Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1570087
GS-GSF. 
373  378. 
Original-Beiträge deutscher Maler und Dichter. Herausgegeben von 
Adolph Böttger. I. Jahrgang 1859. Leipzig 1858, gr. 4. 
373. Gottfried Sfcllilalken  (ibenhugter dem Mglnogramme N0. 355 
Ja"   einge ü rt, un a er a en wir es ier nur mit einem 
9  radirten Blatte von Carel de Moor zu thun, welches 
ausser den gegebenen Buchstaben G S auch noch mit CDM bezeichnet, 
ist, wie Band II. No.2465 in Facsimile zu ersehen. Das fragliche Blatt 
stellt die halbe Figur eines rauchenden Mannes vor. H. 5 Z. 9 L. 
Br. 4 Z. 10 L. Es ist im Artikel des G. de Moor N0. 8 beschrieben, 
worauf wir verweisen. 
374- Gabriel Spllberg, Historienmalier, aingleblich auls Diäscfaldolrf, 
J) 15m5 n Zar soll nach Houbracken onig 1c  s_panisc_ er 0 ma er 
gewesen seyn. Er arbeitete einige Zeit in Utrecht, 
älss sich aber zu Anfang des 17. Jahrhunderts in Cöln nieder, und 
war da. noch 1620 Mitglied der Malerzunft, wie Merlo aus handschrift- 
lichen Nachrichten ersah. Crispin de Passe stach nach ihm eine Folge 
von acht Blättern, welche die Werke der Barmherzigkeit vorstellen, unter 
dem Titel: Opera l mlsericordiae ad corpcs  perliuentia flgoris 
et iconi- l bus in aes lncis. empressa. l- Colomae Vbtofum l Arlno I 
speranDVM est Chrlsllanis, qu. fol. Unter der Randlinie des Titels 
steht: Gabriel Spilberg. Inuentor, auf den anderen Blättern: Gab. 
Spil, Gabriel Spilb. und G. S. Inuentor, kl. f0l._   
Unter den Initialen G S F N0. 381 erwähnen wir ein radirtes Blatt, 
welches wahrscheinlich von G. Spilberg herrührt. 
375. Gilles Sadelor zeichnete einige historische Blätter und Land- 
G S d schaften in solcher Weise. Dieser Meister kommt schon im 
 a  ersten Bande vor. 
376. Gaspar 086110 oder ab Avibus, Kupferstecher von Padua, 
W und daher G. Patavinus genannt, ist an mehreren Stellen 
bereits eingeführt, der Hauptartikel kommt aber im ersten 
 Bande N0. 2243 vor. Das erste der gegebenen Zeichen bringt 
 Heinecke in seinen Nachrichten 8m. II. S. 165, wir haben es 
aber auf keinem Blatte vorgefunden. Es ist _GAS P zu lesen, und man 
findet auch diese Abbreviatur auf Kupferstichen. Das zweite Zeichen 
gibt Bryan I. p. 56,_ aber ohne zu bestimmen, auf welchem Blatte es 
vorkomme. Er hat indessen sicher nur das unrichtige Monogramm in 
Huber's Handbuch III. S. 202 nachgebildet, mit Hinweglassung des 
unteren von A ausgehenden, und anscheinlich L bildenden Querstriches. 
 Unbekannter Kupferstecher, welcher in _der ersten Ilälfte- 
 des 18. Jahrhunderts thätig war. Blatter mit seinem Zeichen 
ßfwlß- findet man in Burchartfs: Iter Sabothicum, d. i. Ausführliche 
Beschreibung einiger Anno 1733  auf den Zothenberg getlianeu 
Reisen. Bresslau und Leipzig 1736, 8. Auf Tafel IV.  Statua Mulzebms 
lapidea  Porcus lapideus  Intrumentum antzquum uereum  
kommt- obiges Zeichen vor. Etwas kleiner, und_ ohne den_Beisatz fecit, 
ist das Monogramm auf Tafel V.: Stutua mulzebrzs lapidea  und 
auf Tafel II.: Introitus in rupes Adersbacenses  
378. Fraucesco Guitti soll nach Brulliot I. N0. 1871 durch das 
 erste Zeichen seinen Namen angedeutet haben. Man findet 
 es auf Kupferstichen mit architektonischen Vorstellungen 
oder Theaterdecorationen, kl. qu. fol. Brulliot hatte keine Kunde über 
diesen F. Guitti, Heller behauptet aber, dass er Architekt und Radirer 
gewesen sei. Seine Blüthezeit setzt er um 1624.
        

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