Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1569782
GPZ 
284 
289. 
{Jiofenzo Pasinelli. Es Pstelät die hl. Cathariiia in halber Figur mit der 
ame vor. Links im an e steht: L. P. in. rechts: G. P. Z.  Höhe 
4 Z. 7 L. und 3 L. Rand, Breite 3 Z. 3 L? Ein zweites Blatlt dieses 
Künstlers, ebenfalls nach Pasinelli, gibt den hl. Johannes vom Kreuz 
in Abbildung, 4. 
284. Unbekannte Kupferstecher, welche um 1700 in Venedig ar- 
beiteten. Sie illustrirten folgendes Buch: Filli de Sciro. 
Güäxljf lgenezügdL. Hertg 17023, 8. Auf den Blättern desselben 
ommen ie gege eneii uchstaben vor, welche indessen 
  auch die Zeichner andeuten könnten. Beide Künstler dürften 
S' P  der einen und derselben Familie angehören. 
285- Guillaume de 1a tluewellerie, Goldschmied und Kupferstecher, 
ist unter G. DL. Q. II. N0. 2864 eingeführt, und wir 
QUIÖQ halilen aulch diiiz] Follge vonbGoldschmiedsmustern er- 
 wä nt, au we c en ie e e enenZeic icn vorkommen. 
Vgl. daher jenen Artikel. g g ' 
286- Unbekannter Maler, welcher zu Anfang des 18. Jahrhunderts 
in Italien gelebt haben dürfte. Die Initialen seines Namens 
findet man auf einem geätzten und in Aquatinta übergangenen 
x Blatte init der halben Figur des leidenden Heilandes als Ecce 
homo. Dieses seltene Blatt ist mit dem Stichcl becndigt, fol. 
287- Unbekannter Maler, welcher um 1560 in Nilrnberg gelebt 
zu haben scheint. In dem von Hallcnsclien Hause daselbst 
ß ist ein schönes, aber durch Restauration verdorbenes männ- 
liches Bildniss in halber Figur, welches mit dem Monogramme 
und der Jahrzahl 1563 versehen ist. Dieses Gemälde verräth einen 
tüchtigen Meister, es lasst sich aber sein Name nicht herausfinden, 
weil man nicht mit Sicherheit sagen kann, dass er in Nürnberg wirklich 
gelebt hat.  
288. Georg Bhaw, Buchdrucker in Wittenberg, entwickelte in der 
ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts grosse Thatigkeit, und 
 beschäftigte auch Formschneider. Die Titel seiner Druckwerke 
haben gewöhnlich Borduren, in welchen sein Druckerzeichen 
vorkommt. Man kann nicht nachweisen, dass er selbst das Schneid- 
messer geführt habe, Bücherleisten rühren aber nicht selten zugleich 
vom Drucker her. Ausser dem obigen Zeichen kommen auf der Titel- 
einfassung der Ofüzin des G. Rhaw auch die Buchstaben K K vor, 
wohl jene des Formschneiders oder Zeichners. 
289. Guido Buggiei-i soll durch diese Zeichen seinen Namen an- 
gedeutet haben. Das erste gibt Brulliot I. N0. 2238 nach 
651,3, einem Leipziger Auktions-Kataloge vom 27. April 1821, 
N0. 1737. Da wird ein Kupferstich mit dem in einer Höhle lesenden 
St. Hieronymus beschrieben, qu. fol. Auf diesem Blatte soll man das 
erste Zeichen linden. Brulliot hatte es nie gesehen, und auch in den vielen 
späteren uns zu Gebot stehenden Catalogen kommt dieser Kupferstich 
nicht zur Sprache. Das Blatt scheint also sehr selten zu seyn, und 
wir wollen annehmen, dass es von Ruggieri herrühre, ohne die Ver- 
muthung unterdrücken _zu können, dass allenfalls dem Monogramme 
ein F beigefügt sei. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird nämlich dem 
Guido Ruggieri ein aus G F bestehendes Zeichen No. 326 zugeschrie- 
ben, unter welchem über ihn ausführlich gehandelt ist. 
Das zweite Zeichen erklart Malpe II. 3. N0. 65 auf G. Ruggieri, 
gibt aber nicht an, auf welchem Blatte es vorkomme.
        

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