Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1566613
922 
FVF 
FVM. 
2563 
2567. 
lllmo. et Rmo. D. D. Pavlo Sfondralo Card. S. Caeeiliae, ac Sig. Grat. 
Praef. Philippus Thomassinus hf. d. 1603. Im zweiten Drucke ist die 
Adresse beigefügt: Philip. exc. Rome cü priuil. S. P. et sup. licentia. 
H. 19 Z. 7 L. Br. 12 Z. 4 L. Auf dieses Blatt macht Brulliot II. 
N0. 892 aufmerksam, und es wird sich wohl nicht um den grossen 
Stich von Francesco Villamena handeln, welchen wir unter F. V.S. 
erwähnen. 
2563. Francesco Villamena, Maler und Kupferstecher von Assisi, 
F V F ist im ersten Bande N0. 1390 eingeführt, und daher be- 
 ' ' merken wir hier nur, dass man die Initialen F. V. F. auf 
verschiedenen Blättern dieses Meisters finde, wie auf solchen mit alle- 
gorischen und religiösen Vorstellungen nach Giuseppe d' Arpino und 
Prospero Scavezzi dcc. Auch auf Blättern nach eigener Zeichnung 
stehen die Initialen. Darunter ist ein Bild der Magdalena in halber 
Figur, 4.  
Man findet aber auch Kupferstiche mit den Buchstaben F. V. S. 
Im Künstler-Lexicon XX. S. 261 haben wir die Blätter dieses Meisters 
verzeichnet. 
2564. Friedrich von Falokenburg, Landschaftsmaler, ist unter dem 
F v F Monogramme F. v. F. N0. 2079 eingeführt, und wir berufen 
'  ' uns hier nur auf jenen Artikel. Die Initialen F. v.F. sollen 
auf Gemälden vorkommen. Die Quelle dieser Angabe ist das Mono- 
grammenbuch des Professors Christ, welcher aber nur sagt, dass man 
diese Buchstaben bisweilen auf F. von Falckenburg deute. 
2565. F. van llulft, Genre- und Landschaftsmaler, war in der 
F H ersten Hälfte des 17'. Jahrhunderts thätig, ist aber nach 
' v' ' seinen Lebensverhältnissen unbekannt. Er malte Scenen 
aus dem Volksleben, Kriegsvorfälle und Landschaften. In der herzog- 
lichen Gallerie zu Gotha ist eine Ansicht der-Dünen zu Schevelingen 
mit einer Kirche und.einem Soldatenzuge, an welchen Reiterei und 
Wägen sich schliessen. Die Staifage ist flüchtig behandelt, der Ton 
bräunlich erdfarbig wegen Anwendung des Harlemer Blau. Auf diesem 
Gemälde steht der Name: F VHVLFT 1644. Dieser F. van Hulft 
scheint der Schüler des Jan van Goyen gewesen zu seyn. Wenigstens 
ahmte er dessen Manier nach. Die Buchstaben F. v. H. schreibt Heller 
einem deutschen Maler des 17. Jahrhunderts zu, gibt aber den Inhalt 
seiner Werke nicht an. Es handelt sich wahrscheinlich um F. v. Hulft. 
ZÖÜÖ. Unbekannter Maler, welcher in der zweiten Hälfte des 
F V I 17. Jahrhunderts in Holland gelebt haben dürfte. Er malte 
' ' 4' Stillleben und Interioren mit Philosophen und Alchimisten. 
In der Gallerie des Grafen F. de Robiano in Brüssel befand sich bis 
1837 ein Gemälde, welches einen Philosophen in seiner Studirstube 
vorstellt. Er sitzt vor seinem mit Büchern, Mappen, einem Todtenkopf 
und anderen Dingen beladenen Tische, hält in der einen Hand die 
Augengläser, und in der anderen einen Brief. Dieses Gemälde ist mit 
F. V. L. bezeichnet. - 
2557- Israel van Mockenen retouchirte bekanntlich Platten von 
F-V Franz von Bocholt, und gab sie dann für eigenes _Machw_erk 
AÄ aus, wobei er aber die Buchstaben F VB der Originale nicht 
ganz vertilgte. Diess ist mit einem Ornamente der Fall, welches Franz 
von Bocholt nach Martin Schön copirt hatte. Wir haben dieses Blatt 
unter F VB No. 2552 (55) beschrieben. J. van Meckenen liess den 
Buchstaben F stehen, und änderte B in M um.
        

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