Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1579385
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272i. 
 Verschiedene Abdrucksgattungen sind nicht bekannt. 
63) [B. 65] Der hl. Markus in 3)„ Ansicht nach links. Er stützt 
den rechten Arm auf das Buch, und im Grunde links erscheint der 
Löwe. Rechts oben I L, und unten: S. Marcus. Joannes Liuens. 
Franciscus van den Wyngaerde ex. 
I. Aetzdrnck vor aller Schrift, vielleicht einzig. 
II. Mit dem Grabstichel vollendet, mit der Schrift, wie oben. 
Die beiden Blätter mit St. Lnkas und St. Matthäus kann Bartsch 
noch weniger anerkennen, als die obigen. Die Figuren sind aus einem 
Kupferstirhe von Laurent de la Hire entnommen. 
64) Ein schön verzierter Pokal. geistreich radirt mit I L, fol. 
In der Sammlung des Herrn E. Harzen befindet sich ein Exemplar. 
B i l d n i s s e. 
65) IB. 56] Das Bildniss des jüdischen Arztes Ephraim Bonus, in 
a], Ansicht nach rechts im Sessel sitzend. Rechts im Grunde ist eine 
Säule, und im Rande steht: 
DW- Ephraim Bonus, Medicus Hebraeus. 
Alter Avenzooar grandi sub judice, magnus 
in medicis, magni discipulusque palris. 
Joannes Lyvyus fecit. ll 
Dieses Bildniss ist radirt und mit dem Stichel vollendet. H. 12 Z. 
4 L. mit dem 1 Z. 1 L. grossen Rande. Br. 9 Z 8 L. 
I. VOIiI aller Schrift, auch ohne Künstlernamen. Von grösster Sel- 
ten Fit. 
II. Mit den Versen und dem Namen, aber ohne Adresse. Nach 
dem Namen Bonus fehlt das Komma  und in der dritten 
Zeile der Unterschrift liest man: magni discipul que patri. 
Ansserordentlich selten. Ein Prachtdruck in Wien. 
III. Mit der Adresse des Clement de Jonghe, mit dem Komma und 
mit der abgeänderten Schrift: magni discipulus que patris. 
Selten. 
IV. Mit der Adresse des J. de Ram statt jener des G. de Jonghe. 
V. Die Adresse ausgeschliden, und gänzlich retouchirt. 
VI Mit den aufgedruckten Versen des Ph. Zweerts und derAdresse 
des van Septeren 1727. 
66) [B. 57] Das Bildniss des Dichters Justus Vondel mit einer 
Papierrolle in den Händen. Im Grunde ödnet sich Landschaft. Radirt 
und mit dem Stichel vollendet. Im Rande vier Verse. 
Agriyxpina parens ortum Amstela sedem 
Vondelvfo famam Belgica Musa dedil. 
Priscaque lielligio, custos et nuncia veri - 
Pandel iter Justus quo petit astra senew. 
Prudenler. 
J. Livius delineacit. A. de Wees excudit. H. 11 Z. 10 Z. mit 
1 Z. 2 L. Rand, Br. 8 Z. 9 L. 
I. Aetzdruck vor aller Schrift, mit weissem Hintergrunde, ohne 
Landschaft. Die Figur weniger bearbeitet, und vor der feinen 
Linie. welche sie vom Rande scheidet. Beinahe einzig. Gabinet 
in Wien, aber beschnitten. 
II. Vor aller Schrift und vor der Landschaft, aber die Figur schon 
mehr ausgeführt, und durch die feine Linie geschieden. Von 
grösster Seltenheit. 
III Das Portrait vollständig beendet und mit der Landschaft, aber 
vor den vier lateinischen Versen, nur mit J. Livius fecit. A de 
Wees exvcudit. Ausserordentlich selten. 
        

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