Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1566562
FVB. 
2552. 
917 
41) Die hl. Helena mit dem Kreuze, als Nonne mit der Kaiserkrone 
auf dem Haupte. Unten in der MitteFoB. H. 5 Z. 5 L. Br. 3 Z. 5 L. 
Dieses sehr seltene Blatt wurde in Ottley's Auktion mit 5 .6. 
5 Sh. bezahlt. Auch in den Cabinetten zu Dresden, Paris und Hild- 
burghausen kommen Exemplare vor. P. N0. 50. 
42) Die heil. Catharina stehend mit dem Schwerte in der rechten, 
und dem Buche in der linken Hand." Links steht ein Thurm, und 
rechts liegt das Rad. Unten in der Mitte F v B. H. 6 Z. 3 L. Br. 3 Z. 9L. 
Dieses sehr seltene Blatt beschreibt Brulliot in der Table generale 
p. 468 N0. 3, und Passavant N0. 51. 
43) Die heil. Veroiiica, stehend von vorn mit dem Schweisstuche, 
und einer Art Turban auf dem Haupte. Unten FvB. Dieses etwas 
trocken behandelte Blatt gehört nach Passavant N0. 49 zu den ersten 
Versuchen des Meisters. H. 3 Z. 2 L. Br. 2 Z. 2 L. 'Im k. Cabinet 
zu München ist ein Abdruck. 
44) Die heil. Maria. Magdalena in weitem Gewande, stehend gegen 
rechts, wie sie die rechte Hand auf den Deckel der Vase legt. Fein 
gestochen, aber ohne Zeichen des F. von Bocholt. Bartsch VI. p. 183 
N0. 89 macht im Artikel des M. Schongauer auf dieses Blatt auf- 
merksam, wollte es aber unserm Meister nicht zuschreiben. Desswegen 
beschreibt er es im zehnten Bande S. 29 N0. 54 unter den Erzeug- 
nissen anonymer deiitscher Meister. Passavant N0. 48 schreibt das 
Blatt dem Bocholt zu. H. 8 Z. Br. 4 Z. 6 L. 
45) Die hl. Martha im weiten Gewande mit einer Art Turban, von 
vorn etwas nach links gewandt. Sie trägt Trauben und ein kleines 
Brod auf dem Teller, und eine Kanne. Dieses Blatt wird in der k. k. 
Sammlung zu Wien dem M. Schön zugeschrieben, Passavant (N0. 47) 
sagt aber, es sei im Style des F. v. Bocholt behandelt. Auch in der 
Albertinischen Sammlung, zu Paris und im britischen Museum sind 
Abdrücke. H. 7 Z. 9 L. Br. 5 Z. 1 L. 
46) Der heil. Martin stehend im Begriiie seinen Mantel mit dem 
Schwerte zu zertheilen. Links hinter ihm sitzt ein Krüppel mit Stock 
und Schale, und vor ihm hält sich ein anderer an der Krücke. Ohne 
Zeichen, aber nach Passavant (N. 42äl ganz leicht in Bocholüs Manier 
behandelt. Bartsch beschreibt das att X. p. 25 N0. 45 unter den 
Erzeugnissen anonymer Meister. H. 7 Z. H L. Br. 4 Z. 10 L. 
47) Der heil. Anton mit dem Stocke in der Rechten unter seinem 
Mantel, und einem grossen Buche in der Linken. Die Einfassung aus 
Aesten mit Blumen und Blättern geht von der Kehle eines Thieres 
mit langen" Ohren aus. Ohne Zeichen, aber nach Passavant (N0. 43) 
ganz in B0cholt's Weise gestochen, H. 8 Z. 3 L. Br. 5 Z. 6 L. 
48) Der heil. Christoph mit dem segnenden Jesuskinde auf der 
Schulter. Er geht mit einem Baumstamme in den Händen nach rechts 
durch den Fluss. Links auf dem Felsen tritt_ der Kopf und ein Arm 
des Eremiten aus dem Rande hervor, rechts ist ein sehr hohes Ufer, 
und in der Ferne zeigt sich die Stadt.  Auf dem Flusse gehen zwei 
Segelschiffe und eine Barke. Ohne Zeichen, aber nach Passavant 
(N0. 46) sicher von Bocholt. H. 7 Z. 1_ L. Br. 5 Z. 9 L. 
49) [B. N0. 36] Der Mönch an der Seite eines spinnenden Mädchens. 
Unten in der Mitte Fo B. H. 5 Z. .10 L. 
50) [B.N0. 35] Die beiden Bauern, welche beim Kegelspiel raufen. 
Im Grunde ist die Bahn , und links bemerkt man Häuser. Unten in 
der Mitte FvB. H. 5 Z.? Br._3 Z. 10   
51) [B. N0. 37] Ein Soldat in 3], Ansicht nach rechts mit dem 
Schilde auf ein Knie hingestreckt, und den Spiess zum Angriiife vor- 
haltend. Unten am Rande F VB-. Rund, Durchmesser 3 Z. 2 L.
        

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