Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1570511
511 
512. 
161 
 511. Unbekannter Kupfeijstecher, dessen Lebenszeit die beigefügte 
Jahrzahl _best_immt._ Er scheint in Holland gelebt zu 
"1 j" Z9 gibst": Fleälelßht flilll lgolslläerhSlii. TIEIÖO, hindefig seine 
äerin enau eri't  "tt' h- 
Enill f  ten, und" aus St. Trudo Sfahgmtfndhlh Hhnhcschhlilfteliiwioil- 
kommen. Ausserdein durften nur sehr selten Abdrücke sich finden. 
1) Die Geburt Christi in einer Ruine, gegenseitige Copie nach 
ätllg Schongiiuemfßa NdBlLd Mtiria, lilißßlkllläks gewnndtf hege: knieend 
vrirau ein oen iegene in a.St. th' 
Grunde mit der Laterne, und hinter dem Thore beugäifllgt uzlah tdi-gi 
 härteste" eine   er  H 
a rza    r.   i; k t 
diese gute Copie nicht. ar sc enn 
2) St. Michael im Harnisch kämpft gegen den rechts sich zeigen- 
geg lärßähßllä.  gelällläkßll Iliäeke ugteril ist dai zweite Zeielhen. Höhe 
  rei e   ieser tic ist sc wäc er un man'e  t 
in der Zeichnung, wahrscheinlich eigene Erfindung. , l m 
512. Unbekannter niedei-deutseber Meister, welcher gegen Ende 
des 15. Jahrhunderts thätig wer. Er ist bisher nur durch 
H zwei Bflätter bekeilnnt, wovon das erste nach eigener Compo- 
si ion ein gestoc, en ist. 
1) Die gekrönte heil. Jungfrau mit dem Kinde in den Armen in 
halber Figur. Das Christkind schlägt mit dem Hammer auf das Glöck- 
chenreinlfr Iihligt welchü reclhtsdvon eiiigm Elnlgel gechalteäil wird. Links 
am isc e s e ein öno essen inn ar'a  't 'h 
linken Hand streichelt. Das ,M0nogramm befindet silflllnauicdeglTisdlie 
unten in der Mitte. Im Rande ringsum steht: Ave potentissima et 
humilima eirgo Maria. Aee sanctissima et humilfa virgo Maria. 
24'178 benzlgnzäsirlräa e; humilgngt 31'130 Maria gratia plena dominus 
ecum. un urc messer   
Diese Vorhtellung könnte für eine frühe Ausgabe des Zeitglöcklein 
oder Horologium bestimmt gewesen seyn. Der Verfasser dieses oft 
aufgelegten Betrachtungsbuches ist der Predigermönch Bertoldus, welcher 
demnach in dem erwähnten Dlatte vorgestellt wäre. Man findet es 
sehrosielten, lwie die: eine oder die andere der folgenden von Passavant II. 
p. 2 erwä nten opien.  
Copie A. Von der Gegenseite, Nachahmung des Israel van 
Meckeneii, B. No. 142i. Die Platte ist viereckig. 
T Eopile Bsmlmbsinne ges (äriginalsä cizhneoMlonogramm. Auf dem 
isc e ste t: 9 nic  urc messer    
Co pie G. Von dc-fr Originalseite, mit zwei Bandrollen._ Auf einer 
derselben steht verkehrt: 0 MARIA et MATER, nnn Die übrige Schrift 
des Blattes ist- unleserlich. In der Manier der Niellen, wahrscheinlich 
äon einem Goldschmiede. Durchmesser 1 Z. '11 L. R. Weigel werthet 
ieses Blatt auf 12 Thl. 
Oopie D. Von der Originalseite, ohgelllllonogramm und Inschrift, 
von geringem Stiche. Durchmesser 1 Z.  
2) Die vier nackten Weiber, oder die Hexen, gegenseitige Copie 
naghdAnäürelr, tlätNcö 'ä'v.HDas Zeiclän7iszia tilgen 411151? Illllitttyund 
au er uge se :  ..1498.   r.   
Dieses seltene Blatt hat nur im ersten Drucke den Buchstaben H 
mit dem Messer, später wurde ersterer fast ausgeklopft, und durch 
ein aus H S bestehendes Monogramin ersetzt. Der Monogramrnist H S, 
Bartsch VI. p. 386, ist aber ein weit geringerer Kupfersteeher. 
Monogrammjsten Bd. III. Ü
        

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