Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568999
darunter sind solche von Notabilitäten aller Art. Mehrere Gemälde 
sind mit dem zweiten Zeichen versehen, noch öfter fügte er aber den 
Namen bei. Das erste llionogramm findet man auf einer Lithographie, 
welche den unter zwei Bitumen am Hügel ruhenden Amor vorstellt, 
mit der Unterschrift: Repos du monde. Dieses Blatt findet man in 
folgendem Werke: Album Iithographique ou Recueil de dessins sur 
Piärre par des art-istes frangais. Paris, qu. fol. Guerin starb 1836. 
15- Johann Gute, ein Bäcker von Profession, schnitt in der ersten 
e? Hälfte des 18. Jahrhunderts Vignetten für Buchhändler, deren 
I G. gezeichnet sind. Das gegebene Monogramm und die Initialen 
(HG Endet man auf einer in Holz oder Metall geschnittenen Zierleiste 
111 hlülleids und Küster-"s: Altes und zzeues Berlin 1737. Br. 5 Z. 9L. 
16- Franz Jgnaz Günther, Bildhauer und Zeichner von Al_tmann- 
F stein in Franken, machte seine Studien auf der Akademie in 
o3 Wien, und hesass alle jene Eigenschaften, welche in derzweiten 
Hälfte des 18. Jahrhunderts gefordert wurden. Der Churfürst Carl 
Theodor von Bayern ernannte ihn zum Hofbildha-uer, seine zahlreichen 
Werke bestehen aber nur in Statuen und Ornamenten von Holz, deren 
1h den alten Gemächern der Residenz zu München, und in den kgl. 
Schlössern zu finden sind. In den Kirchen der genannten Stadt sind 
viele Schnitzwerke von Günther. Das obige Zeichen findet man aber 
nur auf einem radirten Blatte mit der halben Figur des leidenden Hei- 
landes, 12. Eine seltene Radirung mit dem _Na_mei1 des Künstlers stellt 
Pygmalion vor, wie er in seinem Palaste die Statue der Venus meisselt. 
Pßgmalzbn Rex Tyro. Ovirl. Lib. 10.  Ig. Gintev" inv. et sculp. 
1769, 4. "Im Wtruve bavarois sind Festdecoratipnen des damaligen 
Hoftheaters nach seinen Zeichnungen gestochen. Günther starb 1803. 
17- Ferdinand Gregori, Zeichner und Kupferstecher, geboren zu 
S? Florenz 1743, gestorben 1804. Schüler seines Vaters Carl und 
des berühmten J. G. Wille, hinterliess er eine bedeutende Anzahl 
VOH Blättern, welche wir im Künstler-Lexicon V." S. 455 verzeichnet 
haben. Das obige Monogramm findet man auf einem Blatte mit dem 
Blldnisse des Lorenzo Ghiberti. Es gehört wahrscheinlich zu dem 
Werke des Malers Thomas Patch mit den Abbildungen der Bronze- 
lhüren des Battisteriums von S. Giovanni in Florenz. F. Gregor-i stach 
auch andere Blätter für dasselbe.  
 13. Unbekannter Knpferstecher oder Goldschmied, welcher in 
der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in Oberdeutsch- 
G X; f land lebte. A-uf sein Zeichen macht Christ, Monogn- 
Efklärung S. 194, zuerst aufmerksam, gibt es aber ungenau. Nach 
Seiner Bemerkung findet man es auf nuraltem Kupferstiche", was Heller, 
Monogn-Lexicon S. 153, bezweifeln zu müssen-"glaixbt, obgleich er kein 
Blatt mit" diesem Zeichen gesehen hatte. Der Meister GI, oder viel- 
elQhl G T, war Zeitgenosse des Martin Schön (Schongauer), da er zwei 
Blatter nach ihm copirt hat. Es waren ihm aber auch die_Leistungen 
(leS Meisters  von 1466 nicht unbekannt. Seine Blätter gehören 
Zll den Seltenheiten. Jenes mit St. Christoph erwähnt Brulliot II. 
NO- 2838, die beiden anderen Passavant, Peintre-graveur II. p. 146. 
1) Christus am Kreuze, dessen Blut Engel in Kelchen anfangen. 
zu den Seiten des Kreuzes stehen Maria und Johannes. Copie nach 
Martin Schön, B. N0. 25. Das lrlass gibt Passavant (No. 1) nicht an, 
und somit ist es jenes des Originals. H. 10 Z. 8 L. Br. 7 Z. 2 L. 
1m Cabinet zu Dresden ist ein Exemplar.
        

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