Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
CF - GI
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1557129
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1566172
878 
FRB 
WFRCL. 
2451 
2454. 
2451. Friedrich Brauer, Zeißhllelä und Radirera ist oben N0. 1369 
 ein CfühTt un wir liefern (aber hier nur en 
F13 Bn fea 1804- Rügkweis. iDas Facsimile der Schrift ist gegeben. 
 Franclesco Brizio tritt oben unter Fra. Bri. mit einem ra- 
irten Blatte auf, und auch hier handelt es sich um 
   ein solches. Es stellt das Wappen des Cardinal Bian- 
chetti in einem Cartoiiche mit Kindern vor. Rechts unten steht: LO. 
01.- FR. BRI. F. Die Zeichnung ist von Ludovico Carracci. H. 8 Z. 
2 L. Br. ii Z. 3 L. 
2453. Frater UOIIStimtin ist oben unter Fra Const. eingeführt; 
Fr, Co, fecit 166a und mit Bezugnahme aufjenen Artikel bemerken 
F13 am  l wir hier_ nur, dass der abgekurzte Name auf 
Fr CO" Saul f -Kupferst1chei1 dieses Kunstlers vorkomme. _Sie 
    bestehen in Bildiiissen, Andachts- und Titel- 
Fr. Const. sculjlstt. I blättern, Wappen u. s. w. Dlabacz gibt in seinem 
historischen Künstler-Lexicon für Böhmen ein Verzeichniss derselben, 
2454- Francisco Fernandez und Francisco Lopez de Zarate, zwei 
ß, gojfm, s  spanische hIalei' aus der ersten Plätlfte des 17.Ja.hr- 
  hunderte, finden hier einen gemeinschaftlichen 
(ßlw Ä jpf Artikel. Fernaudez wurde 1605 zu Madrid ge- 
72 boren, und von Vincenzo Cartiicho unterrichtet. 
Er malte Portraite und historische Bilder, erreichte aber nur ein Alter 
von 41 Jahren. Lopez, der Schüler des Caspar Becerru. und Bartolomeo 
Carducho, war Hofmaler des Königs Philipp III. von Spanien. Er malte 
historische Vorstellungen in Oel und Fresco, und besonders auch 
schöne Bildnisse. Seine Anfänge fallen in das Jahr 1595, Lopez lebte 
aber noch 1659. Im Künstler-Lexicon VIII. S. 48 steht durch Druck- 
fehler 1759, welcher aber den Herrn J. Heller nicht berechtigte, in 
seinem neuen Handbuche für Kupferstichsammler den Hofmaler des 
Königs Philipp III. (1- 1621) gegen Ende des vorigen Jahrhunderts 
sterben zu lassen. 
Diese beiden Künstler radirten die zehn reichen allegorischen Vor- 
stellungen folgenden Werkes: Dialoges de la pintura su dcfensa, urigen, 
essencia, definicion, modos y difercnriius. Al Gran Monarrha de las Es- 
pmias yn vemo mundo, Don Felipc III. Per Viincencio Carduclto  Siguese 
a los Dialoges, Inforciones y parecercs en fabor dcl Arte, escritas por 
varones insignes en todas Letras. En Madrid 1633 u. 1634. 4. Dieses 
Werk ist sehr selten. Jeder Künstler lieferte fünf Radirungen dazu, 
auf welchen meistens die Abbreviatur des Namens vorkommt. Wir 
geben hier nur die Aufschriften an. 
Die Blätter des F. Fernandez. H. 6 Z. 5 L. Br. 4 Z. 6 L. 
l) Das iigiirirte Titelblatt. Links unten: TEORICA, rechts; PRACTICA. 
2) RATIONE ET LABORE NON vonvrrnrn ET OTIO. 
3) AD MAGNA PRAEMIA PER DIAGNOS VENITVR LABORES. 
4) PICTORIBVS Pnoiins cvm OBIECTVM ATQVE POETIS. 
5) POTENTIA AD ACTVM TAMQVAM TABVLA RASA. 
Die Blätter des F. Lopez. H. 6 Z. 6 L. Br. 5 Z. 8 L. 
6) IN VANVM LABORAVERVNT.  
7) ARS MAGNA NATVRAE nnnovixw 01mm. 
8) VT ARS NATVRADI VT PICTVRA DEVM.  
9) IPSI FECIT NOS ET non IPSI NOS. Hauptblatt mit dem die Ma- 
donna malenden St. Lukas. Links unten der Name. 
10) LIBEEALIVM LVX AuTiV. ECCLESIA.
        

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