Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568954
The Salamandrine, by Charles Mackery. London 1853, 8. 
Christmas Supplement to the illustrated London News. Satur- 
day Dec. 22, 1855. "Vier Holzschnitte in Farbendruck (Olair-obscur) 
nach J. Gilbert von George G. Leighton, gr. fol. Der Eingangs er- 
wähnte Holzschnitt könnte die Fortsetzung bilden. 
8- Zeichner oder Formschneidar, dessen Namen wir schuldig 
bleiben müssen, obgleich er zu den Zeitgenossen gehört. Sein 
511 Monogramm ündet man auf einem grossen Holzschnitte in'Hack- 
 landers illustrirter Zeitschrift: Ueber Land und Meer. Stuttgart, 
Hallberger 1860, N0. 32. Dieses Blatt stellt Shylock und Jessika vor, 
nach Shakespeares Kaufmann von Venedig Akt III. S. 5. In Zeit- 
schriften und Büchern werden die illustrirenden Künstler häufig nicht 
einmal des Namens gewürdiget, wenn sie denselben nicht selbst bei- 
fügen. Von dem vorhergehenden Meister wird wohl keine Rede seyn. 
9. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte 
j? des 16. Jahrhunderts in Italien gelebt haben dürfte. Es handelt 
 "g sich nicht unnJean de Gourmont, da. die Blätter mit diesem 
Zeichen eine andere Hand verrathen. Das erste Zeichen fanden wir 
auf den beiden ersten der unten beschriebenen Blätter, und es ist 
dasjenige, welches Brulliot I. No. 2156 in einiger Abweichung gibt. 
Das zweite Monogramm ündet man ebenfalls bei Brulliot N0. 2158, 
welcher es dem Dict. des Art von Heinecke I. p. 654 entnahm. Wir 
Vermuthen darunter den einen und denselben Meister, nur nicht den 
Jacques Granthomme, da dieser in einer anderen Manier arbeitete, 
oder vielmehr in verschiedenen Manieren, ohne in der Stichweise den 
genannten Blättern sich zu nähern. Auf den Namen des Künstlers 
müssen wir verzichten. 
i) Der heil. Hieronymus in der Zelle vor dem Tische sitzend mit 
dem Löwen zu seinen Füssen. Links unten ist das Zeichen, und im 
Rande steht: D. Hieronimus presbiter vixit Anno 376. H. 3Z. 4L. 
Br., 2 Z. 6 L. Der Rand 2 L.   
2) Die Entführung der Helena, gegenseitige Copie des Blattes von 
Marc Anton, B. N0.'209. Rechts vorn im Schiife sind die Trojaner, 
deren einer die Helena in das Fahrzeug ziehen will. Links am Ufer 
halt sie ein Grieche am Oberkleide zurück. Hinter ihm beginnt der 
Kampf, und oben zeigt sich die Burg. Die Trojaner haben von einem 
Schiffe aus eine Brücke an das Land geschoben, über welche Reiter 
118911 dem Kampfplatze vordringen. Rechts nach oben zeigen sich noch 
andere Schiffe. Das Zeichen ist links unten. H. 4Z. 3L. Br. 6Z.5 L. 
3) Die drei Thiere in einem Ovale, Copie nach Marco di Ravenna 
B. Nr. 405. Der Löwe öffnet den Rachen gegen einen geflügelten 
Drachen, und am Hügel ist ein Fuchs. H. 4 Z. Br. 5 Z. 10 L. Diese 
Darstellung ist aus einem antiken Basrelief entnommen. Es gibt auch 
eine Copie mit dem Künstlerzeichen I H. und eine alte Nachbildung 
der Gegenseite (der Löwe rechts), welche man dem M. di Ravenna 
selbst beilegen will, obgleich der Stich geringer ist, als jener mit dem 
Monogramme R S. 
10- Jean Gritfier, Genre- und Landschaftsmaler, geb. zu Amster- 
dam 1656, geb. "zu London 1718. Schüler von Ccrnel Poelen- 
' burg und David Teniers, machte er sich besonders durch 
' seine Rheinlandschaften bekannt, in. denen er Saftleven 
zum Vorbilde nahm. Seine landschaftlichen Compositionen sind ge- 
wöhnlich reich, und von romantischem Anstriche. Er fügte auch Fi- 
guren und Thiere bei, und wenn er Marinen wählte, sind die Flüsse
        

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