Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1569023
GIB 
GID. 
Kinde bis zum Erwachsenen behandelte, unter dem Titel einer Anthro- 
pometria, 12 Blätter. Augsburg 1723, fol. Im Jahre 1752 gab er auch 
einen geometrischen Massstab der Säulenordnniigen heraus. 
28.. Johann Georg vou Bemmel, Maler und Radirer, geboren zu 
Nürnberg 1669, gestorben daselbst 1723. Schüler seines 
JC Vaters Willhelmfund des Joachiiä Sandiäzlrnlerwarb (er diärcli 
 - seine Laii schalten, Thierstüc e, Sc aciten un an ere 
militärische Genrebilder grosseii Beifall. Ob auf solchen 
J  Gemälden das gegebene Monogramm vorkomme, wissen 
wir nicht. Man findet es aber mit der beigefügten Jahrzahl auf einem 
radirten Blatte, welches den vorderen Theil eines Pferdes vorstellt. 
Rechts unten bemerkt man das Zeichen, 8. Brulliot I. N0. 953 schreibt 
dieses breit unß kühn radirte Blatt einem unbekannten vlämischen 
Meister zu.  
29. Johann, Ghßäohlchßrlslgi, gewöänliclä Bgföiclähorst genagntähsoll 
sich nac e er. ono r.- ex.  , es ersten 1610 ens 
bedient haben. In einäm handschriftlichen Monogrammen- 
 Verzeichnisse wird ihm auch das zweite Zeichen zugeschrieben, 
I? wir haben aber weder das eine, noch das andere vorgefunden. 
x  Die Quelle, aus welcher Heller schöpfte, ist wahrscheinlich 
das Monogranimenbncli von Christ S. 188. Da ist ein ähnliches Zeichen, 
welches letzterer muthmasslich dem Jean de Bronchorst zuschreibt. 
Er bildet es' aber so, dass es unter G CB stehen müsste. Heller reiht 
dieses Zeichen S. 153 unter G [B ein, _wo es aber nicht gesucht werden 
kann. Unter I G B kommen wir auf diesen Meister zurück. 
30. Georg Joseph Uoentgen, Maler und Kupferstecher von Mainz, 
G I (a so gründete 1779 in Frankfurt am Main eine Kunstschule, 
  1'  in welcher Unterricht im Zeichnen und Malen ertheilt 
wurde. Hier handelt es sich aber nur um Kupferstiche, welche nach 
Brulliot II. N0. 1031 eine Ausgabe des Don Quixote zieren. Coentgen 
starb 1799 im 43. Jahre. 
31. Jakob Grünewald Historien- und Genremaler, machte seine 
Studien in Stuttgart, und trat da gegen 1850 als ausübender 
Künstler auf. Seine früheren Werke, sowohl Gemälde als 
d, Zeicäinungen, gehören der historisäheig Richtungi ülät, {und 
wur en theils vom Kunstverein in tut art an e au  ar- 
unter kam ein Bild, welches Christus vorstellt, gvie ergdie Kranken 
heilt, im Jahre 1851 zur Verloosung. Später liess sich Grunewald in 
München nieder, wo er seit mehreren Jahren zu den vorzüglichsten 
Künstlern seines Faches zählt. Aus dieser Zeit stammen mehrere 
Genrebildervon grössereä DllläleäSiOn, meistiens ISÄenIen gnsbdem Liaäen 
s von ener isc er u assung un tre ic er für ung. ir 
gäfinzßuiridessen nur gein einziges Gemalde mit dem gegebenen Zeichen 
und _der Jahrzahl 1855. Es stellt eine stehende Bauerin mit dem 
Kinde an der Brust in einer Landschaft vor. Vor ihr gehen zwei 
andere Kinder, und der Knabe führt einen Hund am Stricke.  Bei der 
Verloosung des Kunstvereins 1857 fiel ein Gemälde mit heimkehrenden 
Landleuten an Salomon Frhrn. v. Rothschild in Wien. Ein kleineres 
Bild, die Liebeserklärung betitelt, erhielt 1856 Professor Dr. v. Siebold 
in München. Bei der Verloosung 1860 kam das Gemälde der schwäbischen 
Schäferfamilie in den Besitz der Königin Marie von Bayern. 
32. Gilles oder Gisbert de llouüekoeter soll der" Träger dieses 
Zeichens seyn. Die Quelle, aus welcher die Angabe Boss, 
51:! w. ist ein handschriftliches Verzeichniss von Monogrammen,
        

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