Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1566717
932 
FWB-FWF. 
2597 
2600. 
jährigen Krieges, welche 1844 bei G. Westermann in Braunschweig er- 
schien, 12. In diesem Werke sind ungefähr 180 Holzschnitte nach 
den Zeichnungen von PfeiEer, und auf den meisten kommen obige 
Monogramme vor, welche aber auch etwas variiren. Die Holzschnitte 
sind von A. Vogel, Benneworth u. A. Die Zeichen der ersten Reihe 
findet man auhßildnissen im Album von Autographen zur 200jährigen 
Feier des westphälischen IPriedensschlusses. Leipzig, T. 0. Weigel 
1848, gr. 4. Diese Portraite sind ebenfalls in Holz geschnitten. 
Pfeiffer ist aber auch durch Gemälde in Oel bekannt. Darunter 
sind militärische Scenen, besonders solche aus der Zeit des dreissig- 
jährigen Krieges. Dann malte er auch Scenen aus dem Volksleben, 
Pferdestücke, Landschaften mit jagdbaren Thieren u. s. w. Im Jahre 
1853 begab sich der Künstler nach München, wo mehrere Gemälde in 
den Privatbesitz übergingen. Der Kupferstecher Payne in Leipzig 
erwarb 1852 bei der Ausstellung in Braunschweig ein unter dem Namen 
der besorgten Mutter bekanntes Bild, welches A. Krause für Payne's 
Kunstverein gestochen hat, qu. fol. 
2597. F. W. Brandshagen, Kupfersteeher, war um 1712 in Lemgo 
P7143 fwü- thätig. Von ihm ist ein grosser Theil der Abbildungen 
Jf-VTB  3511116" in Engelbert Kärnpfeüs Amamitatum Exoticarum Poli- 
tico-Physico-Medicarum Fasciculi V. llemgoviae 1712, 4. Auf diesen 
Blättern kommen obige Buchstaben mit dem Beisatze feoit oder Sculps. 
und dann ein aus denselben gebildetes Monogramm vor. Letzteres 
müssen wir unter WF B. bringen. 
2598. Unbekannter Maler, welcher in der zweiten Hälfte des 
18. Jahrhunderts "thätig war. Man findet Blumenstücke 
ß w) in Gouache, welche in der Weise der Regina Dietzsch 
1 behandelt, und mit den gegebenen Monogrammen be- 
zeichnet sind. Der Maler scheint in Nürnberg gelebt zu haben; zur 
Erklärung des Zeichens finden wir aber keinen Anhaltspunkt. 
2599- Unbekannter Kupferstecher, dessen Lebenszeit die beige- 
 fügte Jahrzahl bestimmt. Er war der Zeitgenosse der 
 ' ' ' Wierx, in deren Weise das von ihm bekannte Blatt ge- 
I 5 stechen ist, nämlich das Bildniss des "Lorenz Durnhofer. 
Das Brustbild ist in M, Ansicht nach rechts gerichtet. Das schlichte 
Haar ist kurz, der Bart aber sehr lang. Im Rande stehen zwölf latei- 
nische Verse: _Hoo spectandus erat Laurencius etc. Unten gegen rechts 
EOW. D. 1577. H. 5 Z. 8 L. und 1 Z. 9 L. Br. 5 Z. 10 L. 
Bartseh behauptet nicht, dass die Initialen F. W. D. den Kupfer- 
stecher andeuten, meint im Gegentheile, sie könnten sich eher auf den 
Dichter der Verse im Rande beziehen. Jedenfalls ist der Kupfer- 
stecher unbekannt. In Boissard's Werk findet man eine kleine Copie. 
2600. Francis W. Fairholt, Zeichner und Maler zu London, ist 
FW F uns durch illustrirte Werke bekannt, in welchen Holzschnitte 
 ' nach seinen Zeichnungen vorkommen. Auf solchen Blättern 
F-WF stehen die Initialen des Namens, und zwar in folgenden 
Werken: The Archaeologioal Album; or Museum of National Antiquities. 
Ediled by T. Wright, The illustrations by F. WFairholt. London 1845, 
gr. 4. Dieses Werk erschien in Heften mit vielen Holzschnitten und 
5 Platten, wovon eine colorirt ist.
        

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