Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1578786
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IHP 
IHR. 
2593- 
2) Eine Marine. In dem dachen Segelschiffe nach rechts bemerkt 
man vier Mänäier, däei Kühe und ein Pferd, welches sanft. Links 
unten im Ran e ist as Zeichen. H. 4 Z. Br. 4 Z. 11 L. 
Von den Radirungen dieses Meisters kommen Varietäten vor. 
Sehr selten sind die Aetzdrücke. Auch das Studienblatt in Kreide- 
inanier mit einer liegenden Ziege, einem Stege und einem Gewande 
ist sehr selten. Den im Lexicon verzeichneten radirten Blättern fügen 
wir eine Radirung mit Studien bei. Sie enthält einen Knhkopf, ein 
Bootinmit Fignresn, eine Blumenvase mit Gewinde, und einen Baum 
am uSSe, qu.  
2593- Unbekannter Schabkünstler, welcher zu Anfang des 18. 
Jahrhunderts thätig war. Man findet ein mittel- 
Ü i-P-fecj, mässiges Blatt mit diesem Zeichen, welches einen 
' bärtigen Mann vorstellt, wie er beim Lesen das Licht 
hält. Nie. Verkolje pin. JHP. fec. H. 6 Z. 1 L. Br. 4 Z. 2 L. 
Dieselbe Vorstellung hat auch der Monograminist HP N0. 1341 
geschabt. Man nennt ihn Heinrich Pothoven.  Vgl. diesen Artikel. 
2594- Hans Jakob Röhling, Maler, stammt aus einer Ulmer Fa- 
' milie, welche mehrere Künstler zählte. Weyermann nennt 
in den Neuen Nachrichten von Künstlern Ulms die Mit- 
 glieder dieser Familie, und darunter unsern Plans Jakob, 
welcher um 1650 thätig war. Weyermann scheint Gemälde 
mit diesem Zeichen gesehen zu haben. 
2595- Johann Heinrich B005, Landschaftsmaler und Radirer, ist 
schon unter dem Monogramm HR N0. 1412 ein- 
 m geführt, und wir verweisen im Ganzen auf jenen 
,  Artikel. Brulliot I. N0. 2341 b fand diese Zeichen 
auf Gemälden und Zeichnungen des Künstlers. Ueber die Radirungen 
und Zeichnungen des J. H. Roos haben wir 1. c. gehandelt. Auf Ge- 
malden schrieb der Künstler gewöhnlich den Namen aus, und zwar 
in Verbindung mit dem hlonogramme. 
2595. Johann Heinrich Rode, Zeichner und Knpferstecher, geb. 
  zu Berlin 1727, gest. 1'759, hinterliess eine ziemliche 
PR, JR, fw Anzahl von radirten und gestochenen Blättern, deren 
' im Künstler-Lexicon verzeichnet sind. Er kam in 
i7' H  Paris mit J. G. Wille in Berührung, und daher ist 
in seinen Grahstichelarbeiten der Einfiuss desselben zu bemerken. 
Ein grosser Theil seiner Blätter ist nach Zeichnungen des Bernhard 
Rode gestochen. Ausserdem radirte er mehrere Blätter nach Rem- 
brandt, und in der Weise desselben. Auf solchen Radirungen kommen 
die Monogramme vor, theils mit dem Beisatzei fec. 1767, oder sculp. 
1751 und dem Worte: Berolan oder Berolzm. Auch die Initialen 
des Namens mit Berolini 1751 kommen vor. Die Blätter in Rem- 
brandt's Manier sind geistreich radirt. 
2597. Unbekannter Maler, dessen Lebenszeit _die beigefügte 
I H R 1537 Jahrzahl bestimmt. In der Gallerie zu Schwerin 
'  ist ein Gemälde mit der Ruhe der hl. Familie. 
Es fehlen uns alle weiteren Anhaltspunkte über den Meister und des- 
sen Schule, und wir wissen auch von keinem zweiten Bilde mit diesen 
Initialen. 
2598. Johann Hamerani, Stempelschneider, war von 1678 an an 
der päpstlichen Münze in Rom thätig, und starb 1705. Er 
I- H- R- hinterliess Medaillen mit 1.11., 1.11.4111, 1.11. F. und 1.11. 11.
        

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