Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1578835
IHS 
IHT. 
Nr. 2605- 
2612. 
993 
2605. Derzunls unbekanätä Stempelsohnelder 1. n. s. färtigg eine 
2' g o grosse e ai le mit dem Bildnisse es önigs 
1' H" 8' Frgiedrich Wilhelm II. von Preussen 1786. Auf dem Revers 
bescheint die Sonne einen Lilienstengel, und im Abschnitt stehen die 
Buchstaben M. O. Der Graf M. Oginski liess diese Medaille prägen. 
Der Münzmeister Johann Heinrich Siegel in Harzgerode signirte 
von 1744-1752 Münzstempel I. H. S. 
ZÖÜÖ- Johann llleäinrich Sorhiingggd, Maler unddRadirer von Biberaclg 
in So Waben ( "6 , ist unter em Mono ramm H 
jig-[ä III. N0. 1476 eingeführt, und wir Verweises auf jenen 
I  Artikel. Das erste Zeichen mit der Sylbe in. kommt 
 auf Radirungen von Gabriel Ehlnger nach den Zeich- 
nnngen von Schönfeld vor. Das zweite findet man auf eigenhändigen 
Radirungen des Meisters. Die Buchstaben J H. S. P. stehen auf einem 
Schabblatt von G. A. Wolfgang. Es stellt einen jungen Mann vor, 
welcher einen Greis fortführt. Halbe Figuren. H. 5 Z. 3 L. Br. 4 Z. 
2 L. Ausführlicher handeln wir unter dem Monogramm HS. 
2507. Der unbekalänte Mällertoder Igulgferstlecher Smlit fdiesiem 
Zeichen wir von ris eingeü rt, ieser c ritste er 
 sagt aber nur, dass man das Monogramm finde, ohne zu 
bestimmen, auf welchen Werken. Wir glaubten, es nicht 
weglassen zu dürfen. Christ entnahm vielleicht das Zeichen 
einem Kupferstiche von Johann Jakob Thurneysser. 
2593- Johann Heinrich Taglang, Münzmeister in Zweibrücken 
 von 1621-4626, fügte auf Münzstempeln das Monogramm er- 
H höht und vertieft bei.  
2609- Unbekannter Maler, oder vielleicht nur Dilettant, welcher 
Jg- im vorigen Jahrhundert sich mit der Aetzkunst versucht hatte. 
Man findet ein radirtes Blatt, welches einen am Abhang des 
Hügels hinreitenden Mann vorstellt. Ihm folgen zwei Männer zu Fuss, 
und bei den Bitumen bemerkt man noch zwei andere Figuren. Links 
breitet- sich Wasser aus. H. 2 Z. 11 L.? Br. 4 Z. 7 L.? 
Dieses Blatt, wohl das Produkt eines holländischen Künstlers, ist 
gut radirt, und mit der kalten N_adel überarbeitet. Am bessten aber 
kamen beim Aetzen die Lichtpartien. 
2610. Johann Heinrich Tischbein jun., Maler und Radirer von 
791 7,787 Hayna, welcher 1808 als Gallerie-Inspektor in Cassel 
[Z starb, ist unter dem Monogramm H T N0. 1579 bereits 
eingeführt, und wir verweisen auf jenen Artikel. Der 
Künstler wollte wohl nur H T zeichnen, da auf Blättern 
in Lavismanler nach Rosa di Tivoli und Heinrich Roos 
die Cursiven H T vorkommen. Das zweite Zeichen soll 
auf Gemälden des Künstlers vorkommen. Er malte Portraite und 
Genrebilder. 
2611. Johannhlleinricl; Thielie, Stempelschneidemdtrat 1714 in 
Braunsc welg au wur e 1723 Wardein un 1729 Münz- 
I' H' T' meister, als welcher er 1'732 starb. Auf ,Geprägen kommen 
die Initialen seines Namens vor. 
2612. Johann Heinrlich äisoigäein jun., Maler ätnti Rladlirer, i? 
0 en o. '10 eingeführt un w1r a en auc 
.7 X74. 7 auf eine andere Stelle hingewiesen, an welcher 
ausführlich über diesen Meister gehandelt ist. Das Blatt mit den ge- 
Monogrammiaten Bd. III. 63
        

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