Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1566555
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FVB. 
2552. 
34) [B. 30] St. Michael mit dem Drachen zu seinen Füssen, welchem 
er die Lanze in den Rachen stösst. Unten in der Mitte FvB. Höhe 
7Z. Br.4Z.2L. 
35) Die Messe des hl. Gregorius. Links erscheint Christus, stehend 
auf einem von Engeln getragenen Wappen mit Helm. Im Unterrande 
ist eine dreizeilige Inschrift: quicüq. curä hac figa etc. Ohne Zeichen 
des F. von Bocholt, unten links 1M. die Initialen des Israel van 
Mecken. Höhe mit Schriftrand 7 Z. 6 L. Breite 5 Z.  L. 
Dieses Blatt, welches man als unicnm betrachten möchte, wird 
von R. Weigel (KunstkatalogNo.19,588) entschieden für F. v. Bocholt 
in Anspruch genommen, obgleich Israel v. Mecken sein Zeichen darauf 
gesetzt hat. R. Weigel erwarb es wahrscheinlich in der Auktion des 
Professors Sprickmann-Kerkerinck, da im Cataloge N0. 7 eine solche 
Vorstellung beschrieben ist. Das WeigePsche Exemplar ist schwach 
und unrein aus einer mangelhaften Presse gekommen, und desswegen 
fertigte J. van Mecken wahrscheinlich die von Bartsch No. 228 be- 
schriebene Copie. In letzterer diiferirt die Unterschrift, indem Bocholt 
Abkürzungen gebrauchte. So liest man im Stiche des J. van Mecken 
.     .  habebit a Sancto Gregorio XXX armos indulgentiarum, in jenem. 
von Bocholt     a blß Gregorio etc. Die Copie ist übrigens unbe- 
zeichnet. Weigel werthet das Blatt des F. von Bocholt auf 80 Thl. 
36) [B. 32] St. Anton der Eremit stehend von vorn etwas nach 
rechts gerichtet. Er liest im Buche, und stützt die rechte Hand auf 
den Stock. Links zu seinen Füssen ist das Schwein, und unten in 
der Mitte das Zeichen FvB. H. 6 Z. 1 L. Br. 3 Z. 7 L. 
37) St. Anton der Eremit stehend von vorn gesehen, mit Glocke, 
Krummstab und doppeltem Kreuze in der rechten Hand, während er 
den Daumen der linken in den Gürtel steckt. Rechts hinter ihm geht 
das Schwein hervor. Die Buchstaben F VB mit einem Kreuze stehen 
unten in der Mitte. H. 3 Z. 3 L. Br. 2 Z. 3 L. 
Martin Schön hat dieselbe Vorstellung gestochen, B. N0. 46. Das 
Blatt von Bocholt ist von der Gegenseite und wohl Copie. R. Weigel, 
 N0. 19,589, werthet ein Exemplar auf 30 Thl. Es ist vielleicht 
jenes der Sammlung des Professors Sprickmann-Kerkerinck. Auch in 
der k. k. Sammlung zu Wien ist ein Exemplar. 
38) St. Antonius von Dämonen versucht. Unten in der Mitte F vB. 
11.10 Z. 10 L. Br. 8 Z. 3 L. 
Dieses Blatt beschreibt Brulliot in der Table generale p. 468 
N0. 2, und dann auch Passavant N0. 45. Es ist gegenseitige Copie 
nach M. Schön, B. N0. 47. Abdrücke findet man in den Cabinetten zu 
Dresden, Paris und Basel. 
39) [B. 33] St. Georg ini Kampfe mit dem Drachen. Letzterer ist 
bereits von der Lanze durchbohrt, und der Reiter sprengt mit erho- 
benem Schwerte an. Links im Grunde_ kniet die Königstochter neben 
dem Lamme. Links unten stehen die Buchstaben FcB. H. 6 Z. 7 L. 
Br. 4 Z. 10 L. 
I. Mit den Buchstaben Fv B, in kräftigem Drucke. 
II. Mit den Buchstaben I VM. unter welchen man aber die Spuren 
von FvB. bemerkt. Israel van Meckenen hatte die Platte re- 
touchirt, und zugleich das Künstlerzeichen verändert. Beide 
Drucke sind sehr selten. 
40) [B. 31g Die hl. Barbara mit Palme und offenem Buche stehend. 
Rechts im runde, der Thurm, und in der Mitte unten Fo B. 
H.6Z.4L. Br.3Z.6L.
        

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