Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1570406
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GWI-GY. 
Nr. 486 
492. 
2) Die St. Marita Capell, gegen St. Sebalds Kirch über, gestifft 
von Eberhard Mendel Av- 1313. Das Zeichen ist rechts unten in der 
Ecke. H. 4 Z. 9 L. Br. 6 Z. 9 L. 
Die genannten Gebäude sind ohne ihre Umgebung dargestellt, der 
Boden ist nur wenig angedeutet, ein grosser Theil der Arbeit mit Be- 
nützung des Lineals bewerkstelliget, und die Einfassungslinien fehlen. 
Mit G. Wechterls Radirungen haben diese Blätter nichts gemein. 
485. Unbekannter Maler und Badirer, welcher um 1569 in Deutsch- 
land thätig war. Bartsch IX. p. 500 beschreibt ein Blatt mit 
m dem gegebenen Zeichen, welches einen jungen Edelmann mit 
der Laute vorstellt. Er steht auf landschaftlichem Grunde etwas nach 
rechts gewandt, und zu seinen Füssen liegt die Harfe. Rechts in halber 
Höhe bemerkt man das Zeichen unter der Jahrzahl 1569. H.4Z. 9L. 
Br. 3 Z. 4 L. Bartsch findet dieses Blatt in Zeichnung und Radirung 
mittelmässig. Es verräth aber die Hand eines Malers, welcher in 
Führung der Nadel nicht geübt war. 
486. Unbekannter Maler, welcher um 1650 in Deutschland lebte. 
GÄWm. Man findet ein radirtes Blatt, welches eine Satyrfamilie vor- 
Jäcif stellt, mit der Schrift: S. delta Belle im), qu. 12. Auch die 
gegebenen Buchstaben kommen darauf vor, es ist uns aber nicht klar, 
ob der Radirer Win heisse, oder ob der Name abgekürzt sei. Das 
Blatt ist selten. Wir wissen nur von dem Exemplare in der Sammlung 
des Herrn E. Harzen zu Hamburg. 
487- Georg Wilhelm Kittel, Stempelschneider in Breslau, ist 
G W K durch Münzgepräge mit den Initialen des Namens bekannt. 
   Er "starb 1769. 
488. Gottfried Wilhelm Metelles, Steinpelschneider in Königsberg 
G W M von 1711-1724, zeichnete G. W. 111., wahrscheinlich auf 
   Münzstempeln. 
489. Gottfried Wilhelm Redet, Maler von Nürnberg, war um 
 1670 thätig. Er malte Bildnisse, und hinterliess auch 
   Zeichnungen in Rothstein. Auf solchen kommt das Mono- 
gramm vor. 
490. Georg Wilhelm Vestner, Medailleur, geboren zu Schweinfurt 
G W V_ 1fi77, gestorben zu Nürnberg 1745, hinterliess eine 
G' W' V F. ; ziemliche Anzahl von Denkmünzen, deren_mit den Ini- 
    tialen des Namens wersehen sind, wie die Kronungs- 
Medaille der Koiiigin _U1rica. Eleonore. von _Sch_weden 1719, die Me- 
daille mit den Brustbildern des Königs Flriedrich I. und seiner Ge- 
mahlin Eleonore. 17?0, Jene iiiit dem Bildnisse des Grafen JIoseph von 
Bachoif 1736, auf die Siiccession des Prinzen Adolph Friedrich Il. von 
Schweden 1743, auf die Wahl des Grossfursten Peter Feodorowitsch 
zum russischen Thronfolger 174? 8zc._ Vestner schnitt auch Münz- 
äemptel.  twar abwechselnd in Trier, Würzburg, München und 
ürn erg ä ig. 
491- gralll X3115; Glinclli, Historisenmaler, geboren zu Burgau in 
 ayern 17 mac te seine tudien an der k. Akademie in 
München unter P. v. Langer, entsagte aber später in Italien 
den Grundsätzen dieser Schule gänzlich, und hielt sich na- 
 mentlich an die Werke der vorrafaelischen Meister. Auch
        

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