Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1566415
902 
2508 
2512. 
2508- Franzosen Vanni ist auf einem Kupferstiche von Ragot 
  durch diese Abbreviatnr als Maler angedeutet. Dieses 
F Van pmx      
   Blatt stellt die Madonna vor, wie sie dem Kinde die 
Brust reicht. Neben ihr sitzt St. Anna, und links arbeitet Joseph, qu. fol. 
Im späteren Drucke mit Mariette's Adresse. 
25Ü9. Franz van Wyngaerde, Kupfersteeher und Verleger, zeich- 
F v Wyn er nete auf solche Weise Blätter nach Rubens, J. Livens 
   " u. A. Dieser Meister kommt auch unter der Abbre- 
viatur Frau. v. Wyn. vor. 
2510- Flaminio Torre soll sich nach Brulliot I. N0. 2077 dieses 
Zeichens bedient haben. Der genannte Schriftsteller fand es 
E in einer handschriftlichen Notiz vor, welche aber nicht sagt, 
ob das Monogramm auf einem Gemälde oder auf einer Zeich- 
nung stehe._ Auf Radirungen dieses Meisters findet man die 
Initialen F. T. F., dieselben Buchstaben sind aber auch im Handzeichen 
enthalten. 
2511. Jeremias Falk soll das von einem Engel in der Luft hal- 
tende Schweisstuch von A. Dürer, B. N0. 26, copirt haben. Das 
Original ist radirt, und von der Gegenseite der Copie. Auf Letz- 
terer fehlt die Jahrzahl 1516. unten rechts steht aber: 
A. D. 1625  
(Das Zeichen) fecit CItACoviae 
 Aetatis was 66. 
Diese seltene Copie ist 5 Z. 7 L. hoch, und 7 Z. i L. breit. Sie 
kann aber von J. Falk nicht herrühren, da dieser Künstler 1629 ge- 
boren wurde. 
2512. Thomas Fearnley, Landschaftsmaler, geb. zu Friedrichshall 
in Norwegen 1804, gest. zu München den 16. Jänner 1842. 
Ein Künstler von entschiedeneln Talente, machte er seine 
früheren Studien auf den Akademien in Copenhagen und Stock- 
' holm, und, hatte schon schöne Proben geliefert, als ihn zu 
Dresden Professor Dahl als Freund und Landsmann aufnahm. Von 
Dresden aus begab sich Fearnley nach München, wo er viele Bilder 
malte , welchen gewöhnlich Motive aus seiner nordischen Heimath zu 
Grunde liegen. Seine Landschaften sind von grossartigem-Charakter, 
und beurkunden eine geniale Auffassung der Natur. Von besonderer 
Wirkung ist das Element der Farbe in seinen Bildern. Einige erwarb 
König Oskar von Schweden, andere kamen in die Sammlung des 
Herzogs von Leuchtenberg. Der Fürst von Taxis in Regensburg, die 
Grafen von Arco- Stepperg und Arco -Valley, Baron von Lotzbeck in 
Weyern u. A. erwarben Gemälde von diesem zu früh verbliebenen 
Meister. .Auf einigen kleineren Gemälden kommt das Monogramm vor, 
noch öfter aber fügte er den Namen bei. Sein letztes Bild hat F. Hohe 
lithographirt, unter dem Titel: Norslc Landskab, qu. roy. fol. 
Fearnley hat auch etliche Blätter radirt, welche nicht häufig 
vorkommen. 
1) Landschaft mit einem grossen Baume am Wasser, und zwei 
Figuren auf dem Hügel im Vorgrnnde, kl. qu. fol. 
2) Der Hohlweg durch den Wald, in welchem ein Jäger mit dem 
Mädchen geht 1839, kl. fol. 
3) Die am Wasser angelnden Künstler, qu. 4.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.