Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1570779
595 
598. 
187 
595- H. Abbt, Zeichner und Maler, scheint um 1675 in Brüssel 
E, dem gelebt Zü haben. Er fertigte die Zeichnungen zu: Les Me- 
  tllmwphoses ffovßde  de (a, traduction du P. du Ryer. 
A Bruwelles _1d77.  läie _Blätter sind von Pierre Paul Bouche ge- 
stochen,_und einige sin mit dem ltloiiogranime bezeichnet. Von diesen 
Illustrationen spricht auch Heinecke in seinem Dictionnaire des Ar- 
tzstes I. p_. 34, lillld ÜhflSäZ (1NIonogr.-Erklarung_S. 207) fügt ein Momo. 
gramm bei, welc es hvon_ enä obigen ganz abweicht, wie auch bei Heller 
und Brulliot zu erse in ist. Vir glauben daher, dass Christ das Zeichen 
nicht genau gegeben, abe. Letzterer sagt, man finde _es auf Kupfer- 
stichen von H. Abbc, welche 1670 zu Antwerpen erschienen seien In 
Het gulde Kabmet mm Cornelts de Bze ist das nach H. Abbg von 
O. Lauwcrs gestocheiie Bildniss" des Peter van _Bredael. Friedrich 
Bouttats stach nach ihin_zwei Blatter: Ulysses,_wie er_die Freier der 
Penelope todtet, und dlß" Frau, welche von einem Kinde entbunden 
wird, gr. qu.  Diese Blatter kommen in einem Buche vor. H. Abbe 
ä dfälallngllßläläflelfsilltiälleätßh1338131363; ziemlich unbekannt geblieben. Auch 
 ig esc ei  
596. Heinrich Adam, Landschaftsnialcr und Radirer, geboren zu 
H _ l 83h Nordlingen ii797, machte. seine Studien auf der k. Aka- 
 deinie in Munchen, und ubte fortan seine Kunst daselbst. 
 Seine Gemalde sind zahlreich, _und darunter solche, welche 
   einen ganzen Cyklus von__ Ansichten in Oel enthalten. In 
der Mitte ist namlich ein Hauptgemalde mit der Ansicht einer Stadt 
oder eines Herrschaftssitzes, und umher geben kleinere Bilder die 
schonsten Prospekte eines ganzen Gebietes. Ueberdiess malte er viele 
andere Bilder aus dem bayerischen Hochlande, aus Oberitalien und der 
Schweiz. Figuren und Thiere beleben diese Partien. Auch viele Aqua- 
rellen finden sich von diesem Kunstler, und auf solchen kommt das 
Monogramm vor, auch dasgjössere mit der Jahrzahl. Adam lebt noch 
in München. Er ist Pensionär der k. Akademie, und Bruder des be- 
rüämgenBAlbrechtfAdalm. Unter den Initialen H. A. fl machen wir auf 
ra ir e a er au mer sam. 
597. J. A. Herrlein dürfte der Träger dieses Zeichens seyn. Wir 
356 vermutheten im ersten Bande No.994, dass es dem Joh. Andr. Ben- 
jamin Nothnagel angehöre, Herr Senator Dr. Gwinner in Frank- 
furt a. M. schreibt es aber mit grösserer Wahrscheinlichkeit dem Herr- 
leiii zu. Das eine der Gemälde mit diesem Zeichen stellt eine Hirsch- 
jagd, das andere eine Waldparthie mit Jägern vor 1757 und 1777. 
Herrlein malte viele Gegenstände dieser Art, und war ein sehr talent- 
voller Künstler. Er lebte in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhun- 
derts als Hofmaler in Fulda, hielt sich aber noch öfter in Frankfurt 
auf, und wird daher von vielen für einen Frankfurter gehalten. 
598. Unbekannter Bildschnitzer, welcher in der zweiten Hälfte 
H Ä des 15. Jahrhunderts thätig war; Er fertigte mit einem Meister 
-  H. L. die Chorstühle und andere Schnitzwerke der Münster- 
kirche in ädoosburgh läärlnßuä Clifr wurde 1468 begonnen, und somit 
mögen in en zunäc s o gen eii ahren die schönen gothischen Chor- 
stühle gefelrtigetHwoäden seyn. Der neue gothische Altar der Kirche 
ist von an erer an  
599. Hans Adam, Formschneider, Briefmaler und Verleger zu 
H A Nürnberg ist durch Holzschnitte bekannt, auf welchen als Signet 
 die nackte Figur des Adam vorkommt. Zu den Seiten brachte 
er die Buchstaben HA an, im Rande kommt aber auch seine Adresse
        

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