Teutsch: 12ml oil guter leeren des hochgeleerten 
Johann von Ifaisersperg   (der erg des schauwe-zaden Lebens, 
die Bilgerschaft etc.) Augsburg, Hans Otmar, 1508, fol. 
Den in diesem Buch vorkommenden Holzschnitt mit H. B. be- 
schreibt Bartsch unter den Blättern des H. Bnrgkmair. Er stellt zwei 
Wanderer nach rechts vor, und hinter ihnen eine Frau mit dem Kinde 
an der Hand. Zwei andere Formschnitte sind uubezeichnet: Wall- 
fahrende nach einer Kirche auf dem Berge, Sursum corda, und ein 
auf den Baum kletternder Mann, Glaub  Hoffnung, Liebe. H. 7 Z. 
Br. 5 Z. 3 L. 
'70) Durch betrachtung man Bekärung der bessen gebreych in 
schweren sünden, Ist Gemacht dyser Spye el der Bliinden. Im Jar 
1522. V. H. Z. (Von Hang Zoller.) Mit dgam Blatt N0. 38. 
71) Joa. Lod. de Viois. Von Gebirlichä Thnn und Lassen aines 
Ehemans.  Von unterweysung einer christlichen Frauwen. Aug- 
fpurg, H. Stayner 1544, fol. 
'72) Joa. Lod. de Vivis. Von underweysung ayner christlichen 
Frouwen? l- eerleutscht durch Chr. Brunonem. Augspurg, H. Stainer 
1545 0  
Die Holzschnitte der Werke des J. L. de Vivis kommen schon 
im Cicero, Petrarcha, und etliche auch im Teurdank vor. 
Die Platten erhielt später Chr. Egenolf in Frankfurt, und er ver- 
anstaltete eine neue Ausgabe:   
73) Joannis Ludouici Viuis des fürstlichen, Weitberühmplen 
und hochgelehrten Bedners, von gebürliclzem thun und lassen eines 
Christlichen Ehemanns   einer Christlichen Frauen. Aus dem 
Latein ins Deutsche von Chr. Brunonem. Frankfurt, bei Chr. Ege- 
nolffs seligen Erben 1576, fol. 
74) Von der Eerliche zimlichen, auch erlaubten Wolusl des 
leibs, Sich inn essen, trinken, kurtzweil  allerla-y und mancher- 
lay Creaturen und gabenn Gottes, Visch, Vögel etc. mit Danch- 
sagung zu gebrauchen mügen   durch den hochgelerten Joh. 
Bapt. Platinam von Cremona  verteutscht durch Stephan Vigilium 
Pacimontanum. Augspitrg, Heinrich Stayner 1542, fol. 
Die Holzschnitte dieses Werkes kommen schon in Petrarclfs Trost- 
spiegel und in Paulrs Schimpf und Ernst vor, welche, wie bemerkt, 
ohne Zeichen sind. Es kommt aber in diesem Werke ein Blatt vor, 
welches einen Koch am Feuerherde vorstellt, und unten links H. B. 
gezeichnet ist. Wenn diese Vorstellung zu dem Buche von 1542 ge- 
zeichnet wurde, kann sich das Zeichen nicht auf Bnrgkmair beziehen. 
Ein zweites H. B. signirtes Blatt stellt den Kaiser Maximilian in Unter- 
redung mit der jungen Kaiserin im Garten vor. Der Stock wurde 
schon früher benutzt. Vgl. N0. 88: Vonn guttem Gespräche etc. 
75) Ein nutzliclt Regiment der gesundtheyt, genant das Vanquete 
oder Gastmal der Edlen Diener von der Complewion etc. Durch 
Ludooicum de Avila. Augsburg, Heinrich Steyner 1531, 1541, 4.
        

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