Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1579917
IMF. 
2859! 
42863. 
1101 
Gedruckt t" Amsterdam by Abraham Goos  1616. Das Blatt mit 
der Blumenvase erschien in seinem Verlage, wir finden aber keinen 
Zeichner oder Maler J. Mer nachgewiesen. Um 1620 soll ein Kupfer- 
stecher Johann Mer im Hause des Hieronymus Wierx gelebt haben. 
2859- Unbekannter Badirer, welcher um 1624 thätig war. Das 
gegebene Zeichen findet man auf einer flüchtig radirten Titel- 
IW einfassung, deren Verfertiger zwar nicht strenger Zeichner 
ist, aber doch Sinn für Anordnung zeigt, und seinen Figuren Bewegung 
zu geben weiss. Diese Einfassung enthält in zehn Abtheilungrn ver- 
schiedene Scenen aus dem Leben eines liederlich gewordenen Studen- 
ten, und gehört zu folgendem Werke: Facetiae Pennalium  Das ist] 
Allerley Lustige] SchaelbossenAass l Hieran-la's facetiis Philosoph-l 
orum zum Theil vcrdeutscht, cnd zum j Theil aass dem täglichen 
Pr0th0- f collo der heutigen Pennal I zusammengetragen  Gedrack 
(sie) im Jahr MDCXXIC Vier Bogen, 4. 
2860. Joseph Molchior, Landschafts- und Thiermaler in München, 
 geb. zu Nymphenburg 1810, machte sich durch Bilder in Oel 
Mx und in Aquarell bekannt. Sie stellen meistens Pferdegruppen 
und Reitergefechte vor, und dazu kommen verschiedene Skizzen, welche 
nicht zur Ausführung kamen. Auf Aquarellen und kleineren Gemälden 
ündet man das Monogramm. Melchior lebt noch in München. 
2851. Joachim Martin Falbe, Maler und Radirer von Berlin, 
Schüler von Johann Harper und Anton Pesne, hinterliess meh- 
ggg rere Blätter nach Zeichnungen von Rembrandt, welche gut nach- 
geahmt sind, da er sich die Radirungen dieses Meisters zum 
Vorbilde genommen hatte. Seine Blätter stellen meistens Büsten und 
Figuren von sogenannten Orientalen vor, 8., 4. und-fol. Auf etlichen 
Blättern kommt das Monogramm vor, wie auf einem solchen mit einem 
stehenden Orientalen. Unten liest man: Rembrandt deL, und dann 
folgt das Mcnogramm, 8. 
 Unbekannter Kupferstechcr, welcher gegen Ende des 16. 
 Jahrhunderts gearbeitet hat. Man findet die 
o o o v o o egebenen Buc staben auf einem Blatte in H. 
 älamelmanws Oldenburgisch Chroni- 
con äc. Oldenburg 1599, fol. Rechts vorn sieht man die Minerva 
und die allegorische Gestalt der Malerei, mehr dem Mittelgruude zu 
sieben andere Figuren mit verschiedenen Instrumenten, Globen, Bü- 
chern 8uc., und aus den geöffneten Wolken schwebt ein kleiner Engel 
mit Kranz und Palmzweig herab. Im Hintergrunde breitet sich eine 
Stadt aus, und im Boden auf einem Tafelchen stehen die Buchstaben 
I. M. F. Rund, Durchmesser 5 Z. 2 L. 
Von J. Maggi kann dieser Kupferstich nicht herrühren. 
2863. Johann Meyer, Maler und Kupferstecher von Zürich, wurde 
L F 1655 geboren und hinterliess Zeichnungen mit den Initialen 
I- L ' des Namens. Darunter sind solche mit Reitergefechten 
auf bräunliches Papier getuscht, und werden im Derschawschen Catalog 
erwähnt. H. 2 Z. 10 L. Br. 6 Z. 4 L. Meyer hat auch sechs Blätter 
mit Cavalleriegefechten radirt, und zwar in demselben Formate. Sie 
sind bezeichnet: Joh. Meyer fec. Dac. Frank earc. Im zweiten Drucke 
ist Schmidhammeids Adresse beigefügt. Meyer zeichnete auch Land- 
schaften mit der Kreide, und tnsehte sie aus. Eine solche Zeichnung 
ist Joh. Meyer Makler von Zürich 1678 bezeichnet. 
Dann hat dieser Künstler auch viele Bildnisse radirt und gesto- 
chen. Zu den im Künstler-Lexicon verzeichneten Portraiten nennen
        

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