Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1578811
IHS. 
2602. 
991 
J 9) Agegorie in?" Papst Gregor XIII. mit dessen Bildniss, und dem 
esuszeic en. gr. o. 
Dieses Blatt nennt Frenzel im Catalog Sternberg II. N0. 3402, 
und auch in der Collection Sykes war es vorhanden. 
10) [B. 3] Scipio schenkt den Gefangenen die Freiheit. Sie werden 
von seinen Kriegern zu Fuss und zu Pferd herbeigebracht. Angeblich 
nach Giulio ROIDäIäOk und unten gegen die Mitte das Zeichen. Höhe 
14 Z. 6 L. Br. 1  
'11) [R4] Pan am Baume zur Seite der Pomona, welche das Füll- 
horn über der Achsel trägt. Links neben ihr schlägt ein Knabe das 
Becken. Gegenseitige Copie nach Giulio Romano und Julius Bonasone 
mit Weglassung der Terme hinter dem Amoretten. Zu den Füssen 
des Faun ist das Zeichen, und etwas entfernt die Jahrzahl 1561. 
H.9Z.7L. Br.8Z.2L. 
12) [B. 5] Diana im Bade von Aktäon belauscht. Gegenseitige Copie 
eines Blattes aus Anton LafrerPs Verlag, B. XV. p. 40 No.10. Links 
unten ist das Zeichen mit der Jahrzahl 1556, und im Rande: Nell 
eta sua piu ocrde e piu felice etc._ H. 11 Z. 2 L. Br. 1-1 Z. 10 L. 
113) Die drei Grazien, nach einem antiken Vorbilde, mit dem 
Zeic en. 
Ein Blatt mit dieser Vorstellung ist im Catalog Sykes kurz er- 
wähnt. Es ging zu 2 i 2 Sh. weg. 
14-25) [B. 8-18] Die Sibyllen, Folge von 12 nummerirten Blättern 
mit den Namen derHPersonen und Eiit Sätzen aus den Weissagungen 
der Prophetinnen.  6 Z. Br. 3  
Auf diesen Blättern kommt das Christuszeichen vor, aber nur im 
überarbeiteten Zustande. Das aus dem Cabinet Fries stammende Pracht- 
Exemplar, jetzt in der k. k. Sammlung zu Wien, ist ohne Retouche 
und ohne Zeichen. 
26) [B. 6] Der Greis im Kinderwagen, begleitet von einem Kinde 
in einer ähnlichen Vorrichtung. Rechts oben: ANCHOBA IMPABO 
in grosser Schrift, und im Tafelchen in kleinen Majuskeln: Tam. diu. 
discendum. est. quam. diu: oioas, und links unten: Bis. pueri. Senes. 
Am Kinderwagen steht die Jahrzahl 1558, und ausser dem Jesus- 
zeichen ist Lde; Name Renatus F. aufgestoehen. Höhe 12 Z. 8 L. 
Br. 8 Z. 7  
Dieses Blatt ist Copie mit Veränderungen nach dem Stiche von 
1538 aus Salamanca's Verlag. Das_Original wird dem Agostino Vene- 
ziano (B. 400) zugeschrieben, Vasari sagt aber, dass Jeronimo Faggiulo 
oder Fagivolo aus Bologna den Greis im Kinderwagen nach der Zeich- 
nung des Giuntalocchi oder Zainpalocchi gestochen habe. Wir glauben 
hier, dass Vasari mehr zu berncksiehtigen ist, als die neueren Schrift- 
steller, und diess um so mehr, als_das Blatt von 1538 _1n der Stichweise 
dem A. Veneziano etwasfremd ist. Der Copist wird Jener Reiiatus 
seyii, nämlich Reue BOYVIU, und das Ghristuszeichen deutet auf einen 
Verlagsartikel unsers Meisters. Es gibt auch noch eine zweite, mittel- 
mässige Copie dieses Blattes.  
27) [B. 7] Der Tod als geflügeltes Skelett mit der Bandrolle: 
Vigilate quia nescms qua hora dominus oemet. Mat, 24. Rechts 
unten ist ein Todtenkopf, und links bemerkt man drei andere Schädel. 
An dem einen steht das Zeichen, an dem anderen die Jahrzahl 1567. 
Unten im Rande: In omnibus operibus   Höhe 12 Z. 10 L. 
Br. 9 Z. 
28) Der Bräutigam an die Thüre klopfeiid.  _ 
Dieses Blattgerwäliäit FYGEZGI inlseiner Beschreibung des k. Oabinets 
in Dresden S. 1 , un nenn es se ten.
        

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