Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1566188
FRCV 
FRE. 
2455 
2460. 
879 
2455- Francesco Valegio oder Vallegio, Maler und Knpferstecher, 
w [o geb m 1560, übte seine Kunst in Venedig, und etablirte 
E" V" da d Cateriii Doino eine Kiiiisthandlung. Es steht daher 
Frocw Veto auf vielen Blättern nur die Adresse: Valegio e: Doino exc. 
Valegio hat selbst in Kupfer radirt. Die gegebene Abbreviatiir findet 
man auf flüchtig radirten Blättern mit Städteansichten in Vogelper- 
spektive. Sie bilden eine Folge von wenigstens 174 Prospekten. Höhe 
3 Z. Breite 4 Z. 7 L.   
2456. Friderike Gräiin V01! Rechtern, geb. 1787, radirte gegen 
7  1820 einige Blatter mit Landschaften und Ansichten, 
"r- 96 KJ-fß- auf welchen die Initialen des Namens vorkommen. 
  Eines derselben stellt das Ulrichs Monument bei 
a? Würzburg vor, kl. qu. fol. Sie radirte auch eine 
Ansicht von Kirchberg an der Jaxt, kl. qu. fol. Ein etwas kleineres 
Blatt gibt eine Landschaft mit einem Dorfe in Abbildung, 4. 
2457. Martin Fremgneä, HiStüfiefl- und läildnilssmigerdvonpParis, 
  machte seine tii ien in ta ien, uii na m a eii armi- 
Fa fecm gianino und Michel Angele zum Vorbilde. In seinen Werken 
sind daher die Spuren der älteren französischen Schule verschwunden, 
und an die Stelle derselben die missverstandencn Aeusserlichkeiten der 
Schule des Michel Angele getreten. _Heiiirich  ernannte ihn 1609 
zum Hofmaler, und übertrug ihm die _Aus_schmuckung der k. Capelle 
in Fontainebleau. Ein von Ph._ Thomassin 1a89 schon gestochenes Blatt 
stellt die sitzende Madonna mit dem Kinde und denhl, Joseph vor, fol. 
Iin Jahre 1582 stach dieser Meister die Taufe qilflSlil, gr. fol. Aus 
diesen beiden Blättern ist der Charakter des M. hreminet zu erkennen. 
Hier handelt es sich speziell um einbreit und geistreich radirtes Blatt 
dieses Meisters. Es stellt den hl. Hieroniniusvor, wie er am Felsen 
sitzend mit der linken Hand in ein Buch schreibt. Links unten werden 
die Fusse und der Kopf des Löwen sichtbar. Im Rande, unter dem 
linken Fusse des Heiligen, steht verkehrt Vignon pinwit. und gegen 
die Mitte zu fre. fecit. Höhe mit dem Rande 11 Z. 6 L. Breite 8 Z. 
Im späteren Drucke kommt lllariettds Adresse vor. Vergl. Robert- 
Dumesnil, P. gr.  VIII. p. 170.  
M. Freminet starb 1619 im 52. Jahre. 
2458. Friedrich BäoemaärigAAbralliamis Sähmf hiigteüliess einetbe- 
 euten e nza von iip ers ic en, meis ens 
Fra B 10cm" swlp  nach Zeichnungen seines Vaters. Eine Folge 
Fred- Bloßm" [eh von vier Blättern mit ländlichen Figuren ist be- 
Fred. Bloem. sc-ulp. zeichnet: Abraham Bloemaert inu. Fre. Bloem. 
sculp. W. Conink et J. Grace exc. , kl. qu. fol. Auf anderen Blättern 
mit solchen Scenen steht:  Bloemaert mo. Fred. Bloem. fec. Ein 
grosses Blatt mit der_ Abbreviatur stelltden hl. Marcelliir als Prediger 
vor, und gehört _zu 61ü8I'_I'01gB von l-Ieiligen, gr. fol. Ein Blatt nach 
A. Bloemaert in gr. 8 zeigt den Prediger Johannes. 
 Federieo Barocci hinterliess verschiedene Zeichnungen, 
 welche durch Kupferstiche bekannt sind. Auf 
Fred- Barüt- muenß solchen Blättern kommt die Abbreviatur des 
Namens vor, welche sich aber auf den Zeichnungen nicht iindenwird. 
Sie geht auf Rechnung der hupferstecher. 
2460, Frigdfich Hilleniacher, Maler und_Radirer,_ ist oben unter 
FH N0. 2163 eingefuhrt, und wir verweisen daher auf 
Fred. H. jenen. Artikel,
        

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