Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1566793
940 
2618 
2619. 
Dieser berühmte Mann erhielt in der neuesten Zeit ein artistisch- 
biographisches Denkmal: Geoffroy Tory, peintrß et graveur, premier 
imprimeur royal. räformateur de l' orthographie et de la typographie 
sous Franpois I., par Auguste Bernard. Aveo figurgs e! fac-simile. 
Paris 1857 , 8. 
2618. Ursus Graf zeichnete seine Holzschnitte gewöhnlich mit 
einem aus G V gebildeten Monogramme, man findet aber zuweilen 
6 auch ein Blatt mit dem Buchstaben G in alter Form, welcher 
früher auch für S genommen wurde. Nach einer gefälligen Mittheilung 
ist dem gegebenen Buchstaben die Jahrzahl 1521 beigefügt. Wir haben 
kein Blatt dieser Art gesehen. 
2619. Unbekannter Zeichner und vielleicht auch Formschneider, 
 V  welcher in Marburg, wenn nicht in Cöln gelebt hat. 
I K In letzterer Stadt hatte Euchariiis Oervicornus eine 
l) Druckerei, und zugleich eine Filiale in Marburg. 
Das anatomische Werk, in welchem Holzschnitte mit 
; den gegebenen Zeichen vorkommen, liess Cervicornus 
Ö _D in Marburg drucken, und somit könnte der Zeichner 
 entweder in Cöln, oder in Marburg gelebt haben. 
 Das fragliche Werk erschien unter dem Titel: Ana- 
tomia, hoc est corpor-is humani dissectionis pars prior 
l im  per Jo. Dryandrum Medicum et Mathematicum. 
A  v;   Marpurgi apud Eucharium Cervicormfm. Anno 
2,227 flfomldtilegg; seltene Buch ist mit zahlreichen Holzschnitten illu- 
str'rt auf welchen die Zeichen variiren. Brulliot II. N0. 2834 _gibt 
da; eßste Zeichen mit gar {ahriahlb153g lrennlt 531er das Wgrköllßht, 
in welchem der von i m esc rie ene {o zsc ni vor omm_.  ieses 
Blatt Stellt einen Todtläikopf äbexr [derFßänxduhrlaufqeiiiäamtväeiäzclgggn 
 _Ut t IINETBLEA M. muara   
ätgiinirgglliche rldhllzächnitt scheint aber auch einzeln vorzukommen. 
Dasselbe Zeichen findet man ferner auf einem Holzschnitte mit einem 
Todtenschädel und der Schrift an der Basis: HOMO BVLLA. Das 
zweite Monogramm mit den Buchstaben G. V. B. bringt Brulliot II. 
NQ 2334 Das Blatt mit demselben stellt einen praparirten mensch- 
lichen Kopf vor. Im Quadrat 5 Z. 4 L. Brulliot glaubt, es rühre von 
 't 1'  h Meister des 17. Jahrhunderts her. Das Werk _in 
Srläislhlehiadiaenlihbillilung vorkommt, war ihm unbekannt. Die Beschreib- 
ung der vielen anatomischen Abbildungen in Dryandefs Buch wird 
man uns erlassen. 
Dryander hat auch noch andere Werke herausgegeben. Eines der- 
selben ist astronomischen Inhalts: Annulorum trium dieersi Generis In- 
strumentorum Astronomicorum componendi ratio. Marpurgi 1537. 4. 
Der Ring des Dryander ist im Holzschnitte beigefügt, und zwar auf 
einem Stative, unter welchem der Annulus astronomicus Boneti beigefügt 
ist. Auf diesem Blatte ist der Buchstabe G rechts an den Cirkel gefügt. 
Ein Theil der Holzschnitte aus der ADMZOmlCVWUYÖE auch zu Dry- 
andefs Artzney Spiegel. Frankfurt 1547, fol., benutzt. In diesem Werke 
kommt auch der Todtenkopf auf der Sanduhr mit dem schief gestellten 
ersten Zeichen vor, und zwar mit der Inschrift: Incvitabile Falum. 
Derselbe Meister bediente sich auch eines aus GBV in aufstei- 
gender Ordnung gebildeten Monogramms. Dieses Zeichen steht auf 
dem Bildnisse des Landgrafen Philipp von Hessen, und auf jenem des 
Justus Vulteius von 1567. 
        

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