Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1567072
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GAP. 
2714 
2719. 
2714- Gnspar 080110, genannt Gaspar ab Avibus und Gaspar 
Q Patavinusb, soll nach Brulliot I. No. 429 mehrere Kupfer- 
stiche mit diesem Monogramme versehen haben. Wir haben im 
ersten Bande No. 2243 über diesen Meister gehandelt, das daselbst 
gegebene Zeichen isteber augenscheinlich aus CAP gebildet, und 
daher scheint das obige Monogramm Selten, und vielleicht nur auf 
Copien vorzukommen. 
2715. Gßfßlliglü Eanaiäilela die Grlüttin des Leogardo Norsiui, welcher 
sic e en a s araso e nannte ü te die Formschned  
(91343. kunst, wie wir unter dem aiischeinlich aus C APlbg- 
stehenden Monogramme I. N0. 2244 angegeben haben. Brulliot I. 
No. 431 schreibt das gegebene Zeichen einem unbekannten italienischen 
Melisyteä zußrund slatgt, er häbe elstauf einäm Holzfschältte mitfder An- 
sic es riump ogens es l us in om ge un en. A d' 
Blatte kommt aber auch das aus LP bestehende MOIIOgIFQIIIIIIIeSääE 
Leonardo Parasole vor, welcher vielleicht nur die Zeichnung geliefert 
hat. Andere Holzschnitte mit obigem Zeichen findet man in folgendem 
Werke: Dialoghi di Don Antonio Agostini intomo alle medaglia ed altre 
antichitd  Roma apresso G. Faciotto 1592. Ueber andere Blätter 
dieser Künstlerin vgl. I. No. 2244. Sie schnitt auch nach Zeichnungen 
des Antonio Tempesta in Holz. 
2716- Giovanni Bosßhini, Maler und Radirer, scheint mit Marco 
Boschini, dem bekannten Maler und Schriftsteller aus Ve- 
nedig in Verwandtschaft zu stehen so dass er wahrsch   
 lich iii der zweiten Hälfte des 17. jahrhunderts thätig Öitii. 
Das gegebene Zeichen findet man auf einem radirten Blatte 
welches den heil. Dominicus in Begleitung einer allegorischen Figur 
mit einem Hunde vorstellt, fol. Ausser dem Monogramme sind noch 
die Buchstaben G. B. F. beigefügt, welche Herr E. Harzen, welchem 
wir die Mittheilung des obigen Zeichens verdanken, ebenfalls auf Bo- 
schini deutet. Wir finden aber auch anderwärts ein G B. bezeichnetes 
Blatt mit St. Dominicus dem Giovanni Boschini zugeschrieben. Es 
gehört zu den Seltenheiten. 
2717- GiOVimIIi Andrea Podesta, Historienmaler und Radirer, be- 
G A P D D hauptet im ersten Bande No.1018 bereits eine Stelle, 
' '   ' und mit Beziehung auf jenen Artikel bemerken wir 
daher hier nur, dass die gegebenen Buchstaben auf einer schön ra- 
dirten Landschaft mit dem Zuge der Liebesgötter zur Statue der Venus 
vorkommen. Dieses Blatt ist dem Cav. Cassiano dal Pozzo dedicirt, 
und erschien 1636 bei Joseph de Rubeis (Rossi) in Rom. Die Compo- 
sition ist von Tizian, B. No. 8.  
2718- Unhekülälnter Laiidschaftsmalor, welcher nach Brulliot II. 
o. 929 gegen Ende des 17. Jahrhunderts in Holland 
G" A'  E' F' gelebt haben dürfte. Der genannte Schriftsteller spricht 
von Winterlandschaften mit Staffage, welche äusserst sorgfältig behandelt, 
und von vollkommener Naturtreue sind. Wo sich irgend ein Bild dieser 
Art finde, ist nicht angegeben. . 
2719- Gaspar Osello, auch Gaspar ab Avibus und Gaspar 
Patavinus genannt, erscheint im ersten Bande No. 2243 
G A mit einem Monogramme, welches anscheinlich aus CAP 
besteht, und in jenem Artikel haben wir bereits erwähnt, 
P was über diesen Kupferstecher zu wissen nothwcndig ist. 
F Die im Täfelchen stehenden Buchstaben findet man auf 
einer Copie nach Marc Anton, B. No. 346. Dieses Blatt
        

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