Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1566470
908 
FU 
2534 
2536. 
ist aber daselbst in CFIVT zerlegt, so dass also Frenzel keine genaue 
Oopie gegeben hätte, was indessen in seinem Oatalogäder Starnberg- 
schen Sammlung öfter der Fall ist. Bei v. Derschau ist eine Höhe 
von 10 Z. 3 L. und eine Breite von 7 Z. 6 L. angegeben, und wir 
glauben daher, dass die Angabe einer Höhe von 16 Zoll bei Frenzel 
auf einem Druckfehler beruhe. Im Catalog v. Derschati ist auch ein 
zweites Blatt mit diesem Zeichen angegeben, eine Gruppe von sechs 
nackten Gaucklern. H.  Z. Br. 7 Z. 8 L. Näheres über diese 
Blätter und den muthmasslichen Verfertiger derselben siehe N0. 1718. 
Hier fügen wir nur noch bei, dass Frenzel "in seiner Beschreibung des 
k. Kupferstich-Cabinets in Dresden S. 82 das Monogramm unbedingt 
dem Tintoretto zuschreibe, während er im Catalog Sternberg nur sagt, 
man möchte versucht werden, es auf ihn zu deuten. 
2534- Friedrich Ulrich-zeichnete als Wardein und Münzmeister 
F U in Cassel Münzstempel F. U. Wardein wurde er 1744, und als 
  Münzmeister wirkte er von 1765-1774. Auch die Buchstaben 
F. V. kommen auf Geprägen vor. 
2535. Franoesco Valegio oder Valesio, Maler und Kupferstecher, 
geboren zu Bologna um 1560, ist durch eine bedeutende Anzahl 
V von Blättern bekannt, auf welchen er sich Valegio, Valesius, Val- 
legio und Vallegius nennt. Sie sind aber theils nur als Verlagsartikel 
zu betrachten, da er mit Oaterin Doino eine Kunsthandlung leitete. 
Das gegebene Zeichen findet man auf Blättern mit Gruppen von Fech- 
tefn in dem Werke: Della vera praltica e scienza düzrmi Libri due. 
Qpera da Salcatorc Fabris capo delP ordine desettc Chori. Padova, 
P. Tozzi MDCXXIV, fol. Dann kommt dieses Zeichen auch auf ver- 
schiedenen anderen Kupferstichen vor, in welchen man einen Nach- 
ahmer des Agostino Carracei erkennt. Besonders zu erwähnen ist das 
Titelblatt eines Missale Bomanum. Venetiis 1598. Dasselbe Monogramm, 
auch mit beigefügtem F, steht ferner auf flüchtig radirten Städtean- 
sichten in Vogelperspektive, kl. qu. 8. Diese Blätter bilden eine Folge, 
deren wir unter der Abreviatur Frß" Val." N0. 2455 erwähnt haben. 
Auch die Initialen F V kommen vor, doch nur auf sehr wenigen 
Blättern. Wir kennen einen Prospekt von Cöln am Rhein. H. 3 Z. 
Br. 4 Z. 7 L. Die Prospekte des F. Valesio bilden eine Folge, deren 
frühester Titel uns unbekannt ist. Später wurden die Platten zu fol- 
gendem Werke benützt: Alphonsi Laser a Varca Universus terrarum 
orbis scriptorum calamo dclineutus. Patavü !'713,_f0l. In diesem Werke 
kommen auch Blätter vor, auf welchen. dem einfachen Monogramme 
die Buchstaben D S. F und SD beigefügt sind. 
Den im Künstler-Lexicon erwähnten Werken fügen wir folgende 
bei, wissen aber nicht, auf wie vielen Blättern das Monogramm oder 
die Initialen vorkommen. 
Adriani Spigelii de humani Corporis Fabrica libri X. Tabulis XCIIX 
aeri incisis. Opus posthumum. Dan. Bucretius jussu Authoris in lucem 
profert. Veneliis 1627. Dazu kommen: Julii Casserii Tabulae analomicac 
 Dan. Bucrelius  supplevit. Vcnetiis 1627. und A. Spigelii de 
formale foem liber singularis   Opera posthuma smdio Lib. Crema. 
Patavii, s. a., fol. Die anatomischen Zeichnungen und Kupferstiche 
sind von O. Fialetti und F. Valesio. Eine neue Auflage der anatomischen 
Tafeln von A. Spiegel erschien 1645 zu Amsterdam bei J. Blaeu, fol. 
2536- Florio Vavassoye, Formschneider von Venedig, gehört zu 
17V 17V denjenigen Künstlern aus der früheren Zeit des 16. Jahr- 
 hunderte, deren Namen die Kunstgeschlchte nicht aufge- 
F VfiV zeichnet hat. Wir glauben aber, unter diesen Initialen
        

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