Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1570091
GSF 
GST. 
379 
383. 
119 
Das zweite Zeichen, welches nur umgekehrt erscheint, bringt eben- 
falls Brulliot. Er citirt den Hartlauwschen Auktionskatalog, in welchem 
aber nur summarisch von Kupferstichen mit diesem Zeichen die Rede 
ist. Nach Heller handelt eS  sich um einen deutschen Kupferstecher, 
welcher vor dem 18. Jahrhundert gelebt, also im 17., oder in welchem 
Jahrhundert? Wir haben nie ein Blatt mit dem einen oder dem an- 
deren Zeichen gesehen. 
379. Unbeicannter Maler, ivlveleher zu Anfang des 17. Jahrhunderts 
J     
im  lahrza C b_ g n eäN man auf einer Zelchnung 
. im; fuist 1c en a1ne_zu allerstem. _S1e stellt (119 
Auferstehung Christi vor, aber nur sk1zz1rt und mit Sepla übergangen. 
Nach einer anderen Version bezieht sich dieses Zeichen auf 
Gottfried Stadler von Bern. Der Kunstler lebte aber noch 1644. 
In der erwähnten Sammlung 1st von ihm eine Sepiazeichnung, welche 
eine das Kreuz umfassende Frau vorstellt, wie s1e der Tod, der Teufel 
atfzizdtizzleiaziznBittere,228a Bzlnzigr  Mehr es 
380. Girolamoßcarsello, Maler und Radirer, ist oben unter G S 
G S F N_o. 366 eingeführt, und wir machen daher nur auf ein ra- 
   dirtes Blatt aufmerksam, we1ches_Bartsch_No.3 beschreibt. 
glshstellt GIIEIhBECChEäJRl vegn Kmdern vorüt urig 12 (gar läitgeztainlslaelgränztes 
c wem. in sunen: zram 1., rec s:      r. .3L, 
381. Gabriel SpDiäbergBist toben unter dleIn Iägäialen GS mit dem 
.5. F_ xg- E C. elsa ze nuerttor  o. eingeführt und 
G o ä K aus Jenem Artikel 1st zu ersehen, dass der 
QOL- Ä" ) l Künstler um 1608-1620 in Cöln gelebt habe. 
Auch das radirte Blatt mit der gegebenen Schrift erschien in Cöln, 
und wir glauben daher, dass es von G. Spielberg radirt sei, obgleich 
kein anderes Blatt von ihm nachgewiesen ist. Diese in der Weise des 
Hermskerk behandelte Radirung stellt die Grablegung Christi vor, fol. 
Sie scheint selten zu seyn, da wir s1e'nicht angezeigt fanden. 
382. Georg Stumpf, Maler von München, _war Schüler von Thomas 
Zechetmayer und erlangte nach vielen Wanderungen 158i 
in der genannten Stadt das Meisterrecht. Stumpf malte An- 
sichten von Schlössern und Landschaften mit Thieren, seine 
Gemälde scheinen aber unbekannt zu seyn. Nach der gü- 
tigen Mittheilung des Herrn Bibliothekars Rössler in Er- 
langen befindet sich in der interessanten Handzeichnungs- 
Sammlung der kgl. Universität daselbst eine stark schraflirte Feder- 
zeichnung mit obigem Zeichen, welches wir als jenes des G. Stumpf 
erkennen. Dieses Blatt stellt einen sitzenden Bären vor, mit der Auf- 
schrift: Ware Cannther facktur der berenn uff dem fchlosse Wart- 
tennberg anno 1571- 
383. G. Staal, Maler und Lithograph, war um 1848 in Paris 
G ST thätig. Er malte Bildnisse in Oel und Pastel, und führte deren 
auch auf Stein aus. Von zwei grossen lithographirten Por- 
(ich traiten nach Rafael stellt das eine diesen Künstler als Jüngling 
vor, und das andere ist "Giacomo" betitelt. Beide bilden Gegenstücke, 
gr, fol, Die-gegebenen Buchstaben findet man in der illustrirten Aus- 
gabe der Histoire du Chev. Faublas pur Loucet. Paris, G. Ha- 
vard 1849-
        

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