Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568945
Robert-Dumesnil kann auch noch ein sehr schönes Zierblatt beigefügt 
werden, welches als Muster für Goldschmiede zu betrachten ist, da. 
rechts und links die Verdopplung angedeutet ist. In der Mitte bemerkt 
man eine Vase mit zwei Henkeln, an deren Fuss zwei Delphine Laub- 
werk nach oben verbreiten. Unten an der Vase steht das Zeichen, und 
der Grund ist horizontal überpunktirt. H. 2 Z. 3 L. Br. 4 Z. 5 L. 
6- Jean dB Gourmont, der vorhergehende Meister, soll nach 
Brulliot, App. No. 218, der Träger dieses Zeichens seyn. Der 
 genannte Schriftsteller kennt indessen den Namen desselben 
nicht, er meint aber den Monogrammisten GJ, welcher ALION 
beifüg-t, und somit handelt es sich um J. de Gourmont. Man findet 
das fragliche Monogramm auf einer ausgetuschten Federzeichnung, 
welche die hl. Margaretha mit dem Drachen zu den Füssen vorstellt, 16. 
Wo sich diese Zeichnung befinde, gibt Brulliot nicht an, und ob sie von 
J. de Gourmont herrühren könne, mag der entscheiden, dem sie vorliegt. 
7- John Gilbert, Zeichner und Maler in London, trat gegen 1840 
auf den Schauplatz, und erlangte in kurzer Zeit als 
xgvjvßfi Zcichner Ruf. Im Art Journal 1852 p. ss heim es, 
kein Künstler sei glücklicher gewesen in Bücher- 
? ü illustrationen, als Gilbert. Desswegen zählen wir 
f l hier Werke auf, in welchen Holzschnitte oder Stahl- 
stiche nach seinen Zeichnungen sich finden. Auf Vielen Blättern 
kommen die obigen Zeichen vor, mit dem ersten sind wir aber nicht 
ganz im iKlaren. Sicher ist, "dass ein J. Gilbert dadurch seinen Namen 
angedeutet habe, wahrscheinlich unser Künstler, nicht Ino. Gilbert, 
welcher durch historische Compositionen bekannt ist. Das erwähnte 
Monogramm findet man auf einem grossen und meisterhaften Holzschnitt 
von M. Jackson im Schlusshefte der Illnstrated London News 1856. 
Dieses Blatt stellt das Ghristfest des Königs Heinrich VII. von England 
vor. Es wird in Westminster-Hall an der reich besetzten Tafel in 
Gegenwart der Grossen und Ritter des Reiches gefeiert. Gilbert be- 
nützte ein altes Gemälde, componirte aber noch viel anderes hinzu. 
Unter dem Holzschnitte steht: Henry the seventh Keeping Chrismas 
in Westminster Hall. Links steht der Name des Formschneiders, 
rechts das Monogramm des Zeichners. Die Illustrationen folgender 
Werke sind sicher von John Gilbert. In einem derselben sind auch 
Original-Lithographien. 
Poems by W. Cowper. With a biographical introduction by 
Th. Daje and 55 Illustrations engraved on wood by J. O. Smith 
from drawings by J. Gilbert. 2 Vols. London 1841, 8. 
The Boolr of Britdsh Ballads. Edited by S. C. Hall. Zwei Bände 
mit reichster Ausstattung in Holzschnitten nach Zeichnungen bewährter 
Künstler. London 1842, 1844, gr. 4. 
Ruins und Old Trees associated remarkable events in English 
History. By Jiliss Roberts. With 25 Illustrations from designs by 
Gilbert, engraoed on wood by Folkland. London 1843, 8. 
The poetical Works of Henry Wordsworth, Longfellow. With 
Illustrations by John Gilbert. London, G. Rutledge 1852. Die Holz- 
schnitte sind von E. Dalziel u. A. 
Chronological Pictures of English History, from the ancient 
Britons to Queen Victoria, designed und lithographed by John Gilbert. 
40 Plates wilh Auto raphes of the Sovereigns etc. London 1852, fol. 
The Lady of tie Lake by Sir Walter Scott. Wilh numerous 
Illustrations on wood from Sketches by J. Gilbert und B. Fester. 
London 1852; roy. 8. Auch Edinburg 1852.
        

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