Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1579903
1100 
IMDTWF 
IME. 
2853- 
2858. 
2853. James Mudic, Medailleur, anfangs in Birmingham, und um 
I M D T W F 1814 in London, hielt ein Atelier für Graveure, 
'     ' und liess unter seiner Leitung Stempel zu Me- 
daillen schneiden. Unter seinen Arbeitern war Thomas Wyon, und 
daher bedeuten obige Buchstaben: James Mudie Direxit Thomas 
Wyon Fecit. 
2354. Unbekannter Kupferstecher, dessen Lebenszeit die beige- 
15 Z0 fügte Jahrzahl bestimmt, von welchem wir aber 
kein Blatt kennen. Nach Christ, Monogr. Erkl. 
im Ä Ä S. 270, findet man dieses Zeichen auf einem 
alten Kupferstiche, dessen Gegenstand er aber 
nicht nennt. Der genannte Schriftsteller spricht sich indessen bestimmt 
aus, und somit Scheint er ein Blatt gesehen zu haben. Seine Zeichen 
sind aber oft nicht genau gegeben. 
2355. Johann Wilhelm Mechau, Maler und Radirer, ist oben 
unter den Buchstaben I M F N0. 2833 bereits eingeführt, und 
14:4! ' wir fügen daher hier nur bei, dass das gegebene Zeichen 
auf einem radirten Blatte vorkomme. Auf den Stufen eines Gebäudes 
sitzt ein Mann, welcher den Mantel ganz über den Kopf zieht, so 
dass man sein Gesicht nicht sehen kann. Im Grunde sind zwei Häu- 
ser, und über den Banmen tritt der Mond hervor. Das Monogramm 
ist rechts unten, und im Rande steht: 1774 Lips. H. 2 Z. 11 L. 
Br. 3 Z. 4 L. 
Im Künstler-Lexicon haben wir die radirten Blätter dieses Mei- 
sters verzeichnet.  
2856. Johann Michael zum, Münzmeister in Saalfeld1724-1731, 
I M E liess Stempel LM.E. zeichnen. Seiner erwähnt Schlickeysen, 
'  ' gibt aber kein Gepräge an. 
2357. Juste Aurele Meissonnier, Zeichner, Maler und Architekt, 
r geb. zu Turin 1695, gest. zu Paris 1750, gab ein Werk über 
JMO: Architektur in vier Thielen heraus, und nennt sich Peintre 
Sculpteur Architecte  Dessinateur de la Chambre et Cabinet du 
Boy eyc. Von grosser Seltenheit ist sein Ornamentenwerk, welches 
mehr als 100 Blätter enthält, und bei Huqnier in Lieferungen erschien. 
Ein jedes Heft hat einen eigenen Titel, und ist auch mit einem Buch- 
staben des Alphabets, von A-R bezeichnet. Der Künstler begann 
mit folgender Suite: Oeucre de Juste Aurcle Meissonnier   
Premiere partie Earcctttä sous la conduilte de Pauleur. Paris, Huq- 
nier (um 17230), 120 Dessins auf '74 Blättern, fol. Die Stiche zu die- 
ser ersten Abtheilung sind von Aveline, und dabei ist das Bildniss 
des Meissonnier von N. de Beauvais gestochen. Ein Titelblatt für die 
zweite Abtheilnng erschien nie. Es folgten dann die weiteren Hefte 
von A if. an. Das erste Blatt derselben hat gewöhnlich einen Titel 
mit dem Namen des Zeichners und Stechers. Die Abbreviatur finden 
wir auf dem Titel zu: Livre de Legumes Incentäes et dessinäes Par 
J. M; Chedel sculp. Folge von 6 kleinen Blättern mit Littera G. Die 
übrigen Stiche sind M; im). bezeichnet, 8. Im Catalog Reynard II. 
p. 105 ist das Werk dieses berühmten Meisters beschrieben. In Paris 
existiren nur drei vollständige Exemplare. 
2858- IMer in. 1609 steht auf einem Kupferstiche mit einer 
Vase, in welcher ein Blumenstranss steckt. Rechts unten: Abr. Goos 
emc, fol. Abraham Goos war Kupferstecher im topographischen Fache, 
und gab folgendes Werk heraus: Niemo Nederlandtsch Cacrtboeck-.
        

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