Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1579961
H06 
FILA 
GAS. 
2880- 
2380. Unbekannter Formschneider, welcher wahrscheinlich im 
Kloster der Augustiner zu Lüttich lebte. A. Pinchart, 
ELLA Archives des Arts 8m, Gand 1860 p. 66, fand in einem 
Manuscripte des Klosters einen Holzschnitt eingeklebt, 
welcher Maria mit dem Jesuskinde und St. Anna von zwölf Heiligen 
umgeben vorstellt. Im Rande stehen vier,Verse: 0 mere sainte Anne 
digne qMwn reclame  1577. Die Buchstaben F1 LA deutet 
Pinchart: Frater Joannes LambertusG). H. 28 cent. Br. 18 c. 5 m. 
2331- Zeichen einer unbekannten Faience-Mennfaktur, welche 
von 1550-1620 bestand. Die verschiedenen Gefässe 
aus dieser Fabrik sind emaillirt, und mit den Buch- 
staben FM bezeichnet. Der Fabrikort ist in Deutsch- 
M land zu suchen. 
2882. Francls Y. Hurlstone, Bildniss- und Genremaler in London, 
geb. um 1803, nahm in seiner früheren Zeit die 
T1837 holländischen Meister, besonders Rembrandt zum 
Vorbilde, und gründete vornehmlich als Bildniss- 
maler seinen Ruf. Später unternahm er Reisen nach Frankreich und 
Italien, um Studien zu ügurenreicheren Bildern zu machen. Um 1837 
malte er daher auch italienische Scenen. Ein Gemälde von diesem 
Jahre mit den Initialen F. Y. H. stellt das unter dem Namen La Morra 
bekannte italienische Spiel vor, und ist im Besitze des M. H. Bradley. 
Hurlstone malte auch romantische Darstellungen. Dazu boten ihm 
Shakespeare und andere Dichter Stoff. Er ist seit Jahren Präsident 
der englischen Künstlergesellschaft. 
s2383. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 17. 
Jahrhunderts thätig war. Wir haben II. N0. 2671 fl". ähnliche 
E Monogramme beigebracht, der Meister mit dem gegebenen Zei- 
chen ist uns aber erst nachträglich bekannt geworden. Er 
copirte das radirte Blatt des Agostino Garracci B. No. 31 von der 
Gegenseite mit dem Stichel. Im Rande steht: Maler admirabilis am 
pro me. 
2334. Albert Glockendon, der ältere und der jüngere, kommen 
I. N0. 642 vor, und wir haben zusammen- 
l f   gestellt, was über beide Künstler verlau- 
tet. Das gegebene Zeichen mit der Jahr- 
zahl 1568 fanden wir nachträglich auf einer Zeichnung zu einem Glas- 
gemälde, und wir möchten fast glauben, dass noch ein dritter Albert 
Glockendon gelebt hat. Der jüngere Meister dieses Namens veran- 
staltete, wie bemerkt, 1540 eine neue Ausgabe der Perspektive des 
Georg Glockendon, er war aber 1568 sicher ein so alter Mann, dass 
er bereits einen gleichnamigen Sohn haben konnte. Die Zeichnung, 
ein Wappen mit Schildhaltern, ist sehr sicher behandelt, und deutet 
auf eine neuere Schule. Und wenn wir auch keinen dritten Albert 
Glockendon annehmen dürfen, ist doch die Lebenszeit des jüngeren 
Künstlers dieses Nauiens bis 1568 auszudehnen. 
2335. Georg Friedrich August Schöner, Bildniss- und Historien- 
maler, geb. zu Mannsbach 1'774, gest. zu Bremen 
1841, behauptet im Künstler-Lexicon eine ziemlich 
 ausführliche Stelle, und es ist bemerkt, dass er 
 , eine Reihe von Jahren als Portraitmaler Ruf ge- 
noss. Er lebte mehrere Jahre in Frankreich, und hinterliess auch in 
Deutschland zahlreiche Werke. Darunter sind viele Bildnisse berühm-
        

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