Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1579586
1068 
ILF 
ILK. 
2760-2766. 
2760. Jakob Lederlein, Formschneider in Tübingen um 1580 bis 
F 1600, ist oben unter IL No. 2720 eingeführt, und wir 
235319911 verweisen zunächst auf jenen Artikel, da die Werke 
1.5190 dieses Meisters bereits aufgezählt sind, darunter die 
Bildnisse der Tübinger Professoren, herausgegeben von Erhard Zell 
1596, 4. Die Buchstaben IL F mit dem Messer darunter findet man 
auch auf einem Blatte, welches nicht in das erwähnte Werk gehört, 
nämlich auf dem Bildnisse des Ulmer Geistlichen Samuel Nenheuser 
von 1586. Der Zeichner PR ist Philipp Röhnlin. Die Buchstaben 
IL mit F über dem Herz kommen nicht allein a.uf Bildnissen der 
Tübinger Professoren, sondern auch auf den Titelbordüren zu Biblia 
sacra. Opera A. Osiandri 1600, f0l., vor. 
2761 Jan Luder, Stenipelschneider, war um 1672-1710 in Hol- 
I L F land, und dann in London thätig. Seine Medaillen auf 
 ' ' Wilhelm III. von England sind in dem Werke von N. Che- 
valier abgebildet. Zwei Denkmünzen mit dem Bildnisse des Königs 
Friedrich August von Polen sind bei Tentzel Tab. '75 N0. 4 und 5 
abgebildet. Auf der einen Medaille ist er als Churfürst von Sachsen: 
Augustus II. D. G. etc., auf der anderen als König: Frid. Augustus 
D. G. llex, vorgestellt. 
Johann Lungerberger, Medailleur aus Schweden, war um 1'730 bis 
1745 in St. Petersburg thätig. Wir kennen kein Gepräge mit I. L F., 
nach Schlickeysen signirte er aber auf solche Weise. 
2762- J.  Fischer, Kunstliebhaber in Nürnberg, radirte in der 
j 7 zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts einige Blätter. 
   Die gegebenen Buchstaben findet man auf einer tbeil- 
weisen Copie des Blattes von Chodowiecki, welches den König Friedrich II. 
auf der Wachtparade in Potsdam vorstellt, kl. qu. fol. Gelungener ist 
indessen eine andere Copie dieses Blattes, auf welchem nur der König, 
der Kronprinz und die paradirende Garde vorkommen. Im ersteren Blatte 
bilden nur drei Figuren das Gefolge des Königs. Die zweite Copie ist 
ohne Namen und Zeichen. 
2763. Johann Lorenz Holland, Münzmeister in Dresden. von 1698 
I L H bis 1'716, liess Stempel mit den Initialen seines Namens 
' '  zeichnen. 
2764. Jürgen Lippold Jaster, Stempelschneider in Hildesheim 
I L I von 1678-1690, bediente sich zur Bezeichnung der Stöcke 
' '  der Initialen des Namens. 
2765- J. J. Lochner scheint der Verfertiger eines in Kupfer ge- 
stochenen Blattes mit diesem Zeichen zu heissen. Es stellt das 
Ä Bildniss des Christoph Lochner, Diacon bei Heiligen-Geist in 
Nürnberg 1660 vor. Im Rande stehen zwei lateinische Verse, 
und die Schlussschrift lautet: Iwc amoris filialis lwnorisque ergo 
adiecit, 12. Diese Aufschrift rührt jedenfalls von einem Sohne des 
Decan Ch. Lochner her, und da das Monogramm die Buchstaben JJL 
enthält, so kann der Stich ebenfalls von dem Sohne des Lochner her- 
rühren. Er war aber nur Dilettant. 
2766- Johann Ludwig Kahler, Medailleur, geb. zu Kirchheim- 
IL K Bolanden 1'770, liess sich zu Nenstadt a. d. Hardt nieder, und 
 starb daselbst 1828. Die Initialen stehen auf der kleinen Preis- 
medaille der Gesellschaft zur Beförderung nützlicher Künste in Frank- 
furt a. M.
        

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