Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1567192
980 
2762 
2766. 
2762- Georg Bleckers gehört zu denjenigen holländischen Malern 
G B 16,72 eren Lebensverhältnisse unbekannt geblieben sind. 
   Er ist nicht Eine Person mit dem Radirer G. Blecker, 
dessen Blätter Bartsch IV. p. 105 beschreibt. Auf diesen kommen die 
Jahrzahlen 4638 und 1643 vor, Georg Bleckers da-tirte von 1672 an, 
und mag auch schon früher gearbeitet haben. Der Dichter J. Vondel 
gedenkt eines Bleckers, und rühmt namentlich ein Bild der Venus. 
Dann weiss man auch, dass ein Bleckers für den Prinzen von Oranien 
den Triumph der Venus gemalt habe. Von diesem Künstler ist hier 
wohl die Rede. Georg Bleckers malte historische und mythologische 
Vorstellungen, Schlachten und auch einige Genrebilder auf Holz. Er 
zeichnete G. B. mit der Jahrzahl.  
2763- Giacomo Balduino, Maler, war in der ersten Hälfte des 
G B_ deL 18. Jahrhunderts in Venedig thätig. Er malte Bildnisse 
'  und religiöse Vorstellungen, und zeichnete auf solchen 
G- B- Pmw- Bildern G. B. Pinw. oder pinxit. Auf Bildnissen, welche 
Andrea Zucchi gestochen hat, steht G. B. del. Ein von ihm selbst 
schön radirtes Blatt stellt den hl. Schutzengel vor, 8.  
2764- G Bois wird im Auktions-Cataloge der Gallerie des Grafen 
G B von Brabeck N0. 28 ein Maler genannt, welchem eine mit G B. 
'  bezeichnete Landschaft zugeschrieben wird. In diesem Gemälde 
ist eine Jagd vorgestellt. Die Bestandtheile dieser Sammlung beschrieb 
1792 F. W. B. von Ramdohr, er kennt aber keinen G. Bois. 
2765. Medailleurc und Münzmeister. weiche G B. zeichneten, meistens 
G B auf Münzen. Vgl. Schlickeysen, Abkürzungen auf Münzen 8m. 
 S. 120. 
Georg Bowers, Stempelschneider in London von 1650-1690. Wir 
kennen eine Medaille mit dem Bildnisse des Grafen Anton von Schaftes- 
bury, und dem Prospekt von London 1681. Diese Medaille wurde bei 
Gelegenheit der Entlassung des Grafen aus dem Tower geprägt, und 
kommt selten vor. Anderwärts fanden wir den G. B. zeichnenden 
Graveur G. Brower genannt. Schlickeysen nennt ihn Bowers. 
Georg Biiineiiböse (Binneiibohs), Münznieister in Höxter 1683 bis 
1688, dann in Steuerwald bei Hillesheim 1689 und 1690. 
Gianinaria Bassi, Stempelschneider in Bologna um 1692.  
Girolamo Bonlini, Münzaufseher in Venedig um 1757. 
Georg Barbier, Stempeischiieider in Düsseldorf von 1765-1803. 
Georg Bnnsen, Münzmeister in Frankfurt a. M. von 1790-1840. 
Georg Valentin Bauart, Stempelschneider in Altona von 1790-1840. 
Auf Münzen des fränkischen Kreises bedeuten die Buchstaben 
G. B. Grafen-Bank.  
Auf solchen der Stadt Goldberg in Schlesien beziehen sie sich 
auf diese Stadt.  
2766. Friedrich Wilhelm Gubitz, Zeichner und Fornischneider, 
ß Professor an der k. Akademie in Berlin, wurde 1786 da- 
G ßißyfb- selbst geboren, und von seinem Vater Johann Christoph in 
eine Kunst eingeweiht, welche der alte Ungar in Deutschland wieder 
zu einigen Ehren gebracht hatte. Gubitz schritt auf der betretenen 
Bahn mit unermüdeteni Eifer fort, und erwarb sich um die weitere 
Ausbildung der deutschen Xylographie wirklich grosse Verdienste, da. 
er viele Schüler heranzog, welche sich aus seinem Atelier nach allen
        

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