Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1570288
138 
GVF 
GVK. 
444 
448. 
und schätzbaren Blättern findet man zwei Bildnisse, welche die obige 
Bezeichnung haben, also aus der Zeit seines italienischen Aufenthaltes 
stammen. 
IOANNES BOLOGNIVS BELGICVS STATVARIVS er ARCHITEGTVS AET. 
ANN. LX. Unten auf einer Tafel steht: Jacobus Ifing Germanus 
amici honneslissimi efßgiem  fieri curavit MDLÄCYXVIII. Höhe 
10 Z. 8 L. Breite 7 Z.- 7 L. 
m0. TINTORETVS. VENET. PICT. CELEBER. ANNVM GERENS SEPTVAG. 
Unten im Cartonche: Aemulus hic unus sah's pulcherrtma pingit etc. 
H. 10 Z. 2, L. Br. 8 Z. 
444- Gilles van Falkenbnrg soll historische Bilder und Portraite 
 mit diesen Initialen bezeichnet haben. Ein Künstler dieses 
 Namens, aber Valkenburg genannt, ist als Meister des 
Heinrich van der Borcht bekannt. Letzterer wurde 1583 
geboren, und erhielt in Deutschland Unterricht in der Malerei, wahr- 
scheinlich in Frankfurt a. M. Gilles van Falkenburg ist aber ausser- 
dem nicht bekannt, und wir wissen auch nicht, wo sich ein Gemälde 
-mit G. V. F. befinde. 
445. G. Gerritsz van Fenaem, auch G. G. Fena genannt, stach 
w um 1660-1680 in Dordrecht oder Utrecht viele 
(I VFÄßW?  Blätter für literarische Werke. Schön ist das 
Bildniss des van Overstege in Balenis Beschreibung von Dordrecht. 
Auch in: Oeßemfng en Konst des Rydens  door Christophorus 
Lieb. Utrecht 1671, fol., kommen viele Blätter von seiner Hand 
vor. Die obigen Initialen findet man auf einem sehr grossen Blatte, 
welches eine Ehrenpforte vorstellt, in dem Werke: Panegyricus 
aeternaturae glariae  Joanni Chrtstophoro Koenigsmarchio  ex- 
positus. Aera XI Millesima sexcentesima tertia supra sezagesimam. 
Authore Alexandra Julia Torquato Franc, fol. 
446. Unbekannter Goldschmied, welcher um 1520 thätig war. 
G G, Die gegebenen Buchstaben findet man auf einer in Kupfer 
v gestochenen gegenseitigen Oopie der drei Bauern von Albr. 
Dürer, B. No. 86. H. 3 Z. 11 L. Br. 2 Z. 9 L. Wir halten dieses 
Blatt für Arbeit eines Goldschmiedes, doch kann man nicht an Urs 
Graf denken. Mit diesem Meister ist aber ein Ursus Gemberlein oder 
Gamperlin traditionell. Man nannte ihn von Goar, und so könnten wir 
allerdings Gemberletn Von Goar lesen. Aus der Luft gegriffen sind 
diese Namen sicher nicht. 
447- Gerhard van der Horst erscheint im zweiten Bande No.303_1 
G V H  unter- einem aus GH gebildeten Monogramme. Die 
v. V E Initialen des Nainens findet man auf einer Folge von 
1-   f- sechs Blättern mit Landschaften, Ruinen und Figuren. 
Die Buchstaben I. V. V. beziehen sich auf Jan van de Velde. Diese 
Blätter haben im zweiten Drucke die Adresse des G. J. Visscher mit 
der Jahrzahl 1628, qu. fol. Ein einzelnes Blatt stellt einen italieni- 
schen Seehafen mit reicher Staiiage vor. Auch darauf liest man: 
G. V1 H. in. I. V. V. fe. Claes Jansz. Visscher am, qu. fol. 
448- Gerhard van Kügelchen, Historien- und Portraitmaler, geb. 
(0 V (z: zu Bacharach am Rhein 1772, wurde in den beiden ersten 
f  Decennien des 19. "Jahrhunderts mit Auszeichnung ge- 
nannt, de er einer der ersten Kunstler 1st, welche in der Rückkehr 
zu den alten klassischen Meistern die Möglichkeit der Restauration der
        

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