Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1579221
i 032 
IKB 
IKF. 
2699- 
in folgendem Werke: Dactiliotheca Stoschiana, oder Ansu-ahl vor- 
züglicher Gemmen, aus der Sammlung die ehemals der Baron von 
Stoss besass, die sich jetz aber in dem k. Preussischen Ifabinette 
befindet, mit- mythologischen und artistischen Erläuterungen von 
Fried. Schlichlegroll. Erster Band, 4. Die Kupfer dieser Ausgabe 
sind Copien der französischen Prachtausgabe in gr. fol. Sie erschien 
mit den Nachstichen im Verlage von Frauenholz in Nürnberg. Doch 
gibt es auch Exemplare der Quartausgabe mit Abbildungen von den 
Originalplatten. 
2699. John K. Baldrey, Kupferstecher, wnr um 1780  1790 in 
J K B so London thatig. Er arbeitete in Punktirmanicr, und ist 
'  ' ' ' durch Bildnisse und andere Blätter nach C. lilaratti, 
S. Rosa, J. Hoppner, J. Downman, J. Reynolds, H. W. Bunbury, E. 
Penny, D. J. Gardner u. s. w. bekannt. q H. Bromlcy's Calalogue 
of engraned britvfsh portraits  London 793, ist ein Blatt J. K. B. 
gezeichnet, jenes mit der Unterschrift: Emperor Braysher, Blind 
Porter of Cambridge, 4. Baldrey wird auch noch andere Bildnisse 
J. K. B. signirt haben. 
2700- Johann Gantigs DilliäbLandschaftsmgler und Radirer, geb. 
f zu Gie ing in erba ern 177 , ist schon unter der 
J 77:95- Abbreviatur CantiusyD. eingeführt, und wir haben 
dort über seine Malwerke gehandeät. G. Dillis war k. b. Staatspen- 
sionär und Mitglied der Akademie in München, wo er 1856 starb. Er 
hinterliess auch mehrere radirte Blätter, und darunter Copien nach 
A. van Everdingen u. A., auf welchen die Initialen des Namens vor- 
kommen. Auf anderen Blättern fügte er den Namen bei. Wir geben 
hier ein Verzeichniss, weil es im Künstler-Kexicon fehlt. 
1) Die Ansicht des Schlosses Harlaching oberhalb München, mit 
den französischen Gartenanlagen am Berg hinauf. Cantius Dillis f, 
gr. qu. 4. 
Dieses Blatt ist selten geworden. Das Schloss, in welchem Claude 
Lorrain einige Zeit gelebt haben soll, ging 1801 in Flammen auf. 
2) Ein Haus am Kanale, mit einer Brücke über denselben, die 
Heimath des Künstlers. Links unten: Cantius Dillis fI 1790 im 
10 Jahr, qu. 8. 
3) Landschaft mit Ruinen, qu. 16. 
 4) Landschaft mit hölzernen Hütten, links ein Mann, 12. 
5) Ein Seehafen mit Leuchtthurm, Copie nach Weirotter, schmal 
u. 12. 
q 6) Ein ähnliches Blatt, ebenfalls mit Leuchtthurm, schm. qu. 12. 
7) Bauernhütten unterBäumen, vorn zwei liegende Männer. Links 
unten: Cant. Dillis 1800. Bogenhausen, qu. 12. 
8) Zwei Blätter mit wilden felsigen Gegenden und Mühlen, welche 
durch oberschlächtiges Wasser getrieben werden. Die Schleifstein- 
mühle bei Ohlstadt von zweierlei Standpunkten aus. Schöne Blätter, 
 
9) Die Tanne auf demFelsen, Copie nach C. W. E. Dietrich. 
Links N. 14-2. Mit den Initialen. 
10) Etliche Copien nach A. van Everdingen, in Landschaften mit 
Bäumen bestehend, mit den Initialen und der Jahrzahl 1'795. 
2701. Unbekannter hiedailleur, welcher tn Lübeck gelebt haben- 
I K F dürfte. Er fertigte die Medaille mit dem Bildnisse des Pe- 
' ' ' ter Heinrich Tesdorpf, Bürgermeisters von Lübeck. Auf 
der Rückseite ist das gekrönte Wappen desselben mit der Jahrzahl
        

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