Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1566859
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2635. 
des ein Lamm tragenden St. Johannes. Vergl. E. Rüppel, Abzeichen auf 
Frankfurter Münzen, im Archiv für Frankfurts Geschichte. Heft 8 S. 59. 
Stephan Grässlin, Münzmeister in Augsburg von 1444-1477. Er 
prägte die G bezeichneten Pfennige des Bischofs Peter von Schaumburg, 
und andere Münzen. 
Georg Nevill, Erzbischof von York, hatte von 1466  1477 die 
Aufsicht über die dortige Münze. 
Unbekannter Medailleur oder Goldschmied, Welcher um 1530 in 
Sachsen thätig war. Mit G und der Jahrzahl 1530 bezeichnet ist eine 
Medaille mit den Bildnissen des Churfürsten Johann von Sachsen und 
seines Sohnes. Auf dem Revers ist ein aus DE bestehendes Mono- 
gramm. Tenzel Tab. V. N0. 7. 
Gonlaz, Münzmeister in Genf von 1542-1552. 
Ludovico Leoni scheint den Stempel zu einem Scudo mit dem 
Brustbilde des Papstes Clemens VIII. und dessen Wappen von 1599 
gefertiget zu haben. Unter dem Bildnisse bemerkt man den Buch- 
staben G mit einem Löwen. Leoni war Maler, und hatte auch als 
Wachsbossirer und Medailleur Ruf. Er starb 1606. 
Giorgio Bon, Stempelschneider in Rom von 1590  1610, könnte 
mit dem vorhergehenden Künstler in Concurrenz treten. Man schreibt 
ihm eine Schaumünze auf Papst Clemens VIII. zu, auf welcher GIOR. 
RAN. stehen soll. Nach Schlickeysen zeichnete er auch G. 
Grobert, Münzmeister in Chambery 1595-1600. 
Florian Gruber, Münzmeister in Erfurt 1599-1609. 
Hieronymus Grunberger oder Gronberger, Münzmeister in Erfurt 
1607-1609. 
Jones Georgens, Münzmeister zu Steinebeck bei Hamburg 1603 bis 
1609, dann in Lauenburg 1609-1618, und in Lüneburg 1612- 1645. 
Gio. Battista Gnglielmada, Medailleur, arbeitete in Rom unter 
Papst Clemens IX. (1667- 1669), Clemens X. (1670-1676) und Inno- 
cenz XI. (1676-1689). Nach Brulliot, App. II. N0. 110, zeichnete er 
G. F. und G. Fecit. 
Heinrich Peter Grosskurt, Medailleur, stand in Diensten des 
Königs Friedrich I. von Preussen, und des Churfürsten August II. 
von Sachsen, 1694-1734. Er soll G. und H. P. G. gezeichnet haben. 
Hans Jakob Gessner, Vater und Sohn, Stempelschneider und 
Münzmeister in Zürich, der erstere von 1706-1736, der andere von 
1745 v-1770. Sie zeichneten auch H. I. G. 
Gonin, Stempelschneider in Russland 1707-1714. 
Antonio Marie Gennaro, auch Januario, stand in Diensten des 
Königs von Neapel. Mit G bezeichnet ist die Medaille auf die Ver- 
mählung des Königs Carl III. von Neapel 1738. Auf einer Bronze- 
Medaille mit Gennaro's Bildniss steht: Caes. Numism. Srulpeori 1738. 
Seine Werke sind zahlreich, wir kennen aber keine zweite Medaille 
mit dem Initial G. 
Johann Samuel Götzingor, Medailleur und Münzmeister in Ans- 
bach, geb. 1734, gest. 1791. Die sehr schöne und grosse Huldigungs- 
Medaille des Markgrafen Carl Alexander von 1758 mit 31 Städtewappen 
ist mit dem Namen bezeichnet. Der Buchstabe G findet sich wohl nur 
auf Münzgeprägen. Nach Schlickeysen zeichnete aber auch Friedrich 
Göttinger auf solche Weise. Auf einer undatirten Medaille mit dem 
Brustbi de des genannten Markgrafen steht: Goetzinger jun. f. Nach
        

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