Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1566465
FT 
FTV. 
2528 
2533. 
907 
Die Buchstaben F T stehen links in halberllölie, und nach unten be- 
merkt man die'Jahrzahl 1791. Brulliot gibt durch Druckfehler irrig 
l 7 93 an, was auch in R. Weigells Supplemente zu Bartsch übergehen 
musste, da das Dictioiiiiaire des monograninies citirt ist. Höhe 3 Z. 
Breite 2 Z. 3 L. 
 Jlledailleure und Münzmcistcr, welche F. 7'. zeichneten. Auf 
s F_ T. e l alten säabenhligirginscäien hlilnäeu lgeziehtenttsicä nach Schlick- 
, e seii iese uc sta en au' ie ünzsii e ogaras 'urris. 
F- 1' f Wflir finden aber fF. T. f auch auf Münzen des Dogen Sil- 
vestro Valier, und sie scheinen den Münzmeister anzudeutgn. Vergl. 
V. Lazari, Le Monete dei aossedimenti Veneziani S. 87. er Münz- 
aufseher Francesco Trevisanlo in Venedig licss 1756 ebenfalls Stempel 
F. T. zeichnen. Auf Münzen der Stadt Augsburg von 1758 beziehen" 
sich däese Buchstaben auf den Wardein Frings und den Stempel- 
sc nei er Thiebaud.  
2529. F. T. Dellills, Zeichner, war um 1700 in Zell thätig. Er 
zeichnete Portraite von Räubern und Mördern, welche 
77793404 ihre Strafe erleiden. Auf mehreren Blättern kommen die 
Initialen, auf anderen der Name vor. Der mittelmässige Stecher zeich- 
nete  worunter J. C. Böeklin aus Leipzig zu verstehen ist. 
Diese Blätter findet man in einem Buche: Denk-Mehl der göttlichen 
Regierung  an der uhralten Antiquität des Klosters S. JlIii-haelis in Lüne- 
burg. Zelt 1'700, 4.  
2530. Flaminio Tori-e tritt oben N0. 2510 mit einem aus FT oder 
F T F F TF gebildeten Monogramme auf, es ist aber kein Gemälde 
'  ' oder eine Zeichnung mit demselben nachzuweisen. Die Buch- 
staben F. T. F. stehen indessen auf einem radirten Blatte, welches 
Bartsch XIX. p. 216 N0. 5 beschreibt. Es steiilllt den EvangeäisteiilJo- 
hannes mit einer Schriftrolle neben dem A er vor. In er itte 
unten F. T. F. H. 11 Z. 9 L. Br. 8 Z. 8 L. 
2531. Unbekannter Zeichner, welcher im 17. Jahrhunderte lebte. 
U Man findetdieses Monogramm mit dem verkehrten Worte iln- 
 ventor darunter auf einem schülerhaft radirten Blatte, welches 
einen Jüngling mit dem Zeichenbiiclie vorstellt, kl. 8.  
 Franz Tkadlik, Historieninaler, geboren zu_ Prag 1787,_be- 
F  liauptet im Künstler-Lexicon XYIII. S. 532 eine ausführliche 
'  Stelle, und daher bemerken wir nur, dass sich auf Zeich- 
nungon 41ml kleineren Gemälden die Buchstaben F. TK. finden sollen. 
Aus Autopsie können wir nicht urtheilen, dauins kein Werlcdieser 
frt VOBäBkOäIIIiDäIIiI ist. Man nennt diesen Meister auch Kadlik, er 
eisst a er a l(.  
2533. Der unbekannte Meister mit diesem Zeichen wird von 
Frenzel im Catalog Sternberg I. N0. 4392 eingeführt, und 
Q1 dieser Schriftsteller wollte Jacobus Tintoretus Venetianus (Pecit 
lesen. Er copirte das Monograniin nach einenrBlatte mit einer Gruppe 
von fünf nackten Figuren, von welchen zwei auf den Schultern dei- 
anderen stehen. Dieses Blatt ist breit und kühn radirt, und erinnert 
nach Frenzel im Machwerkan das Bildiiiss des Dogen Paschale Ci- 
cogna, welches Bartsch XV. p. 105 N0. 1 dem Tintoretto zuschreibt. 
Es gehört zu einer Folge von sechs Blättern, welche wir unter dem 
Monogramme ESM T. 'No. 1718 beschrieben haben, worauf wir im 
Uebrigen verweisen. Dieselbe Vorstellungust auch im von Derschau- 
sehen Camloge N0. 1729 angegeben, das nicht facsinnlirte Monograinm
        

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