Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1566636
924 
FVSM 
VFW. 
2573 
2577. 
2573. Franz von Stadlar, Kunstliebhaber, widmete sich in Nürn- 
berg unter A. ReindePs Leitung der Knpferstecherknnst, 
VGA und lieferte von 1824 an einige hübsche Blätter Später 
entsagte er der Klpst, und zog sich auf "sein Gut zurück. Obige Be- 
zeichnung trägt ein Blatt mit dem Bildnisse der Sängerin Lina. Stei- 
nert, geborene Backofen, nach dem Gemälde von Hahn. H. 7 Z. 3 L. 
Br. 4 Z. 7 L.  
2574. Franz von Tdmm, der Sohn des berühmten Franz Werner 
F  T 1729 von Tamm, übte die Kunst des Vaters. Er malte 
 v'   Blumen und Früchte, todte Thiere und andere in 
das Gebiet des Stillelebens einschlagende Gegenstände. In der Gallerie 
Stenglin war zu Anfang unseres Jahrhunderts ein Gemälde, welches in 
vollkommen treuer Nachahmung Federvieh und Vögel vorstellt. Die 
Buchstaben F. v. T. wurden nicht gedeutet, wir glauben aber, dass das 
Bild von Franz von Tamm dem Sohne herrühre, da der Vater 1724 in 
Wien starb. 
2575. Franz Verwilt oder vor Wilt, Landschaftsmaler, geb. zu 
Rotterdam 1598, gest. 1655. Schüler von Cornelius 
f W du Bois, malte er Bilder in der Weise des C. Poe- 
' ' lenburg, deren mit den gegebenen Initialen bezeich- 
net seyn sollen. Es lebte aber auch ein F. van der Wilt, welcher um 
1655 -1688 sich durch Genrebilder bekannt machte. Der Berichtgeber, 
nach welchem wir die Initialien copirt haben, ist mit der Deutung 
nicht immer sicher- 
2576. Franz van den hWyägaerde, Kupferstecher und Kunst- 
än er von Antwer en ist oben unter 
51   gar fäbbreviaitiilr Fralzä hwsl. Noi: 2432 
r ÄRY  e. ereits eingeü rt un a. er nü en wir 
'v e ' y f an jenen Artikehan. Die Adregse des 
Künstlers: F. V. W., F. V. W. exc. oder f. v. W. ein, findet man auf 
Blättern von Wilhelm PaneelS nach Rubens, auf solchen von J. Livens, 
gomd Matme, Ginas Neytg, Lucas van Udeu u. A. Die Radirungen 
von Malern sind mit der Adresse des F. van Wyngaerde meistens 
zweiten Druckes, wie wir sch0n unter der Abbreviatur bemerkt haben. 
Wyngaerde hat aber selbst mehrere Blätter nach A. van Dyck, D. 
Teniers u. A. malerisch radirt, besonders nach letzterem Meister. Er 
hatte theils Originalzeichnungen von Teniers zur Vorlage, theils copirte 
er Radirungen desselben. Es ist manchmal schwer, die Nachahmung 
zu erkennen, und daher sind im RigaPschen Cataloge Copien von F. 
van Wyngaerde mit Originalradirungen von Teuiers verwechselt. Auf 
eigenhändigen Blättern zeichnete der Künstler F. v. WFe. und f.v. Wfe. 
Noch öfter schrieb er aber den Namen aus. 
2577. Franz Wagenschün, Maler und Radirer, wurde 1726 oder 
W 88 (an 1729 in Böhmen geboren, und von P. Brandl in 
WW  0' Wien unterrichtet. In den Kirchen zu Wien, 
 7764, Pressburg, Temeswar, St. Florian u. s. w. sind 
Gemälde von ihm, und auch in Sammlungen kommen Bilder dieses 
Künstlers vor, meistens mythologischen Inhalts. Ob das Monogramm 
auf solchen sich finde, wissen wir nicht, er scheint sich aber desselben 
auf Zeichnungen bedient zu haben. Aus letzteren, und dann aus den 
von ihm vorhandenen Radirungen geht hervor, dass Wagenschön den
        

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