Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1579169
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2683. 
18) Der trunkene Noah vou den Söhnen überrascht. Mit den 
fettgeschnittenen Initialen I. K. ohne Dolch. In V. A. RycPs Catalogus 
annorum et Principum  Bernae, M. Apiarius 1540, 1561, fol. 
I9) Das Urtheil Salomonls, wie nach Holbein, kl. 8. Von R. 
Weigel erwähnt. In dem Werke: Schimpjf und Ernst durch alle 
Welthändel  Bern, M. Apiarius 1542, fol. 
20) Ein König an der Spitze eines Gefolges von Rittern vom Pferde 
gestiegen, wie er von einer Dame empfangen wird, welche mit zwei 
Begleiterinnen rechts aus der Thüre des Hauses entgegen tritt. Links 
das berittene Gefolge, und unten gegen die Mitte III auf einem 
Steine. H. 5 Z. 3 L. Br. 5 Z. 8 L. 
Dieses Blatt stellt die Begrüssung der Frau Venus vor, nach 
altdetitscher Weise die Huldigung an die Schönheit. Es kommt im 
deutschen Plutarch, Collmar, B. Grieninger 1541, fol., vor. Die an- 
deren Holzschnitte dieses Werkes sind unbezeichnet. 
21) Der hl. Bonifacius. Schönes Blättchen, anscheinlich Metall- 
schnitt, mit der Ueherschrift: S. Boniface. Unten I K mit der Jahr- 
zahl 1546. H. l Z. H L. Br. 1 Z. 2 L. 
22) Ein Fahnenträger am Ufer des Flusses, in welchen ein Stadt- 
theil hineinreicht. Auf der grossen Fahne sind zwei durch ein Kreuz 
verbundene Räder und das Wappen von Mainz. Die Buchstaben I K. 
sind schief nach rechts gestellt.  
Diese Vorstellung ist auf der Rückseite des Titels von Bruschius 
Chronich  aller Ertzbiscltouen zu Mayntz. Frankfurt 1551, fol. 
Der Stock wurde früher zum Wappenbuch deutscher Nation benützt. 
23) Ein Landsknecht in alter Tracht mit emporgehobener Fahne. 
Im Hintergrunde eine Kirche. Mit den Initialen 'I K' in gerader 
Stellung. 
Angewandt zu: Reinicken Fuchs-. Frankfurt a. M. 1545, fol. 
24) Ein Mann zwischen Fruchtbäumen sitzend, zu dessen Füssen 
die Axt liegt. Unten rechts I. K. 
Auf der Rückseite des Titels: In Dioscoridis Historiam Herba- 
rum cerlissima adaptatio-. Argemorati, W. Rihel 1545, fol. 
25) Eine Zierleiste mit zwei dickwanstigen Satyrn, welche Narren- 
kappen tragen, und mit Blumenranken umwundene Thyrsusstäbe halten. 
In Mitte LK. und 1540. H. 2 Z. 7 L. Br. 8 Z. 1 L. 
26) Das Wappen des Baron Christoph von Wolckhenstein und 
Rodnegg  Im Blattwerk rechts IK. H. 7 Z. 3 L. Br. 5 Z. 5 L. 
27) Das Verlagszeichen des Mathias Apiarius zu Bern, mit dem 
Honig suchenden Bären. H. 3 Z. Br. 2 Z. 1 L. 
Dieses Signet findet man in Druckwerken des Apiarius, und auch 
kleiner. 
28) Das Verlagszeichen des Cyriacus Jakob zum Bart in Frank- 
furt. Im Wappenschilde trägt eine aus den Wolken reichende Hand 
ein gekröntes Herz. H. 2 Z. 4112 L. Br. 1 Z. 11 L. 
Nach Jakob's Tod führte David Zephelius dieses Signet. 
2683. Jilkßb Kerver, Buchdrucker und Buchhändler in Paris, 
findet hier eine Stelle, um sein Zeichen 
I ß von jenem des vorhergehenden deutschen 
Meisters zu unterscheiden. Letzterer 
wurde mit Jakob Kerver identiücirt, zu- 
nächst auf Veranlassung des alten Mono- 
grammendeuters Christ, und so pflanzte 
1 , sich diese Angabe in das Archiv für die 
zeichnenden Künste 1855 I. S. 49 fort. Da fasst Hr. Wiechmann-
        

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