Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1569892
GRI. 
332. 
332. Guido Reni, Maler und Radirer, tritt in diesem Werke zu 
wiederholten Malen auf, und wir müssen seiner auch 
  I noch unter G. B. P. edenken. Hier handelt es sich 
g 
nur um radirte Blätter, welche fast alle dem Girolamo 
G  R 1- Scarsello angehören, Bartsch XIX.  24.9. Die Zeich- 
nung ist von G. Reni, und somit sind die Initialen G. Reni Inventar 
zu lesen. Folgende Zusammenstellung scheint uns geboten zu seyn. 
i) Der Heilaiäl nach retchts, wiä er däe läaiäi fufälieölligelträiglell 
legt In starker üs e, un en im ewan e       
B  5 Z. 5 L. 
r Bartsch XIX. p. 251_legt dieses geistreich radirte Blatt dem Noel 
Cochin bei, letzterer scheint aber nur ein dem erwähnten Schriftsteller 
unbekanntes Blatt v0i1_Girolai:_n0 Scarsello copirt z_u_haben._ _Die Cnpie 
hat unten im Rande die Schrift: Salvator Munde, das Original einen 
leeren Band, wenn er nicht, wie häufig, abgeschnitten ist. 
2) Die hl. Jungfrau betend mit gefaltenen Händen, in V4 Ansicht 
nach links in halber Figur. Rechts unten G. B. I. H. 6 Z. 10 L. 
Br. 5 Z. 5 L.   
Bartsch N0. 1 schreibt dieses Blatt dem G. Scarsello zu, und 
macht auf eine Copie von N. Cochin aufmerksam. Sie ist rechts unten 
N. C. bezeichnet.  
3) Maria mit dem auf dem Schoosse schlafendenäKlizncile, äieö Säe 
den Kopf auf die rechte Hand stützt. Links unten      
B  5 "Z. 8 L. 
r Bartsch beschreibt dieses sehr geistreich radirte Blatt N0. 2 im 
Anhange zum Werke des G. Reni, legt es aber diesem Meister nicht 
bei. Nach Brnlliot stehen die Buchstaben G. B. P. darauf. 
4) Maria mit dem Kinde auf dem Schoosse, welches Rosenkränze 
hält, wie auch die hl. Jungfrau einen solchen in der rechten Hand hat. 
In den Ecken des Ovals sind Lilien und Rosen, links unten in der 
Ecke G. R. [ä uädLim Rande vier Verse: Vergine bella etc. -H. 9 Z. 
 B  7    
6 L Diesfes sehr zart und geistreich radirte Blatt mit der Madonna del 
Rosario in Savignano beschreibt Bartsch im Anhange zu G. Reni No. 6. 
5) Die heil. Jungfrau mit dem Kinde auf dem Schoosse, welches 
einen Vogel am Faden fliegen lässt, in ganzen Figuren. Unten G.R.  
C D C l'. H.7Z.9I. BinäZäL. 
PemD-iessiuirst äopihrhaläh dem Blatte iion Simon Cantarini, B. N0. 18. 
Der Rand ist oft abgeschnitten.  
6) Der Evangelist JoliaiEiesBschgegendLmit dem Adler zur Seite. 
   H. 6 Z. 1     
Untelgigef den G. Scarsello radirrte, und Bartsch unbekannte Blatt 
bildet das Gegenstück zur hl. Jungfrau N0. 2.   
7) Judith mit dem Haupte des Holofernes, welches sie der Magd 
in den Sack stecktö, yhalßbeL Figuren im Zelte. Links unten G. B. I. 
H. 9  1 L. B  .1.  
"Bärtsch erwähnt dieses Blatt im Anhange zu Guido Reni N0. i: 
Er erklärt es für Arbeit der Schule in der Weise des Meisters. Zani 
u. A. legen es dem G. A. Sirani bei. 
8) Die Fiirtlzluna, näcktes Weil; 111g einem fiafiiriülenllliche aäf 
d K el wec es ein enius an en aaren zurüc ä  m s un 
alrzz.  rau... H. s. F. H. s z. 4 L. Br. e z. v n. 
Diess ist eines der schönsten Blätter des Hieronymus Scarsello, 
B.  6. 
N0 w:
        

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