Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1570249
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418  422. 
418. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1534 in Deutsch- 
land thätig war. SeinFamilienname ist unter dem Buch- 
staäelrieijlerbfnirgend da äeii; iilaaä Blätter 11111113 gen Initiälen 
z ic ne sin n in ic er riump es Bacc s 
ISUZfI- _und ein Kind mit ,dem Dudelsack. Der Meister gehililrt 
wahrscheinlich der Zunft der Goldschmiede an, da er es liebte, Orna- 
mente beizufugen. Bartsch p. 22 beschreibt drei Blätter, und dar- 
gntialr anghuüilene mit den Initialen, welche wir an der betreffenden 
e e au za en. 
1) Ein Fries mit Laubwerk, in welchem gegen links ein chimar- 
ischer Fisch hervortritt._ In der Mitte sieht man einen Schild, auf 
iireäzhämlldasBZeicheän Zmiizodler Jghrilahlil 534 eingestochen ist. Höhe 
  reite    o.  
2) Eine schmale Vignette mit Laubwerk und einem geflügelten 
äintlie, wlelche; heineliil Sräiilg äiälÄLObgn säiäf Ieinem Täfelchen das 
eicenonearza.    r.  
3) Eän Ziersitreifäi ohnEIFiguren, mit demselben Zeichen, und 
von der rösse es o igen attes. 
419. Unbekannter Kupfersteoher, welcher in der zweiten Hälfte 
6 V des 15. Jahrhunderts _in Deutschland, vielleicht am Rhein, ge- 
lebt hat. Ein Blatt dieses Meisters stellt die hl. Felicitas mit 
Buch und Geissel vor, stehend nach rechts. Das Bild ist in einem 
Rahmen von Blätterwerk mit zwei Bandrolleii, auf welchen Sprüche 
stehen: Stulticia  disciplzna fugabzt eam; Filia  escapta. Zu 
den Füssen der Heiligen sitzen _lernende_ Kinder, vier rechts und drei 
links. Oben sind die Figuren einesGreises und eines jungen Mannes 
beigefügt. Unten hängen zwei Schilde, der eine mit der Lilie und 
einem Löwenkopf, der andere mit Balken und Kreuz. Im unteren 
Rande steht: Suncta frliritan, und links ist das Zeichen. H. 7 Z. 3 L. 
Br. 4 Z. 8 L. 
Dieses schöne Blatt ist äusserst selten. Die Platte befand sich 
wahrscheinlich im Kloster St. Trudo, da es in einer Handschrift der 
Bibliothek in Lüttich eingeklebt ist. Da werden viele Manuscripte aus 
jenem Kloster aufbewahrt, in welchen Kupferstiche eingeklebt waren, 
die andersfwo nicht voäklrimmenf Vlllir haben sclhon ofter Gelegenheit 
gehabt, au solche Pro u te au mer sam zu mac en. 
420- Glorglo Vasari, Maler und Schriftsteller von Arrezzo, soll 
G V Gemälde  V. gezeichnet haben. Wir kennen kein Werk mit 
'   diesen Initialen. Der Künstler schrieb gewöhnlich Giorgio 
Aretino. Wir gehen däaliei-I nichtääveiter ein.  
Vasari starb den  uni 1 4.-   
421. Gaspar Vanvitali, eigentlich van Wittel, mit dem Bei- 
G V namen Occhiale, hinterliess zarte Landschaften in Oel und 
   Gouache, deren G. V. gezeichnet sind. Er arbeitete lange Zeit 
in Neapel, ifinill (lällrillli Rom, wo er 1'736 starb. Unter G. V. W. kom- 
men wir au i n zuriic  
422. Johann Georg Vischer, Maler von München, geboren-läSO, 
G V giiidtorben äölgiseibfeligg ävlhhleiiiclliächqltlnäm glsdä- gären 
 u man c r mi nrec ie  reuz- 
 tragung Christi zu, welche in der Pinakothek zu München 
  unter A. Dürefs Namen geht. Es sind auch noch andere 
Gemälde im_Style dieses Meisters vorhanden. Das Blatt mit obigen 
Buchstaben ist gegenseitige Gopie des zum Markte gehenden Bauers
        

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