Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580049
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GW 
2917- 
-2921  
Hälfte des 16. Jahrhunderts in Deutschland üblich war. Man wollte 
diese Portraite dem Ursus Graf zuschreiben, aber wahrscheinlich nur 
wegen der Aehnlichkeit des Monogramms mit jenem des U. Graf III. 
N0. 416. Dieser Meister ist nur als Goldschmied und Formschneider 
bekannt, und wenn er gelegentlich den Pinsel zur Hand genommen, 
so können die fraglichen Bildnisse doch nicht von ilim herrühren, da 
Ursus Graf 1544 nicht mehr gelebt hat. 
2917- Unbekannter Goldschmied, welcher um 1612 in Deutsch- 
(ÖIW land thatig war. Brulliot lI. No. 2554 führt ihn 
1671 - unter SW ein, und sagt, dass sich die gegebenen 
Buchstaben auf Blättern mit Goldschmiedsoruamenten finden. Wir 
läsnulen klelin dlfilattfl e; Wääfi) aber möglich, (lass es sich um Georg 
ac er an e,  o.  
2918. e. w. Kleinsträtl oder Kleinstratl licisst ein Zeichner und 
Kupferstecher, welchen wir nur aus dem fünften Bande 
G-Wi Q1741 des Theatruin Europaeum 165i kennen. In diesem 
Bande ist der Grundriss der Stadt Ratteiibergen in Westphalen mit 
den gegebenen Buchstaben bezeichnet. Dem Namen der Stadt ist noch 
beigefügt: wie solche von Ihr. Ewcell. Her? Feld! Marschaln Carl 
Gustaß Wrangeln beschossen mmd erobert worden. Anno 1646. 
Auf dem Grundriss der Festung Rayn und auf dem Plane des Lagers 
von Amoenenburg ist der Name des Künstlers ausgeschrieben. Er war 
vermuthlich einer der Kriegsingenieiire damaliger Zeit. 
2919. Unbekannter Kupferstecher, welcher im ersten Viertel des 
H 16. Jahrhunderts thätig war, wahrscheinlich in den Niederlanden, 
so dass er mit dem Meister H N0. 511 Eine Person seyn könnte. 
Das Blatt mit dem Buchstaben H stellt den lil. Georg zu Pferd nach 
rechts vor, wie er mit erhobenem Schwerte nach dem rücklings unter 
den Füssen des Pferdes liegenden Drachen den Hieb führt. Links 
auf einem Felsen kniet die Prinzessin, und rechts neben dem dürren 
Baume steht der Buchstabe H. Dieses sehr fein gestocheue, aber mit- 
telmässige Blatt fand Passavant III. p. 94 in der Sammlung des Herrn 
T. O. Weigel in Leipzig. Es ist aus einem Manuscripte des Frater 
Trudo Gemlacensis genommen. Unter N0. 511 handelt es sich um 
Handschriften aus dem Klofslter fiSlt. Trudo bei Lüttich, die jetzt auf 
der Bibliothek der Stadt au ewa rt werden.  
2920. Der Formschnoider, welcher durch diesen Buchstaben sei- 
nen Namen angedeutet hat, ist III. N0. 566 eingeführt, durch 
Ü Zugfaäl ist aber der Iixtitai gestürzt. Wir verweisen im Uebrigen 
au en angezeig en ri e  
2921- L. de Hondt, Zeichner und Maler, gehört zu den wenig 
W23. 4f bekannten holländischen Meistern. Ch. Kramm fand 
  in einem Cataloge, Meeheln 1756, zwei kleine Schlacht- 
OÄQÖIIVL" bilder, und zwei grosse Schlachten in einem solchen 
von Brüssel 1758 erwähnt. L. de Hondt muss einige Zeit in München 
gelebt haben. In der k. Residenz sind zwei Hautelisse-Tapeten, welche 
Belagerungen vorstellen, mit der Unterschrift: L. DE HONDT INV. 
e; PINX. Diese Tapeten wurden in München gewirkt, und daher 
scheint de Hondt die Cartons gefertigt zu haben. Wir kennen eine 
Zeichnung mit dem Buchstaben H 1746, welche auf den Zeichner der 
Cartons schliessen lasfst.  stellt einen freien Platz in einem Garten 
mit Bäumen dar, au we c em ein vornehmer Herr in Parade reitet. 
Links ist eine Gruppe von stehenden Cavalieren, und rechts sitzen
        

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