Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1579799
Nr. 2807  
 2809. 
1089 
siehtigt zu haben. Im brittischen Museum ist ein completes Exemplar. 
H.6Z.10L. Br.4Z.1L. 
14) Ein Schiff ohne Beinannung. Das Segel ist eingezogen, nur 
die Stricke gehen vom Hauptmaste und dem kleineren ltlinterniaste 
herab. Das Schiff nimmt die Breite ein, und auf der vorderen Seite 
reichen zwei Kanonen heraus. Oben zu den Seiten des Mastkorbes 
stehen die Initialen I M , ähnlich den fünften, nur etwas kleiner. 
H.6Z. i L. Br.4Z. 10L. 
hDIieses Blatltx scheint sehr selten zu seyn, da es weder Bartsch 
noc assavant eniien. 
2397. Der Meister mit dem Schabeisen, von Bartsch VI. p. 90 
f Le Maitre {t la Navette genannt, obwohl es sich 
 nicht um eine Weherscliütze handelt, ist oben 
i  H N0.1774 uutcrdemNanien Johannes von Cöln 
ÄFX eingeführt, ohgleioä wir aushdenhBuchstaheii I M 
auf einen solchen amen iiic t sc iessen können. 
g  ) Wir haben indessen in dem bezeichneten Artikel 
ausführlichkdarüber gehandelt, und geben daher nur deirltückweis, da 
derjenige, welcher einen der seltenen Kupferstiche mit diesem Zeichen 
aufzufinden das Glück hat, unter IM Aufklärung suchen wird. Die 
von Bartsch beschriebenen 18 Blätter dieses emineiiten Meisters sind 
auch im Künstler-Lexicon unter Zwott aufgezählt, und _oben unter 
I A mit dem Scliabeisen haben wir Nachträge geliefert. Wir verweisen 
daher auf die angezeigte Stelle, wo die weitere Literatur angegeben ist. 
2808- Jacques Marechal oder Mareschal, Buchdrurälrer in Lylon, 
bediente sich eines Signets in Holzsc nitt welc es 
in der Mitte einen vom Lorbeerkranze umgebenen 
Ambos zeigt, auf welchem eine aus Wolken rei- 
I M. cheiide Hand schmiedet. Am Untersatze ist ein 
5-1 r-d Schildcheii mit IM zu den Seiten des Handels- 
' zeichens. Das Ganze umgibt ein breiter Rahmen 
von Blätternhund Blumen.    Br- 2 Z- 8  yieseS Silgnet 
diente zu Sc lussvignetten wie in t 72a cum concor an us-. ug- 
dum", J. Illarechal 1531„ fol. Das Schildchen ist oben mehr ausge- 
schweift, als das kleine der gegebenen Zeichen. Dieses kommt in der 
unteren Leiste einer aus verschiedenen Stöcken zusammengesetzten 
Titeleinfassung vor. Eine solche Bordüreust in: Bzblia cum con- 
cordanteiis. Lugduvii, Jacob Marechal alzas Iioland 15Lf6, 8. Eine 
andere Schlussvignette enthält zwei phantastisch gekleidete Iiliigel, 
welche den an einem fange hängenden) Schild mät-ülen ersäen InliItialen 
halten. Am Stamme es aumes ist a er eine o c mit em amen 
IAQVES MABECHAL. Marechal liess seine Bibeln mit zahlreichen 
Holzschnitten und figurirten Initialen illustriren. Eine solche erschien 
1526, fol. 
2309- Unbekannter Zeichner oder Formsclmeider, welcher um 
n 1525 in Venedig thätig war. Das gegebene Zeichen findet 
' man auf dem Titelholzschnitte folgenden Werkes: Triom- 
 pho da" Fortuna dz" ißfrjismyndo Farm! Fefrarese. Ani 
 ' Schlusse: Impresso m la znclita Gitta dz ytneyzq 1961 
Agoslin 161a Portese M. D. XXVII.  ad inglllZl:l1vdZ1h-I?C- 
im: Giunta ercatülc Florentino  r. fol. er ite o z- 
schiiitt dieses phantastischen und höchst seltegnen "Werkes stellt die 
Weltkugel vor, welche Atlas auf den Schultern tragt. Sie wird von 
einem Engel und von einem Teufel bewegt, und auch andere Son- 
Monogrammisten Bd. III. 59
        

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