Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1570137
GT 
GTF. 
397 
402. 
123 
Buchstaben G T:, und eines auch die Jahrzahl 1583, gr. qu. fol. Die 
Radirungen sind äusserst selten, da sie nirgends beschrieben sind. 
Wir haben nur durch Herrn E. Harzen Kunde davon. 
397. Louis Gabriel Toudouze, Architekt und Maler zu Paris, ist 
G T bereits im Künstler-Lexicon XIX. S. 27 eingeführt, und 
TLQ wir haben namentlich über seine Reisen berichtet, da als 
Resultat derselben eine grosse Anzahl von Zeichnungen vorliegen. Sie 
bestehen in Ansichten von architektonischen Denkmalen in Frankreich, 
in Italien, Sicilien, Griechenland, Aegypten, in Abbildungen von pla- 
stischen Werken, von Ornamenten und verschiedenen anderen Details. 
Eine Auswahl hat der Künstler selbst in Kupfer radirt, unter dem 
Titel: Souvenirs de Voyages de G. Toudouz-e. Paris, Gide et J. Baw- 
dry 1846 ffl, fol. Er fasste seine Ansichten malerisch auf, in land- 
schaftlicher Umgebung mit Staifage aus dem Leben des Volkes jenes 
Landes, in welchem die architektonischen Monumente sich erhalten 
haben. Es sind jetzt fünf Lieferungen vorhanden. Auf den meisten 
Blättern kommt der Name des Künstlers vor, auf anderen stehen die 
gegebenen Initialen. 
398. Guglielmo Tronlco, Verwalter der päpstlichen Münze in 
G T Rom von 1578  1596, liess Münzstempel G. T. und G:l: T. 
  zeichnen. Schlickeysen, Abkürzungen auf Münzen und Me- 
GiT- daillen  s. 128. 
Giovanni Toda, Stempelschneider von Florenz, war von 1739 bis 
1765 in Wien thatig. Er schnitt Münzstempel, und gravirte die Ini- 
tialen G. T. ein. Auf den meisten Geprägen kommt aber der Name vor. 
Zuweilen zeichnete er G. T. F. und G. TOD. [I Der Name steht auf 
dem Thaler und dem Gulden des Fürsten Bathyany von 1764. Von 
Toda ist auch der sogenannte brüderliche Eintrachtsthaler der vier 
Brüder Grafen von Königseck von 1759, mit ihren vier Bildnissen und 
dem Wappen. 
399. Giuseppe Maria Terreni, Zeichner und Kupferstecher von 
Livorno (um 1740), ist unter- G. M. T. eingeführt, mit Hin- 
5-   weisung auf die Blätter mit diesen Initialen. 
400. Giovanni Battista Mercati, Historienmaler und Radirer, ist 
GTA.MTI.F unter GAMTIF. II. No. 2713 eingeführt, und daher 
A A bemerken wir hier nur, dass die gegebene Signatur auf 
radirten Blättern sich finde. Sie sind von Bartsch XX. p. 1.38111 beschrieben. 
491- Gerhard Terburg oder Ter Horch, ist im zweiten Bande 
No. 733 eingeführt, da er auf Gemälden die 
(T B Buchstaben G TB auch zum Monogramme ver- 
0M bindet, doch in der Art, dass man eher CTB 
lesen möchte. Der Künstler schrieb aber wohl 
ß selten Terburg, diess nach Zeichnungen zu 
schliessen, auf welchen der obige Name vorkommt. 
Im Uebrigen verweisen wir auf den früherenArtikel. 
4Ü2. Unbekannter Maler, welcher wahrscheinlich in irgend einem 
Kloster Oberbayerns lebte. Das gegebene Zeichen fanden 
E wir auf einem Gemälde, welches einen Mönch vorstellt, 
wie er Blumen begiesst. Links steht Christus, rechts eine 
77 40  heilige Nonne, und dem Mönch gegenüber ein Engel. 
Dieses ziemlich grosse Bild ist bunt in der Färbung, und von hand- 
werksmässiger Arbeit.
        

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