Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1579059
IIR 
IIVA. 
2659- 
62666. 
1015 
peulrle. Die Initialen J. J. P. G. werden sich wohl auf den Medailleur 
beziehen. Schlickeysen geht darauf nicht ein. 
2559. Johann Joseph Bottenmundt, Maler in Regensburg, hatte 
L I. B. PimL B. im natnrhistorischen Fache Ruf. Er fertigte Zeich- 
nungen und malte in Aquarell. Starb um 1785. 
25W. Johann Jakob Bephuhn, gräflich Hohenlohescher Münz- 
I. L Bh meister in Neuenstein von 1623-1624, liess Stempel I. I. R. 
zeichnen. 
 Johann Jakob Belohel, Stempelschneider in Warschau um 1792, 
zeichnete ebenfalls I. I. R. 
2661. lgnaz Joseph Schaufel, auch Schäutl, Schoiifel und Scheu- 
I I S fßl o genannt, Stempelschneider in München von 1763 bis 
  ' 1812, fertigte Stempel zu Münzen und Medaillen , und 
zeichnete einige I. I. S. und J. Sch. Später wurde der Künstler in 
den Adelsstand erhoben, und nannte sich Jetzt Schäufel von Aham. 
Als Nobile zeichnete er I. V. S. und I. S. V. AHAM. Auf anderen 
Medaillen stehen die Buchstaben I. S. und I. S. F. 
2662. J. Junius, Maler, welcher in der zweiten Hälfte des 17. 
j j S Ä iahrhundegsl in ddemNiäderlyaxnden thatäg war, 
  f  Giiaäl. n? ääeviiiää iääääiääfg wi? malte 
   '  . kennen 
ein schones Gemalde mit den gegebenen Cursiven, eine Landschaft 
mit Reitergefecht in der Weise des genannten Meisters. 
Die Kunstgeschichte kennt keinen J. Junius und man findet auch 
selten ein Gemälde mit seinem Namen. Er kiinnte ein Bruder des 
 ekannten Gelehrten Franz Junius gewesen seyn. Ch. Kramm nimmt 
ihn ebenfalls unter die Künstler auf. 
2663. Johann Jakob Schollenhergor, Kupfei-stecher, war um 1675 
J y JFJ-c in Nurnberg thatig. Er stach Titelblätter, Bildnisse 
  und Prospekte. Auf solchen mittelinassigcn Blättern 
jjJ-Elyürc, kommen die Gursiven vor. Ueber eine Folge von 
Goldschmiedsornamenten haben wir unter CA B I. N0. 2198 gehandelt.- 
Sie können nicht von Schollenberger gestochen seyn, da dieser nur 
Geringes leistete. Die Ahbreviatur J. J. Sch. findet man auf dem Bild- 
nisse des Architekturmalers Friedrich Juvenell von Nürnberg, 8. 
2664- Johann Jakob V01! Sandrart, Maler und Kupferstecher, geb. 
zu Regensburg 1656, gest. zu Nürnberg 1d98, der 
j altere Sohn des Jakob von Sandrart, hinterliess eine 
bedeutende anzahl von gestochenen und radirten 
Blättern, auf welchen aber meistens der Name steht. Mit P. Troschel 
und N. Schurtz stach er eine Folge von emblematischen Vorstellungen, 
und darunter sind Blätter mit den gegebenen Gursiven. Unter J J VS 
kommen wir auf diesen Meister zurück. 
2655. Johann Jakob Thourneysscn, Kupferstecher von Basel, ist 
I I T unter dem Mouogramm H T N0. 1568 eingeführt, und wir 
' ' ' beziehen uns auf jenen Artikel. Man findet aucheinige 
Blätter mit den Initialen I. I. T. Sie erinnern in der Stichweise an 
Claude Mellan. 
2555- Johannes Jacobus Valegio, Kupferstecher von Verona, scheint 
H o durch diese Abbreviatur seinen Namen angedeutet zu haben. 
m'- Man findet sie auf einem Titelblatte, welches die Madonna mit
        

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