Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1570591
535 
538. 
169 
Garl Ludwig Holzemer, Stempelschneider in Hanau von 1776-4820. 
Unbekannter Medailleur, welcher um 1790 thätig war. Er fertigte 
die Jubelmedaille auf den Pastor Johann Ch. Ludovici, welche die 
Bürger von Glogau 1792 prägen liessen. Auf der einen Seite ist das 
Brustbild des Pastors, auf der anderen eine weibliche Figur vor dem 
Altare. 
Heine, Stempelschueider in Neustrelitz um 1794. 
J. G. Hanckock, Stempelschimeider in Birmingham um 1800.  
Samuel Gottlieb Helbig, Münzmeister in Dresden von 1804-1813. 
Beurtaux, Stempelschneider in Paris um 1805-1812. 
Christian Heinrich Hase , Münzmeister in Hannover, ist schon 
unter C. H. H. erwähnt. Starb 1818. 
535- Heinrich Hondius, Zeichner und Kupferstecher, der Aeltere 
und der Jüngere. zeichneten Portraits auf solche 
Weise, fol., 4 und 8. Es ist aber nicht immer ge- 
ß nau zu bestimmen, welchem der beiden Hondius 
 das Blatt angehöre, da sie in derselben Weise ar- 
beiteten. Ein H fec. gezeichnetes Bildniss des 
alten Baseler Pastors Johannes Oecolampadius (Hausschein) dürfte 
dem älteren Hondius angehören. Das H fecit gezeichnete Portrait des 
John Cnox ist wohl von dem jüngeren Hondius gestochen, da dieser 
in England lebte. Auf die Lebenszeit dieser Meister gehen wir unter 
dem Monogramme H h ein, da es häufiger vorkommt. 
535. Herrmann Wilhelm Sultan, Zeichner und Genremaler, geb. 
Z g zu Hamburg 1812, machteseine akademischen Studien 
kg! I in Munchen, und begab sich 1840 nach Paris, wo er 
 noch thätig ist. Soltau besitzt ein reiches und poetisches 
Talent. Die grossen Tableaux mit den Danksagungs-Adressen der Stadt 
Hamburg nach dem grossen Brande liefern den Beweis. Für den König 
von Bayern copirte er 1843 die 61 Bildnissfiguren bayerischer und au- 
derer Fürsten in einem Mauuscripte der Bibliothek des Louvre. Diese 
Bilder sind von J. Vendt, dem Wappenmeister des Herzogs Sigmund 
von Bayern (1439-1501) gemalt, und kamen wahrscheinlich von 
München nach Paris. Der Verfertiger war bisher nicht bekannt. Soltau 
copirte in Paris auch noch andere alte Miniaturen für das Werk: 
Le moyen age et la renaissance. Paris 1848, gr. 4. Auf dem Blatte, 
welches Mönche, Nonnen und Layen in der Predigt vorstellt, wobei 
oben in der Luft der Prediger von Teufeln mit Schlägen behandelt 
wird, kommt das Monogramm auf schwarzem Grunde vor. Auch des 
zweiten Zeichens bediente sich der Künstler. Wir entnahmen es dem 
Werke: Deutsche Ifunstblüthevt. Carlsruhe, J. Veith, 4. 
537- Martin van Veen, genannt Heemskerk, ltialer und Ra- 
direr, bediente sich gewöhnlich eines aus MH gebildeten Mono- 
H gramms, der gegebene Buchstabe findet sich aber auf einem 
von Herman Muller gestochenen Blatte in folgendem Werke: The- 
saurus sacrarum historiarum veteris testamentz". Antverpiae, G. de 
Jode 1565, qu. fol. Die Vorstellung ist dem zweiten Kapitel des 
Buches Josua entnommen, und hat die Unterschrift: Domum Consan- 
guineosque Rachab Meretrix Salvat etc. 
538. Georg Daniel Heumann, Zeichner und Kupferstecher, ist 
H schon unter G. D.  eingeführt, und daher bemerken wir nur, 
JG" dass er auch H. zeichnete. Man ündet diesen Buchstaben auf
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.