Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1570615
546  550. 
Habenschaden radirte auch mehrere Blätter, von welchen jene 
mit den obigen Zeichen dessen früher Zeit angehören. Die Mono- 
gramme auf denselben sind aber nicht sehr deutlich, und kleiner, wie 
gegeben.   
i) Ein Hund- und ein Katzenkopf neben einander, und unter hei- 
den noch ein Hundskopf, zart radirt. Unten gegen rechts das erste 
Zeichen. Höhe der Platte 3 Z. 8 L. Breite 4 Z. 9 "L. 
2) Eine im Profil nach links gekehrte Ziege bei einer grossblätter- 
igen Pflanze, und rechts eine Kuh in ähnlicher Richtung dem Mittel- 
grunde zuschreitend- Unter dem rechten Hinterfusse der Kuh ist das 
zweite Zeichen an einer beschatteten Stelle. Höhe der Platte 3 Z. 8 L. 
Breite 4 Z. 8 L. 
3) Eine grasende, nach links gekehrte Kuh, und ein mehr von 
vorn gesehener Stier. Rechts unten in diesem sehr zart behandelten 
Blatte ist das dritte Zeichen. IIöhe der Platte 2 Z. 2 L. Breite 
2 Z. 6 L.  
546. Johann Lorenz Huf, Formschneicler, gehören zu Schwäbisch- 
M Halle 1737, war in Leipzig thätig, ging aber später nach Berlin, 
  und starb daselbst 1802. Man findet Vignetten von seiner Hand, 
gewöhnlich groteskes Muschel- und Schnörkelwerk. Auf einer solchen 
in Bauer's Disserlalio de emendando jure Criminali. Lipsiae 17 69, 4, 
steht der Cursivbuchstabe H. II Der Künstler zeichnete auch H in Antiqua. 
547. Jldephons Gurriger, Zeichner , Wachsbossirer und Radirer, 
ist im zweiten Bande N0. 218 eingeführt, und mit Bezugnahme 
3-6 auf jenen Artikel bemerken wir hier daher nur, dass das ge- 
gebene Zeichen auf kleinen radirten Blättern vorkomme. Man wird es 
eher für H als für JC nehmen. 
54ß. Johann Hartmann, Lanclschaftsmaler und Radirer, geb. zu 
ß!  Mannheim 1753, war Schüler _von Ferdinand Kpbell, 
und hess s1ch später zu Blel 1n der Sehwelz meder, 
ß 67,74. wQ er um 1824 starb. Hartmann _machte such durch 
 se1ne Gouachegemalde Ruf, und hmterhess auch elne 
bedeutende Anzahl von ge1stre1eh radxrten Blättern m1t Landschaften, 
gigärexl undligh1el1säniläfargäter 1streäne nuglmerxhrte Foläe 5'011 zwagzlg 
a ern m  r un er ra 1re aus noc versc 1e ene an ere 
Landschaften, und. darunter sind einige H gezeichnet, oder vielleicht 
drückte der Meister auch J aus. Eine Folge von grösseren Blättern 
länit hAlllSlßälßlä aus dem Gebiete von Basel hat F. Lorieux mit dem 
tic e vo en et. 
549- Unbekannter Zeichner, welcher in der zweiten Hälfte des 
w" Jahrhunderits  Florenz lebted Das gegebäue ääiciien 
M. n et man au ättern mit Bil nissen in em er e: 
Serie degli uomim" illustre" etc., 4. Sie sind von G. B. Cecchi ge- 
stochen , und vielleicht auch von ihm gezeichnet, so dass das Mono- 
gramm aus den Buchstaben J C besteht. 
550- Garl Ernst Christoph Hass, Kupferstecher, geb. zu Darm- 
 Stadt 1755, gest. zu München 1828, ist durch eine be- 
JC deutende Anzahl treffiicher Blätter bekannt, doch nur 
ein einziges ist H gezeichnet. Es stellt die Grablegung Christi nach 
Rembrandt vor, und gehört zu einer Folge von sieben radirten Blättern 
nach jenem Meister, A fo1.
        

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